Was Gries momentan treibt, das ist kaum noch zu fassen - z.B. in der öffentlichkeit einen landeseigenen Sponsor mit einer zu erwartenden Vertragsverlängerung als Erfolg darstellen - Sonst hat er nichts zu bieten ???
Dem Kerl geht es nur noch darum sein zu recht schlechtes Managementimage vor der JHV zu verbessern. Anhand seiner Antrittsankündigungen (1. Jahr-2016/2017 konsolidieren - 2. Jahr-2017/2018 angreifen - 3. Jahr-2018/2019 Aufstieg anpeilen) kann man den Mann nur noch als völligen Versager ansehen. Der Kerl ist doch noch um 2 Klassen schlechter als Kuntz als Vorstand. Und der war schon im Endergebnis katastrophal schlecht.
Die Frechheit ist, dass Gries nun alle Schuld für sein Versagen noch auf den Aufsichtsrat abschieben will!!!
Der aktuelle Aufsichtsrat ist eine Katastrophe, da hat er völlig recht:
Ein Aufsichtsrat hätten niemals so einen ahnungslosen freiberuflichen Marketing-Berater zum Vorstand machen dürfen, der nie als Geschäftsführer bzw. nie im Fussball-Tagesgeschäft gearbeitet hat. Aber da hat Gries natürlich am Stammtisch in Berlin nicht abgeleht, um den gut dotierten Job von denen zu bekommen ...
Denn nur Gries/Klatt dürfen für den Verein operativ handeln, der Aufsichtsrat kann nur aus wirtschaftlichen Gründen Entscheidungen von Gries ablehnen, also:
- Die Gesamtverantwortung für die aktuelle sportliche und finanzielle Situation hat Gries/Klatt zu verantworten
- Den Sportdirektor hat Gries eingestellt (bzw. den gültigen Arbeitsvertrag unterzeichnet)
- Den Trainer hat Gries eingestellt (bzw. den gültigen Arbeitsvertrag unterzeichnet)
- Die Transfers hat Gries mit seiner Auswahl Sportdirektor/Scout zu verantworten (bzw. die gültigen Arbeitsverträge unterzeichnet)
- Den Sponsorenverlust von guten Sponsoren wie z.B. Globus hat Gries zu verantworten
- Die Sponsorweigerung von z.B. Euromaster hat Gries mit seinem 08/15-Konzept zu verantworten
usw. ...
Gries gehört von einem neuen Aufsichtsrat sofort von seinen Aufgaben entbunden und ersetzt!!!
Eine FCK-Führung muss sich endlich mit einer Überlebensstrategie für den Insolvenzfall beschäftigen und sich dazu äußern!
Alle Verträge sind momentan noch mit dem 1. FCK e.V abgeschlossen, da hilft auch keine Ausgliederung. Die Spieler, das Stadion, die Angestellten und die sonstigen Kosten sind das Problem. Durch die Ausgliedsdrung dann die treuen Anleihezeichner zum Anteilserwerb zu zwingen ist eine Sauerei (Durch die Drohung: Entweder Umwandlung in Anteile oder Du bist mitschuldig an der Insolvenz des FCK). Der Rest der Kosten bleibt dem 1. FCK e.V. erhalten, da hilft das nichts.
Ich bin mal auf die Gesamtvorstandsbezüge gespannt, die laut Mitgliedsbeschluss genannt werden müssen. Versuchen die etwa auf Kosten der Fans und der Stadt ihre üppigen Bezüge zu behalten?
Um das mal anhand von Zahlen zu verdeutlichen:
2016/2017:
Nur ca. 2 Mio erwirtschaftet aber ca. 11 Mio Spieleretat (= ca. 9 Mio strukturelles Defizit - zu Teil 3: der jetzige Gewinn 2016/2017 ist nur wegen dem Pollersbeck Transfer noch am Saisonende)
(siehe Teil 3:
viewtopic.php?p=1060991#p1060991 )
2017/2018:
Dank Einsparung von Feng-Shui, untätigen Mitarbeitern, ... (ca. 2 Mio) und der neuen TV-Geldstruktur (2 Mio mehr TV-Geld) und der Rückkehr von Buchholz, Leyenberger als Sponsor (ca. 0.3-0,5 Mio) erwirtschaftet der FCK bei 26000er Zuschauerschnitt ca. 7 Mio. Durch den Koch-Transfer können wir ca. 10.5-11 Mio Spieleretat halten und hätten einen leichten Gewinn.
Allerdings wird der kalkulierte Zuschauerschnitt um 4000-6000 Zuschauer verfehlt werden. Da 4000-6000 weniger Zuschauer plus weniger Stadionumsatzanteil, Fanartikelverkauf und zuschauerabhängigen Sponsorengeldern ca. 2-3 Mio weniger Einnahmen bedeuten, werden wir wohl in eine deutliche Verlustzone fallen ... (also nur noch ca. 4.5 Mio ohne Transfererlöse erwirtschaftet)
2018/2019 in der 2. Liga ausgehend von den jetzigen 4.5 Mio erwirtschaftet:
- minus 1.5 - 2 Mio durch den Verlust von bis zu 5 Fersehgeldtabellenplätzen
- minus 0.5 Mio durch den Verlust bei TV-Geldern der letzten 20 Jahre (Meisterschaft fällt weg)
- minus 1-2 Mio durch weiteren Zuschauerrückgang
- minus 0.5 Mio durch Sponsorenrückgang
- minus 0.5 Mio durch volle Pachtpflicht
Ergibt kein Geld mehr für eine Mannschaft ohne Spielerverkäufe. Aber wir haben keine in die 1. Liga verkaufsfähigen Spieler mehr und eingespart hat Klatt jetzt wohl alles was noch geht ... - aber wir haben dann noch ca. 22 Spieler für ca. 8 Mio Kosten im Jahr unter Vertrag !!! -> Insolvernz oder akute Insolvenzgefahr
Wer noch Nerven hat sich auch die 3. Liga anzuschauen, da geht reell wohl gar nichts mehr:
2018/2019 in der 3. Liga ausgehend von den jetzigen 4.5 Mio erwirtschaftet:
- minus 10 Mio Fernsehgelder (11 Mio jetzt minus 1 Mio in der 3. Liga)
- minus 3-4 Mio durch weiteren Zuschauerrückgang (ca. 16000-18000 in 3. Liga)
- minus 1.5 Mio durch Sponsorenrückgang (mindestens ein Drittel von 4.5 Mio jetzt)
Da fehlen über 10 Mio Einnahmen (4.5 Mio jetzt minus 15 Mio) um überhaupt einen Euro für eine komplett neue Mannschaft (da hat kaum einer noch einen Vertrag für dei 3. Liga) zu haben ... -> Insolvenz