
0:1-Niederlage gegen den SV Sandhausen
Der 1. FC Kaiserslautern hat sein Heimspiel gegen den SV Sandhausen 0:1 verloren. Das Tor kassierten die Pfälzer in der Schlussviertelstunde.
Michael Frontzeck beorderte Marcel Correia für den gelbgesperrten Christoph Moritz ins Mittelfeld. Die Kapitänsbinde trug Winter-Neuzugang Jan-Ingwer Callsen-Bracker. Der FCK fand gegen defensiv gerichtete Gäste nur schwer ein Durchkommen, übernahm aber Mitte des zweiten Durchgangs die aktivere Rolle. Wirklich zwingend wurde es allerdings nur bei einem Distanzschuss von Lukas Spalvis, den SVS-Keeper Marcel Schuhen zur Seite abwehrte (27.).
Förster schockt den FCK
Nach dem Seitenwechsel war der Litauer erneut zur Stelle, lenkte eine Flanke von Brandon Borrello aber knapp am rechten Pfosten vorbei (57.). Ali Ibrahimaj (69.) und Richard Sukuta-Pasu (71.) kamen für die Gäste zu Möglichkeiten. In der 78. Minute schaltete Sandhausen nach einem Ballgewinn im Zentrum schnell um und ging in der Folge durch Philipp Förster in Führung (78.). In der Schlussphase ließ Stipe Vucur die dicke Chance zum Ausgleich liegen (86.). Auch in der sechsminütigen Nachspielzeit konnte der FCK trotz aller Bemühungen nicht mehr das 1:1 erzielen, weshalb es beim knappen 0:1 blieb.
Am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr) bestreitet der FCK sein Nachholspiel in Darmstadt. Danach gastieren die Roten Teufel am Samstag (13 Uhr) in Aue.
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Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
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Ergänzung, 21:58 Uhr:

Callsen-Bracker: "Müssen das besser verteidigen"
Der kleine Siegeslauf des 1. FC Kaiserslautern ist beendet: Der SV Sandhausen besiegte die Roten Teufel mit 1:0. Die Blicke richteten sich bei den Lautrern aber schnell nach vorne.
Es war die Schlüsselszene einer zähen Partie: In der 78. Minute rutschte Marcel Correia im Mittelfeld weg, die Gäste aus Sandhausen starteten einen Gegenangriff, den Philipp Förster mit seinem Treffer zum spielentscheidenden 0:1 abschloss. Bitter, da Correia einen Tritt auf die Hand bekam und deshalb nicht mehr entscheidend nachsetzen konnte. "Wir müssen das im Endeffekt aber auch besser verteidigen", räumte Interimskapitän Jan-Ingwer Callsen-Bracker selbstkritisch ein. Torhüter Marius Müller konnte den Kullerschuss ins rechte Eck nicht mehr abfangen, weil ihm die Sicht versperrt war. "Als ich den Ball gesehen habe, war er schon vorbei", sagte der 24-Jährige.
Frontzeck: "Es war ein Abnutzungskampf"
Während Müller es "aus Fairplay-Sicht zumindest fragwürdig" fand, dass Sandhausen den Ball trotz des liegengebliebenen Correias weitergespielt hat, wollte Cheftrainer Michael Frontzeck die Szene nicht überbewerten. "Ich bin kein Freund von Alibis", sagte der 53-Jährige. "Es war ein Abnutzungskampf. Ob das Ergebnis jetzt verdient ist oder nicht, spielt keine Rolle", fasste Frontzeck die Partie zusammen. Callsen-Bracker hatte eine "enge Partie" gesehen. "Nur schade, dass das Ding am Ende bei uns reinkullert", fügte der Innenverteidiger an.
Müller: "Wir werden alles reinhauen"
Die Blicke richteten sich aber schon kurz nach dem Spiel voraus: Am Mittwoch steht für den FCK das wegweisende Nachholspiel bei Darmstadt 98 hat. "Uns bleibt keine Zeit, groß darin zu verharren", sagte Frontzeck. Marius Müller wertete es als Vorteil, dass schon am Mittwoch die Chance zur Wiedergutmachung kommt. "Wir werden alles reinhauen", kündigte der Keeper trotz des "kleinen Knicks" gegen Sandhausen an. Es gelte "Spiel für Spiel Vollgas" zu geben.
Correia im Krankenhaus
Während am Böllenfalltor der gesperrte Christoph Moritz wieder an Bord ist (Callsen-Bracker: "Er hat heute gefehlt"), ist noch unklar, ob Correia einsatzbereit ist. Die verletzte Hand des Defensivmanns wird im Krankenhaus untersucht. Eine Diagnose könnte bereits am Samstag vorliegen.
Quelle: Der Betze brennt

