Wir können viel tun.
Vorallem sollten wir nicht versuchen uns hier über Personen, Konzepte und Finanzierungen allzuviel Gedanken zu machen, unser ziel sollte sein die heutigen Nieten in Vorstand und Aufsichtsrat erst einmal von den Posten zu jagen, der Rest wird sich dann finden.
Sollte Stefan Kuntz wirklich Interesse haben, wird er zugreifen, wenn ihm die "Zwangsverwaltung" des Vereins zugetragen wird.
Er wird ablehnen, wenn er Vorstand von Buchholz Gnaden ist.
Das hab ich vor 2 Tagen zum Thema Stefan Kuntz geschrieben.
Mac41 hat geschrieben:Wenn Stefan Kuntz kein absoluter Hardcorefan ist, dem jegliche rationale Denkweise aussetzt, wenn er die Hunsrückautobahn Richtung Lautern runterkommt, wenn Frau Kuntz nicht in den Ehestreik tritt, falls sie ihren Stefan nicht jeden Abend im heimischen Neunkirchen am Esstisch sitzen hat, ja nur dann wird Stefan Kuntz sich den FCK noch antun.
Das kann doch gar nicht mit Lottogeld bezahlt werden, was er da wegzuräumen hat. Diese Herkulesaufgabe dann auch noch gegen den Aufsichtsrat, der laut Satzung jedes Geschäft etwas größerer Natur (z.B. Spielervertrag mit 2 Jahren Laufzeit oder Spielerkauf mit 500.000 € oder auch die Grundstücksgeschäfte u.ä.) absegnen muss. Gegen den Aufsichtsrat muss er sich durchsetzen, denn dieser hat Göbel und Co zu verantworten, genauso wie Jäggi und seine Geschäfte. Er muss im Vorstand aufräumen, wo die ganzen Spezi's noch sitzen in 1. oder 2. Reihe und er muss in Mannschaft und Stab aufräumen, denn auch dort sitzen die alten Seilschaften.
Und all das allein? Allein gegen alle? Oder doch wie zur Zeit, Jeder für Sich - Gott gegen Alle.
Bis Dezember zumindest ist Buchholz noch sein Boss.
Ich würde mir an seiner Stelle das ganz genau überlegen, denn er hat viel zu verlieren und wenig zu gewinnen.
Die Unterstützung der wahren Freunde des FCK kann doch nur darin liegen, das der ganzen Sippschaft, Vorstand und Aufsichtsrat in einer AO MV das Misstrauen ausgesprochen wird und damit der AR und der Vorstand zum Rücktritt gezwungen werden. Nur so ist die Basis für einen Neuanfang gegeben.
Übrigens alle Satzungsspezi's sei gesagt, es muss da noch keine Alternative geben, da der Verein auch im Übergang "zwangsverwaltet" werden kann, auch von Stefan Kuntz.
Das passiert so oder so, wenn der Verein insolvent geht, dann wird ein Konkursverwalter bestimmt, und der heißt bestimmt nicht Wieschemann.
Ich glaube auch nicht, das die Ansammlung von fussballerischen Größen der FCK Geschichte im AR oder Vorstand den Verein aus seiner miesen Situation führen wird. Ich unterstelle niemanden nichts, aber sobald Spielerberater, "Fussballinsider" oder auch Lokalhelden versuchen sich in diesem Gremium zu profilieren ist nichts gewonnen, ganz im Gegenteil.
Eifersüchteleieen, Profilisierungswahn und die kleinen Geschäftchen unter Freunden, die schon bei Friedrich zum bösen Erwachen führten, werden wieder aufkommen.
Das Satzungskonstrukt mit dem AR und dem handelnden Vorstand, das von Friedrichs eingeführt wurde, halte ich so oder so für die falsche Struktur.
Eine Geschäftsführung mit 2 angestellten Geschäftsführern (Managern) einer für den Spielbetrieb und einer für den administrativen Teil (sich gegenseitig kontrollierend und ergänzend) und ein Präsident mit der Aufgabe den Verein und seine Mitglieder zu repräsentieren, das ist, wie Bayern, Frankfurt, Bremen zeigen, sicher besser.
Eine Kontrollinstanz, nennen wir sie Beirat oder Aufsichtsrat, bei der auch andere Interessengruppen, wie Fans, Sponsoren, die Abteilungen, sowie Stadt und Land vertreten sind, kann die Führung ergänzen.
Wir als Mitglieder haben also 2 Aufgaben vor uns, neue Leute und neue Struktur.
