kai900 hat geschrieben:WernerL
Was stellst du dir denn vor in welche Höhen wir schießen wenn wir ein Investorpaket von 100 mio schnüren? Ich glaube du träumst immer noch von den 90er mit 2 Pokalsiege und 2 Meisterschaften. Die bekommst du aber mit 100 mio auch nicht.
Der FCK verfolgt den Plan, berichtigt mich gerne, einen Investoren-Pool, zusammen zu bekommen welcher jedes Jahr 10 Millionen (?) bereitstellen soll.
Damit wären wir Etatmäßig wieder weit besser aufgestellt und können Richtung Aufstieg planen.
Das hört sich auch erst einmal gut an und sollte eigentlich auch gelingen, zumindest glaubt das jeder weil man nur die Etathöhe sieht.
In der Bundesliga angelangt sollte man diese natürlich langfristig halten damit man das Stadion wieder in eigenen Besitz bekommt durch die steigenden Einnahmen von dort, so der oberflächliche Plan.
Ich hinterfrage seit einiger Zeit solche "kleineren" Modelle, siehe 1860, da ich diesen Schritt sehr halbherzig finde und nicht zu Ende gedacht/ gegangen und diese deshalb oft scheitern (siehe auch Tennis Borussia Berlin in den 90ern).
Für mich ist 1860 auch deshalb gescheitert, nicht weil der Investor keine Ahnung vom Fussball hat (also das vielleicht auch) aber
hauptsächlich weil Ismaik ein kleiner Investor ist der auch im Schnitt pro Jahr nur 8-10 Millionen dazubezahlt hat. Das sind eigentlich Mickey-Mouse-Beträge im Vergleich zu RB welche 20 Millionen für die 2. Liga und jetzt 50 Millionen für die 1. Liga ausgegeben haben.
Nur wenn man richtig Geld in die Hand nimmt, kann man sich meiner Meinung nach "nach oben kaufen" wie es auch Hoffenheim gemacht hat.
1860 hatte zu wenig zum Leben zu viel zum Sterben.
Ich bin einfach der Meinung ein richtig "Großer" wie er in England in jedem (?) Team sitzt bringt mehr als ein Pool von "Mäusen" welche dann, vielleicht typisch, alle mitreden wollen und sich Jeden tag über Modalitäten streiten.
Siehe 1860, die jedes Jahr entsprechend im Abstiegskampf waren (weil die Strukturen schlecht aufgesetzt waren: Verein gegen Investor, Aufsichtsrat gegen Verein samt entsprechender Kakofonie).
Man möchte irgendwie doch Gönner/ Investoren haben, die aber dann doch eher weniger Mitbestimmung haben sollen oder nur indirekt oder besser doch garnicht, das ist halbherzig und führt zu nichts!
Meine These auf das abgelaufene Jahr projeziert hiesse der FCK hätte einen rd. 18-20 Millionen-Etat gehabt. Wir wären weiterhin hinter Stuttgart und Hannover damit geblieben und womöglich anstatt Braunschweig in der Relegation an Wob gescheitert weil die eben noch viel besser aufgestellt sind finanziell.
Aus meiner Sicht auch hier das selbe Problem wie bei 1860, dieser halbherzige Etat samt halbherziger Strukturen scheitert womöglich ständig in der 2. Liga weil man natürlich als Favorit gehandelt wird aber das Spielermaterial einfach trotzdem nicht ausreicht für ganz oben weil wir dafür einen Selke für 8 Millionen trotzdem nicht kaufen können.
Das Geld verpufft also ohne Ergebnisse, welche den Investoren-Pool (aus der Pfalz?) sehr nervös machen werden!
Während 20-50 in den Sand gesetzte Millionen ein RB bei 7 Milliarden Umsatz (steigend) nicht die Bohne kratzen.
Der Großkonzern (oder Mäzen wie Hopp) als Investor hat aus meiner Sicht hier einfach Vorteile!
Und was wir berücksichtigen sollten, Ismaik wird 50+1 jetzt locker zu Fall bringen, denn er möchte klagen und wird die längst in sich widersprüchliche Regelung spielend wegputzen.
Dann investieren alle und viele werden die große Karte zücken und Big Player suchen, während er FCK eben dann erneut nicht mithalten kann.