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Entscheidung über Ausgliederung wird vertagt (Der Betze brennt)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
SEAN
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Beitrag von SEAN »

EchterLauterer hat geschrieben: Kurz gesagt: Im Moment haben wir ganz andere Probleme als die Ausgliederung
Das ist ganz sicher so. Trotzdem kann ich die Entscheidung nicht ganz verstehen. Seit monaten wird davon gesprochen, das man in den Vorbereitungen steckt, und eine aoMv angehen will, um die Ausgliederung von den Mitgliedern beschließen zu lassen.
Jetzt heißt es, man wolle sich ganz auf den Klassenerhalt konzentrieren, und man wird nach den Relegationsspielen abstimmen. Das man sich darauf konzentrieren will ist auch völlig richtig, aber was hat das eine mit dem anderen zu tun? Zumal man jetzt wieder davon spricht, die Mitglieder vorher richtig informieren zu wollen. Was hat man den zuletzt gemacht? Es gab doch Veranstaltungen, auf der MV wurde darüber gesprochen, man hat Infos ins Netz gestellt und man könnte zudem am Tag der aoMv nochmals informieren. Hat man vorher falsche Infos rausgegeben? Und was will man noch vorbereiten? Das man die Mitglieder einladen muß ist klar, das muß man auch im Juni. Und wenn man sonst die Unterlagen noch nicht fertig durchdacht hat, hat man in meinen Augen vorher geschlampt, dann hätte der alte AR und Vorstand ihren Plan Januar auch nicht verwirklichen können.
Persönlich hätte ich dei Ausgliederung schon gerne so schnell wie möglich durchgezogen, unabhängig ob man einen Investor hat oder nicht. Ich denke das es keinen Zwang gibt einen Investor an Bord zu holen, auch wenn ausgegliedert ist. Bis das schlussendlich alles durch ist, dauert es ja auch noch viele Wochen.

Sicherlich ein wenig unrealistisch, bzw. Wunschdenken, aber man stelle sich vor, wir schaffen das Wunder und halten die Klasse, eine riesen Euphorie bricht aus wie damals als wir Meister wurden, ein Investor will das nutzen und einsteigen, kann aber nicht? Nach 6-7 top Spieltagen kommt ne Negativserie, wir rutschen ins untere Mittelfeld, schon könnte es sein das der vermeindliche Investor denkt, war doch nur ein kurzfristiger Höhenflug und ist nicht mehr interessiert. Zumal es bei uns ja traditionell bei Negativserien eine riesige Hysterie gibt, und auf alles und jeden eingeschlagen wird.
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Ke07111978
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Beitrag von Ke07111978 »

Thomas hat geschrieben: Was aber wohl der Fall ist, dass man nach der Ausgliederung einmalig auch Bilanzwerte "auf dem Papier" zwischen e.V. und GmbH hin- und herschieben kann, ich glaube Michael Klatt hatte das auf der JHV (oder auf einer der Vorveranstaltungen) so dargestellt.
Wenn Du ausgründest, muss ein sogenannter Gründungsbericht erstellt werden. Im Rahmen dieses Gründungsberichtes müssen Aktiva (also Vermögensgegenstände) und Passiva (also Verbindlichkeiten) bewertet werden. Der Wert in der Bilanz des e.V. muss nicht zwangsläufig dem Wert in der AG entsprechen. Beispielsweise dürfen "selbstgeschaffene Vermögensgegenstände", also unsere Jugendspieler in der Bilanz des e.V. nicht aktiviert werden - sie haben keinen bilanzieren Wert - landläufig spricht man von stillen Reserven. Hat man hingegen einen Spieler teuer gekauft und noch mit entsprechenden Werten in der Bilanz stehen, muss dieser ggf. niedriger bewertet werden - landläufig stille Lasten. Wichtig: Das ist alles nur das verschieben von Buchwerten - Liquidität entsteht dabei keine!

