
Osawe-Doppelpack: 4:0-Sieg gegen Eichede
Der 1. FC Kaiserslautern hat sein Erstrunden-Pokalspiel gegen den SV Eichede gewonnen. Gegen den Oberligisten siegte der FCK 4:0.
Norbert Meier beließ es bei der selben Startelf, die am vergangenen Freitag 1:1 gegen Darmstadt 98 gespielt hat.
Die ersten Minuten spielte Eichede frech auf, der FCK brauchte einige Minuten Anlaufzeit. Dann kontrollierten die Roten Teufel aber das Spiel und gingen in der 17. Minute durch Osayamen Osawe in Führung. Benjamin Kessel hätte schon das Tor machen müssen, danach flipperte der Ball frei herum, ehe der Stürmer aus kurzer Distanz zum 1:0 traf. Die Gäste drängten danach auf das zweite Tor, ließen jedoch die letzte Präzision vermissen oder scheiterten an SVE-Schlussmann Julian Barkmann. Fünf Minuten vor der Pause aber belohnte Baris Atik seine Mannschaft für den Aufwand der vergangenen Minuten: Eine mustergültige Flanke von Phillipp Mwene köpfte der Neuzugang unhaltbar ins Tor (40.).
Osawe erhöht auf 3:0 - Moritz markiert den Endstand
Im zweiten Durchgang ließen Osawe (47.), Kastaneer (52.) und Atik (64.) das dritte Tor zunächst liegen. Dann aber war Osawe nach einem Eckstoß zur Stelle und erhöhte per Kopfball auf 3:0 (69.). Fünf Minuten vor dem Ende markierte der eingewechselte Christoph Moritz den 4:0-Endstand (85.). Der FCK zieht damit in die zweite Runde des DFB-Pokals ein.
Diese wird im Rahmen der ARD-Sportschau am 20. August (18 Uhr) vom ehemaligen FCK-Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz und der Schauspielerin Carolin Kebekus ausgelost.
Quelle: Der Betze brennt
Weitere Links zum Thema:
- Statistik: SV Eichede - 1. FC Kaiserslautern
- Das FCK-Stimmungsbarometer: Wie ist die aktuelle Gefühlslage der Fans?
--- Ergänzung um 18:31 Uhr ---

Meier: "Es ging allein ums Weiterkommen"
Nach dem 4:0-Sieg gegen Eichede zeigte sich Norbert Meier zufrieden mit dem Ergebnis. Vorsichtige Entwarnung gab der FCK-Coach bei Daniel Halfar, der zur Pause angeschlagen ausgewechselt worden war.
Gegen den SV Eichede waren die Roten Teufel schon früh auf die Siegerstraße eingebogen. Osayamen Osawe (17.) und Baris Atik (40.) hatten für eine beruhigende 2:0-Pausenführung gesorgt. Für Norbert Meier war damit schon die "Vorentscheidung" hergestellt. Nicht vergessen wollte der 58-Jährige aber, dass sich der FCK im Laufe des ersten Durchgangs gegen den aggressiven Underdog schwergetan hatte. "Zwischendurch hatten wir eine Phase, wo wir den Gegner selbst stark gemacht haben und sie zu ein, zwei Abschlüssen gekommen sind", betonte Meier. "Gott sei Dank", fuhr er fort, habe sich seine Mannschaft dann aber einen Zwei-Tore-Vorsprung herausgespielt.
So dominierte der FCK auch den zweiten Durchgang, kam zu zahlreichen Chancen und baute die Führung schließlich durch Osawes zweiten Treffer aus (69.). "Nach dem dritten Tor war das Spiel dann endgültig entschieden", sagte Meier. "Für uns ging es einzig und allein ums Weiterkommen. Es war ein verdienter Sieg gegen einen Gegner, wo man in jeder Minute gemerkt hat, dass sie ihren DFB-Pokal-Einzug genossen und alles reingeworfen haben."
Halfar hat einen Schlag abbekommen
Vorsichtige Entwarnung konnte Meier derweil bei Daniel Halfar geben. Der FCK-Kapitän musste nach einem harten Einsteigen seines Gegenspielers kurz vor der Pause behandelt werden und wurde in der Halbzeit für Gervane Kastaneer ausgewechselt. Nach Auskunft von Meier habe Halfar einen Schlag auf die Achillessehne abbekommen. Der FCK-Coach ließ aber durchblicken, dass es sich dabei aber vermutlich um keine gravierende Verletzung handelt.
Quelle: Der Betze brennt


