
Verdiente 0:2-Niederlage gegen Bielefeld
Der 1. FC Kaiserslautern hat sein Heimspiel gegen Arminia Bielefeld 0:2 verloren. Die Roten Teufel waren den Gästen das komplette Spiel über unterlegen.
Jeff Strasser baute sein Team im Vergleich zum 2:1-Sieg in Dresden um und schickte mit Lukas Spalvis (für Benjamin Kessel) einen zweiten Stürmer ins Rennen. Die Lautrer traten somit im 4-4-2-System an.
Die erste Chance gehörte dem FCK: Spalvis zielte nach einem Querpass von Brandon Borrello genau auf Arminia-Keeper Stefen Ortega (9.). Danach kamen die Gäste besser ins Spiel und nutzten in der 28. Minute einen Abstimmungsfehler zwischen Phillipp Mwene und Stipe Vucur, um durch Andreas Voglsammer in Führung zu gehen.
Nach der Pause kamen beide Seiten zu Chancen, wobei die Roten Teufel vor dem Tor zu umständlich agierten. Konstantin Kirschbaum setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt zum 0:2.
Der 1. FC Kaiserslautern steht weiter auf dem letzten Tabellenplatz. Am kommenden Freitag (18.30 Uhr) spielen die Pfälzer beim 1. FC Heidenheim.
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Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Statistik zum Spiel: 1. FC Kaiserslautern - Arminia Bielefeld
- Auswertung des Zuschauer-Tippspiels, 15. Spieltag
- Das FCK-Stimmungsbarometer: Wie ist die aktuelle Gefühlslage der Fans?
Ergänzung, 16:14 Uhr

Foto: Thomas Füßler
Müller: "Aus Scheiße Gold machen"
Enttäuschung beim 1. FC Kaiserslautern: Die Roten Teufel konnten auf den glücklichen 2:1-Sieg in Dresden nicht aufbauen und kassierten eine 0:2-Niederlage gegen Arminia Bielefeld. Der FCK steckt damit immer tiefer im Abstiegskampf.
Jeff Strasser hatte seine Lehren aus dem Spiel in Dresden gezogen und mit Lukas Spalvis eine zweite Spitze aufgestellt. Der FCK, der nunmehr im 4-4-2-System antrat, begann gegen die Arminia tatsächlich schwungvoll, in der neunten Minute ließ Spalvis aus kurzer Distanz die Führung liegen. "Wenn der reingeht", sagte Sportdirektor Boris Notzon, "dann hat die Mannschaft ein ganz anderes Gefühl."
So aber verlor der FCK den Schwung gegen zähe und laufstarke Gäste, die nach einem kapitalen Fehler in der Lautrer Hintermannschaft in Führung gingen. Phillipp Mwene war bei einem weiten Schlag von Stefan Ortega eingerückt, ging aber nicht zum Ball, während Stipe Vucur ebenfalls passiv blieb und die Kugel passieren ließ. Andreas Voglsammer bedankte sich und traf zum 0:1. "Das war viel zu einfach. Da waren wir im Zentrum offen, das darf nicht passieren", haderte Notzon. "Das hat nichts mit dem System zu tun", fügte Jeff Strasser an. "Auf dem Niveau dürfen diese Fehler aber nicht passieren."
Ängstliche Spielweise für Strasser "unverständlich"
Das Problem: Im weiteren Spielverlauf fand der 1. FC Kaiserslautern nur schwer den Weg nach vorne, um den Rückstand auszugleichen. "Uns hat die Tiefe gefehlt", erklärte Strasser, der einmal mehr mit der Einstellung seines Teams unzufrieden war. "Die erste Hälfte haben wir zu ängstlich gespielt." Die fehlende Mentalität sei für ihn "auf eine gewisse Weise unverständlich".
Da Bielefeld in der Nachspielzeit einen Konter nutzte, stand am Ende eine 0:2-Niederlage, durch die die Roten Teufel tiefer im Abstiegskampf stecken. Das rettende Ufer rückte damit in weitere Ferne. "Wir müssen schauen, dass wir den Anschluss nicht verlieren", appellierte Marius Müller, der angesichts der Situation seinen Torwarttrainer Gerry Ehrmann zitierte. "Wir müssen jetzt aus Scheiße Gold machen."
Quelle: Der Betze brennt