Der FCK könnte somit im Rahmen der Ausgründung wahrscheinlich einige stille Reserven heben und somit sein negatives Eigenkapital beseitigen. Dies hätte gleich zwei Vorteile: Zum einen würde entsprechende Auflagen der DFL wegfallen, zum anderen würde ein wichtiger Aspekt der negativen Fortführungsprognose im Testat beseitigt. Beides schafft allerdings keine Liquidität - und wenn die Stadt sowieso schon angekündigt hat (mutmaßen!!!), dass sie den Pachtvertrag nicht anpassen will oder darf (da wird dann gerne die EU vorgeschoben), dann wäre die oben genannte Übung ziemlich sinnbefreit, da man neben dem fehlenden Investor auch sonst keine Ziele mit der Ausgliederung erreichen würde. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dies Status quo ist und deshalb das Projekt zunächst mal hinten angestellt wurde. Das entsprechend zu erläutern, fällt einem AR oder Vorstand natürlich schwer, da es im Umkehrschluss bedeuten würde, dass man die Drittligalizenz bereits ad acta gelegt hat (meine Vermutung).
elzerbub
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Beitrag von elzerbub »

@Ke07111978:
Hallo ich bin zwar noch ein Fan im mittleren Alter und auch seit 10 Jahren FCK Mitglied. Ich würde aus meiner Sicht auch die ges. Bemühungen um die Ausgliederung verschieben und die Bemühungen um den Klassenerhalt mit der gegenwärtigen Truppe forcieren,also keine weiteren Invaliden und ältere ausgesonderte Strategen an Land ziehen. Frisch gestärkt und motiviert gegen Darmstadt gewinnen und weiter so. Zum anderen habe ich mir damals die Lage am Fröhnerhof genauer im Training angesehen und war der Meinung jawohl hier stelle ich einen 4 stelligen Betrag für eine BETZE Anleihe zur Verfügung. Doch ich wurde vom alten Team SK und FG betrogen und befürchte auch bei einer Ausgliederung ist meine Anleihe auch futsch( ich möchte auch keine Anteile an einer AG u.a anderen besitzen nur einfach meinen Betrag zurück ).Mein Vertrauen in den FCK Vorstand wurde missbraucht und jede weiteren Schritte werde ich genauer betrachten,dies betrifft meine DK 2017/18 und die Mitgliedschaft.GgF kann ich auch ohne DK und Mitgliedschaft weiterhin meinen FCK treu bleiben und wenn es nicht anders geht auch in der 3.Liga die Spiele besuchen ( auch wenn es den Betze nicht mehr gibt ).
WernerL
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Beitrag von WernerL »

Thomas hat geschrieben:Sportlicher Erfolg lässt sich doch nicht von einer Gesellschaftsform abhängig machen, sondern in allererster Linie von guter Arbeit der Verantwortlichen.
Rein statistisch gesehen hat man mit viel mehr Geld wohl deutlich bessere Chancen sportlich erfolgreich zu sein. Wenn man das Geld nicht nur in überteuerte Spieler verpulvert sondern in leistungssteigernde Infrastrukturen(NLZ, sportliche Konzeptionen mit neuen Trainern und natürlich Gehälter für Spieler wie Koch oder Ewerton) dann bedeutet mehr Geld sehr wohl Erfolg! So herum ist die Argumentation!

Erst muss mal das Geld da sein, bzw organisiert werden durch Strukturen, dann kann man sich je nach Interesse am Club die nächsten Gedanken machen und Schritte planen. Schritt für Schritt. Nicht jetzt das Fell des Bären verteilen der nicht da ist. Der FCK scheitert ja schon daran erst mal das Geld zu organisieren, weil jetzt schon Invstoren gefordert werden. Und wenn einer da wäre darf der nicht genannt werden, das kann geschäftsschädigend sein und ist unseriös. Wie Traditionsveeine sich eben durch hohe Unseriösität auszeichnen durch die Kakofonie die die Masse verursacht. Das geht von Frankfurt über Lautern bis Köln bis Hamburg so, da arbeitet niemand seriös, entsprechend steigen alle auch immer wieder ab oder sind bereits verschwunden!