Wir sollten übrigens (genau so wie wohl auch Stefan Kuntz) noch die beiden Lizensierungsverfahren abwarten. Wenn Koblenz wohl Probleme mit der Lizenz hat, die Info kommt aus dem Vorstand des Vereins, dann wird der FCK erst recht Probleme haben, aber unser Vorstand ist doch froh, das er dazu momentan nicht befragt wird. Die Lizenz für die 3. Liga ist auch nicht sicher, da dort noch weniger Geld vom Fernsehn und von Zuschauern zu erwarten ist.
Je nachdem wie es da ausgeht, lösen sich vielleicht ein paar Probleme auch von selbst.
Und dann läuft da ja auch noch immer die Anzeige gegen Jäggi und Göbel, je nachdem was da die Staatsanwaltschaft entscheidet, ist zumindest Göbel, aber auch sein Chef Buchholz, der für die Entlastung der beiden gesorgt hat, mächtig "under fire".
Deshalb unterstützt die Initiative zur Ausserordentlichen Mitgliederversammlung durch Veröffentlichung eures Namens und eurer Mitgliedsnummer in den bekannten Rubriken und vergesst kleinliche Eifersüchteleien über Aufstellung Trainerentscheidungen oder Personalien der Vergangenheit.
Alle für den FCK und alle gegen den heutigen Vorstand und den Aufsichtsrat.
Erst einmal weg damit, nur das gibt die Chance auf eine Zukunft nach dem Neuanfang, wenn möglich mit Stefan Kuntz.
Das Chaos kann nicht schlimmer werden.
Gebt Stefan eine Chance, indem wir ihm den Weg frei machen.
In der Rheinpfalz wurde diese Woche über eine Sitzung der Stadtratsfraktionen geschrieben und bei den Ratsherren war man sich einig, nicht in der Sitzung am 21.4. über eine Mietreduktion abzustimmen, da man die Sportliche Entwicklung abwarten will, heisst konkret, falls der Abstieg in Liga 3 feststeht, wird nicht nur über Reduktion, sondern über ein Ausestzen der Miete zu entscheiden sein.
Unter diesen Bedingungen, wird die DFL oder der DFB keine Lizenz erteilen.
Daher ist es wichtig, die Initiative in die Hand der wahren FCK'ler zu legen, d.h. die AO vorzubereiten, um nicht allzuviel Zeit zu verlieren. Daher sammelt die Unterschriften. Ich finde die Idee mit dem Stand sehr gut. Zum 2. sollte das Formular, bitte
Gerry mit einem RA entwerfen, auch hier per pdf.-download zur Verfügung stehen, um Auswärtigen eine Unterschrift zu ermöglichen. Ggf. kann es dann mit Ausweiskopie auch als Fax eingesammelt werden. (Wobei der Ausweis muss wohl nicht unbedingt sein, denn die Identität wird auch bei der Anmeldung nicht geprüft, aber das kann ein RA recht gut checken)
Darüber hinaus muss der Druck auf die handelnden Personen, Management und Aufsichtsrat erhöht werden.
Daher hatte ich gestern folgende Mail an Herrn Buchholz über die FCK Adresse geschickt.
Sehr geehrter Herr Buchholz,
ich hoffe meine Mail erreicht sie relativ schnell und auch für sie wahrnehmbar, da ich sie um eine kurzfristige und für die Zukunft des FCK äusserst wichtige Tat bitten darf:
Treten Sie zurück, sofort, ohne Ausflüchte.
Überzeugen Sie bitte ebenso die Vorstände, insbesondere Herrn Göbel und Herrn Bauckhage davon, ebenfalls schnellstmöglich zurückzutreten.
Führen sie die anderen Aufsichtsräte bitte auch dazu, ihre Posten komplett zur Verfügung zu stellen.
Berufen Sie eine Außerordentliche Mitgliederversammlung ein.
Ich halte nichts von den rüden Attacken die am Freitagabend vor der Nordtribüne abgelaufen sind, aber sollten sie nicht den Weg freimachen für eine vollständige Erneuerung des Vereins, dann wird das Geschehen von Freitag nur ein laues Lüftchen sein, gegenüber dem Sturm, der über den Verein hereinbrechen wird, wenn Sie und ihre Kollegen so weitermachen.
Mit besten Wünschen
So oder so ähnlich könnt Ihr ja auch an Vorstand oder Aufsichtsrat schreiben. Es geht auch per Fax an die Geschäftsstelle.