Sollte der FCK die Klasse doch noch halten werden genug Mitglieder da sein die die Ausgliederung doch noch mal in Frage stellen. Jeder Investor weiss das wie schwer sich Traditionsvereine damit tun, ich würde auch nicht auf den FCK zugehen, man muss nur hier querlesen und weiss das noch kein Investitionsklima geschaffen ist!
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]
LDH
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Beitrag von LDH »

Die sollen lieber mal den Abstieg verschieben. Mit allen anderen Dingen ist dieser Verein doch momentan eh überfordert.
ChrisW
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Beitrag von ChrisW »

Hephaistos hat geschrieben:@ChrisW
wieso nennst du nur den Beispiel 1860? Wieso nicht andere 5000000000 Beispiele, wo die Ausgliederung den Clubs geholfen hat?
Ich meine damit nicht die Ausgliederung. Die ist für uns lebensnotwendig. Ich meine die Tatsache, dass 1860 nicht mit einem Abstieg gerechnet hat und keinen Plan B hatte.
Hephaistos

Beitrag von Hephaistos »

ChrisW hat geschrieben:Ich meine die Tatsache, dass 1860 nicht mit einem Abstieg gerechnet hat und keinen Plan B hatte.
Ich denke, man befasst sich schon damit. Klatt hat es mehrmals wiederholt, dass man sich gleichzeitig mit dem Szenario 3. Liga beschäftigt, Notzon hat auch schon gesagt, dass man 3. Liga stemmen kann (also kennt er ungefähre Zahlen, wenn er schon solche Aussagen tätigt), gestern hat auch Banf gesagt, dass man parallel plant.. Ich denke schon, dass wir da vorbereitet sind. Dazu sagte Klatt schon im Sommer, dass die Lizensierungsunterlagen fertig wären, weil man diese ja schon letzte Saison gemacht hat. Wir haben ja uns erst am letzten Spieltag gerettet.
panijuchti7
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Beitrag von panijuchti7 »

Ich weiß dass der neue Aufsichtsrat erst seit einem Monat im Amt ist, aber dennoch hat dieser schon einige Fehler gemacht.

1. Die Trennung von Thomas Gries hätte schon vor Weihnachten bzw. vor dem Trainingsstart erfolgen müssen, um Unruhe rund um die Mannschaft zu vermeiden.

2. Die Ausgliederung. Auf jedem Treffen vor der AR-Wahl hat Herr Klatt als Wunschtermin für die außerordentliche Mitgliederversammlung zu diesem Thema den 20.01.2018 genannt.

Wenn dieser Termin vom Vorstand so gewünscht war, und es wurde ja kommuniziert dass mit den Geldern der Investoren schon die neue Sielzeit angegangen werden soll, verstehe ich die Verhinderungs- bzw. Verschiebetaktik des neuen AR nicht.

Zwischen den Aussagen konnte man erhören dass Geldgeber bereitstünden, warum macht man die Tür nicht schnellstmöglich auf und bittet diese Firmen freundlich herein. So könnte man auch dem zukünftigen Sportvorstand mit einem passenden Budget das Arbeiten auf dem Bestzenberg schmackhafter machen.

Denn über eins müssen wir uns alle im Klaren sein: ohne finanzielle Mittel wird kein kompetenter SV anreisen. Und auch wenn ein Herr Merk sich diesen Job antut, geht das auch nicht ohne Geld. Der SV kann das Beste Paket vorstellen, aber ohne finanzielle Mittel wird er keinen Spieler zu uns locken können.

Wir müssen ein Schritt nach dem anderen gehen, im Moment hat der AR leider den dritten vor den ersten gemacht und ich muss, trotz allem Optimismus, davon ausgehen dass im Sommer die dritte Liga nicht gestemmt werden kann.

Liebe Grüße aus Hessen und allen noch ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr

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hessenFCK
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Beitrag von hessenFCK »

Thomas hat geschrieben:
Sportlicher Erfolg lässt sich doch nicht von einer Gesellschaftsform abhängig machen, sondern in allererster Linie von guter Arbeit der Verantwortlichen.
Sicherlich nicht immer von einer Gesellschaftsform - doch von einer Gesellschaftsform mit Kohle und know how! Von guter Arbeit der Verantwortlichen sind wir wohl noch immer meilenweit entfernt..??
Miro.Klose

Beitrag von Miro.Klose »

@panijuchti7
Ich bin noch nicht so lange mitglied und kenn mich nicht wirklich aus. Haben die Mitglieder keine Möglichkeit diese Verschiebung anzufechten oder zu stoppen ?

Aber abgesehen davon glaube ich nicht das grosse Geldgeber bereit stünden vorallem nicht wenn sie nicht wissen... investiere ich in liga 2 oder 3. Das würde vermutlich die Höhe der Investbetrage beeinflussen bzw ob mam überhaupt bereit ist zu investieren
hessenFCK
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Beitrag von hessenFCK »

@Miro.Klose:
Ich denke mal, es ist nicht mehr die Frage das noch zu stoppen - es ehrt dich zwar, weil es keine andere Lösung gibt für den FCK (hätte alles schon längst passieren müssen). Manchem Mitglied ist es sicherlich recht, das es sich noch hin zieht, man könnte auch sagen, weiterhin dahin siecht!

Was Miro Klose schreibt ist wohl genau der Punkt - niemand mit Interesse, wenn denn überhaupt jemand da ist (was ich eigentlich dachte), wird in dieses Konstrukt investieren - ob Liga 2 oder 3, ist nicht mal das entscheidende (leider)!
Thomas
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Beitrag von Thomas »

WernerL hat geschrieben:
Thomas hat geschrieben:Sportlicher Erfolg lässt sich doch nicht von einer Gesellschaftsform abhängig machen, sondern in allererster Linie von guter Arbeit der Verantwortlichen.
Rein statistisch gesehen hat man mit viel mehr Geld wohl deutlich bessere Chancen sportlich erfolgreich zu sein.
ChrisW hat geschrieben:Ich meine damit nicht die Ausgliederung. Die ist für uns lebensnotwendig. Ich meine die Tatsache, dass 1860 nicht mit einem Abstieg gerechnet hat und keinen Plan B hatte.
@WernerL, ChrisW u.a.:
Nochmals zur Richtigstellung: Eine Ausgliederung bringt dem FCK erstmal noch kein Geld, sondern die Planung und Umsetzung verursacht vielmehr Kosten, beim FCK ist mindestens mit einer Summe zwischen 400.000 und 800.000 Euro zu rechnen (diese Zahlen nannte der Vorstand 2017).

Was Geld einbringt, wäre dann ggf. der anschließende Verkauf von Anteilen, wofür aber bisher noch kein Investor realistisch in Sicht ist. Trotzdem kann man natürlich mögliche Investoren schon mal ansprechen, was Michael Klatt und Thomas Gries ja auch bereits (bisher ohne durchschlagenden Erfolg) getan haben. So lange aber kein Investor da ist, muss der FCK zur Einnahmensteigerung immer zu einem "Plan B" greifen, völlig egal ob die Gesellschaftsform e.V. oder GmbH heißt: In den letzten Jahren gab es ganz verschiedene solche B-Pläne beim FCK, die beispielsweise "Sponsoring", "Betze-Anleihe", "Spielerverkäufe", "Quattrex", "Mietnachlass" usw. hießen.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
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Beitrag von Lonly Devil »

paulgeht hat geschrieben:Meiner Meinung nach war das ohnehin ein ziemliches Luftschloss, was da vor rund einem Monat kommuniziert wurde. So konkret, wie sich das alles angehört hatte, ist und war die Sache wohl dann doch (noch?) nicht.
Das war wohl eine weitere Seifenblase, Ausgliedern und schnell auf den großen Investor hoffen, die geplatzt ist. Wenn das so einfach und reibungslos wäre, dann gäbe es schon lange nur noch derart aufgestellte Vereine.

Neu aufstellen/ausrichten und weiter umschauen, wird dahingehend wohl der nächste Arbeitsgang sein.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!
Toppizcek
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Beitrag von Toppizcek »

Warum ich nicht in den FCK investieren würde:

• Seit Jahren kann man dort nicht mit Geld umgehen! Obwohl der Lizenzspieleretat in der zweiten Liga immer im oberen Drittel aller Konkurrenten angesiedelt war, steht man nach kontinuierlichem Niedergang heute auf einem Abstiegsplatz. Nur Spekulanten kaufen auch bei fallenden Kursen Aktien.

• Der sportlichen Führung fehlt jegliche Erfahrung im Umgang mit der aktuellen Situation.

• Man hat aus den Fehlern der Vergangenheit nicht gelernt und sucht sein Heil in der Verpflichtung weiterer neuer Spieler, statt die Vorhandenen kontinuierlich weiter zu entwickeln. Investitionen in Fachkompetenz und Infrastruktur kommen zu kurz.

• Mit mehr zur Verfügung stehenden Mitteln steigt nicht die Kompetenz der handelnden Personen, sondern das Risiko noch höherer Fehlinvestitionen.

• Vermisst wird jemand mit Fantasie ein neues Erfolgskapitel der FCK-Story zu schreiben!

• Ich erkenne in der Führungsriege nicht einen Visionär als Leitfigur, der dem Laden Leben einhaucht, Mitarbeiter und Anhänger mitreißt und für eine positive Grundstimmung und Außenwirkung sorgt!

• Herr Banf hat Thomas Gries zu Recht kritisiert! Wie aber lautet sein Konzept?

Auch eine Ausgliederung ändert daran nichts!
Zuletzt geändert von Toppizcek am 06.01.2018, 19:42, insgesamt 2-mal geändert.
Hephaistos

Beitrag von Hephaistos »

Ich glaube keiner von uns würde in den FCK investieren, weil keiner von uns so viel Geld hat. Und wer zum Teufel ist Torsten Gries? :D
Toppizcek
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Beitrag von Toppizcek »

Hephaistos hat geschrieben:Ich glaube keiner von uns würde in den FCK investieren, weil keiner von uns so viel Geld hat. Und wer zum Teufel ist Torsten Gries? :D
Danke! Du Gott der Allwissenheit 8-)
WernerL
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Beitrag von WernerL »

Thomas hat geschrieben:@WernerL, ChrisW u.a.:
Nochmals zur Richtigstellung: Eine Ausgliederung bringt dem FCK erstmal noch kein Geld, sondern die Planung und Umsetzung verursacht vielmehr Kosten, beim FCK ist mindestens mit einer Summe zwischen 400.000 und 800.000 Euro zu rechnen (diese Zahlen nannte der Vorstand 2017).

Was Geld einbringt, wäre dann ggf. der anschließende Verkauf von Anteilen, wofür aber bisher noch kein Investor realistisch in Sicht ist.
Ich bin negativ überrascht, weil nach so vielen Argumenten die hier genannt werden ständig scheinbar immer wieder alles vergessen/ verdrängt wird und die Diskussionen leider von vorne beginnen :nachdenklich:

Eine Ausgliederung bringt kein Geld? wirklich?? Sie tilgt die Verbindlichkeiten des FCK bzgl. der Betze-Anleihe weil der FCK dafür Anteile abgibt. Das ist im Umkehrschluss quasi wie 6 Millionen Einnahmen zu werten. Macht der FCK das nicht rollen die nächsten Klagen ins Haus wie sie vor kurzem von Gries/ Klatt gerade noch von institutionellen Anlegern abgewendet werden konnten. Deine Äußerung zeigt mir, dass der generelle Vorgang der Ausgliederung immer noch in Frage gestellt wird.

Alleine die Tatsache, dass wir immer wieder von vorne diskutieren zeigt doch auch, dass etwas schief läuft und der Normalofan den ganzen Überblick eben nicht hat, nicht haben kann, aber in auf der JHV maßgeblich die Geschicke eines Unternehmens mitbestimmt, das ist und bleibt nicht professionell, ob sich das unangenehm anhört oder nicht. Ich möchte dieses LaienParlament nicht mit dieser Machtfülle besetzt sehen.
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Südpfälzer1319
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Beitrag von Südpfälzer1319 »

Lonly Devil hat geschrieben:
paulgeht hat geschrieben:Meiner Meinung nach war das ohnehin ein ziemliches Luftschloss, was da vor rund einem Monat kommuniziert wurde. So konkret, wie sich das alles angehört hatte, ist und war die Sache wohl dann doch (noch?) nicht.
Das war wohl eine weitere Seifenblase, Ausgliedern und schnell auf den großen Investor hoffen, die geplatzt ist. Wenn das so einfach und reibungslos wäre, dann gäbe es schon lange nur noch derart aufgestellte Vereine.

Neu aufstellen/ausrichten und weiter umschauen, wird dahingehend wohl der nächste Arbeitsgang sein.
Es geht ja hier schliesslich um ein Investitionsvolumen von 800 Millionen Euro. Das geht nicht von heute auf morgen. Das muss sich die Stadt und der Schweizer schon alles gut überlegen. Und der Verein hat da eh nicht viel mitzureden..und warum, weil ihnen nix mehr da oben gehört?!!!
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Beitrag von Lonly Devil »

Südpfälzer1319 hat geschrieben: Es geht ja hier schliesslich um ein Investitionsvolumen von 800 Millionen Euro. Das geht nicht von heute auf morgen. Das muss sich die Stadt und der Schweizer schon alles gut überlegen. Und der Verein hat da eh nicht viel mitzureden..und warum, weil ihnen nix mehr da oben gehört?!!!
Wenn es um das Gelände und Immobilien rund um/auf dem Berg insgesamt geht , dann ja.
Da hat der 1.FCK nichts mehr zu bestimmen, seit er "enteignet" wurde.

Aber der Verein an sich, wird wohl noch über sich selbst bestimmen können.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!
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Beitrag von ExilDeiwl »

@FW 1920: Wenn Du bereit bist, die Verbindlichkeiten, die der FCK in Form der Fan-Anleihe bei Dir hat in Anteile am FCK umzuwandeln, dann sind diese Verbindlichkeiten getilgt. Da hat @WernerL schon Recht. Denn dann bist Du stolzer Besitzer von FCK Anteilen. Das ist aber natürlich kein Automatismus. Sprich: wer den Tausch nicht mitmachen will und auf Rückzahlung seiner Anteile an der Fan-Anleihe besteht, bei dem bleiben diese Verbindlichkeiten auch bestehen und der FCK muss das Geld erwirtschaften, um Dir Deine Anleihe zurück zahlen zu können. Wenn es dem FCK also gelingen würde, dass alle Zeichner der Fan-Anleihe diese in Anteile am FCK umwandeln, dann müsste der FCK die eigentlich fällige Summe nicht erwirtschaften. Es käme quasi Zusatzeinnahmen von ca. 6 Mio. Euro gleich, wenn der FCK sie doch erwirtschaften würde (aber nicht zur Rückzahlung der Anleihe nutzen müsste). Ich denke, das wollte @WernerL sagen.
#keindeutbesser

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Gute alte Zeit
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Beitrag von Gute alte Zeit »

panijuchti7 hat geschrieben:Ich weiß dass der neue Aufsichtsrat erst seit einem Monat im Amt ist, aber dennoch hat dieser schon einige Fehler gemacht.

1. Die Trennung von Thomas Gries hätte schon vor Weihnachten bzw. vor dem Trainingsstart erfolgen müssen, um Unruhe rund um die Mannschaft zu vermeiden.



Ole Rot-Weiß :schild:
Weist du mehr als die meisten FCK Fans ?

Ich habe nichts gehört warum man sich überhaupt ihm getrennt hat, deshalb frage ich mich woher du weist, dass es zu spät war.

Für mich und viel fck Fans war Gries ein Bauernopfer um Merk einen Job zu geben.
Ob es so ist weis ich natürlich nicht, aber so geht vielen fck Fans die keine Dauerkarte mehr haben, den fck in erster Linie aus der Zeitung verfolgen, aber seit 50 Jahren fck Fans sind.
Ich war 1975 zum ersten Mal auf dem Betze, der sich fragt was ist dennjetzt schon wieder los ?

Ich würde interessieren was er falsch gemacht, außer Misserfolg?
sifal36
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Beitrag von sifal36 »

@FW 1920:
Gott sei Dank, haben wir z.Zt.andere Sorgen als die Ausgliederung. Aber diejenigen die Ihr Geld in die Anleihe gespendet haben interessiert das Mauschelgeschäft schon, was mit unseren Geld passiert. Mein Vertrauen in die Finanzgeschäfte des FCK ist völlig verloren gegangen und ich bestehe auf Auszahlung , stecke keine Anteile in das Fass ohne Boden. So werden sicher viele denken , denn wir treuen Fans werden schon genug gemolken. Wenn der Abstieg auf uns zukommt, nehme ich es in Kauf und bleibe FCK Fan, wie immer. Nur bei dem Geld hört die Freundschaft auf.Wir kämpfen weiter unser Ziel ist Klassenerhalt, auch wenn es nur eine Zweckehe mit der Stadt gibt.
Hephaistos

Beitrag von Hephaistos »

potto hat geschrieben:Was wohl aus dbb wird, wenn der Verein in der sportlichen Bedeutungslosigkeit verschwindet?

Bleiben paar Leute, die mit dem FCK auch mit runter gehen. Rest wird paar Tage lang schreiben, wie und wann sie es alles gewusst haben und sich freuen, dass sie Recht hatten.

Wenn der FCK dann mal wieder aufsteigt, sind sie wieder hier und schwören auf Treue in guten und schlechten Zeiten und, dass sie alle Spiele der letzten 20 Jahre live mitverfolgt haben.
sandman
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Registriert: 02.09.2013, 08:48

Beitrag von sandman »

Ich müsst jo dann was schaffe :shock: ...

Strengen euch jo an :!:
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)
panijuchti7
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Beitrag von panijuchti7 »

Gute alte Zeit hat geschrieben:
panijuchti7 hat geschrieben:Ich weiß dass der neue Aufsichtsrat erst seit einem Monat im Amt ist, aber dennoch hat dieser schon einige Fehler gemacht.

1. Die Trennung von Thomas Gries hätte schon vor Weihnachten bzw. vor dem Trainingsstart erfolgen müssen, um Unruhe rund um die Mannschaft zu vermeiden.



Ole Rot-Weiß :schild:
Weist du mehr als die meisten FCK Fans ?

Ich habe nichts gehört warum man sich überhaupt ihm getrennt hat, deshalb frage ich mich woher du weist, dass es zu spät war.

Für mich und viel fck Fans war Gries ein Bauernopfer um Merk einen Job zu geben.
Ob es so ist weis ich natürlich nicht, aber so geht vielen fck Fans die keine Dauerkarte mehr haben, den fck in erster Linie aus der Zeitung verfolgen, aber seit 50 Jahren fck Fans sind.
Ich war 1975 zum ersten Mal auf dem Betze, der sich fragt was ist dennjetzt schon wieder los ?

Ich würde interessieren was er falsch gemacht, außer Misserfolg?
Ich meinte der Zeitpunkt für eine Trennung war der falsche und hätte vor dem Trainingsstart erfolgen müssen und nicht zeitgleich, vor allem wenn Herr Gries seinen Schreibtisch schon im Dezember geräumt hat. Herr Gries ist auch in meinen Augen ein Bauernopfer und hat sich während seiner Tätigkeit bei FCK nichts zu schulden kommen lassen. Das was andere Vorstände in 16 Jahren kaputt gemacht haben, kann der beste Marketingstratege in 18 Monaten nicht wieder gutmachen.

Man kann zu Gries und Klatt stehen wie man will, aber sie waren die ersten die die Ausgliederung auf den Weg gebracht haben. Und wenn ich 40 Gespräche mit potenteniellen Investoren führe, kann mir keiner erzählen dass nicht der ein oder andere vor der Tür steht. Die Kohle hätte für die neue Saison schon eingeplant werden können, aber jetzt sind ja die richtigen am werkeln. Ich hätte als allerersten Schritt die Ausgliederung auf den Weg gebracht und dann einem SV ein Budget angeboten. Auch ein Herr Merk, wenner es denn macht, wird keine Millionen für einen Spieleretat aus dem Ärmel schütteln können und sein geplanter Stadionrückbau wir auch ein paar Millionen kosten. Ich weiß noch nicht was ich davon halten soll, da ich das Gesamtkonzept nicht kenne.


Ich hoffe so sehr dass wir uns Punkt für Punkt und mit einer Serie an Siegen da unten rausschaffen können um das Schlimmste verhindern zu können. Denn ein Abstieg ohne Investor wird das Ende unseres geliebten Vereins bedeuten. Ich könnt heulen.

Ole Rot - Weiß
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