Gypsy hat geschrieben:@Gypsy: Mein Beitrag bezog sich weniger auf die Arbeit von Gunther Metz, sondern eher darauf, dass wir nicht nur Spieler, sondern auch Trainer ausbilden müssen, die bei einer Trainerentlassung die Profis übernehmen (s. Nagelsmann, Tuchel etc.)
Moser&Metz sind eben nicht der Typ den man bei den Profis dann mal ins kalte Wasser werfen kann. Solche Leute braucht man aber heute in der A-Jugend und bei den Amas. Darum ging es mir - um nichts anderes.
Die A-Jugend-Ergebnisse habe ich ganz gut im Blick. Seine Bilanz der letzten 3 Jahre:
2015: Völlig unerklärlicher Abstieg, nachdem man zur Winterpause noch mit >10 Punkte Vorsprung in der oberen Tabellenhälfte lag.
2016: Erwarteter Wiederaufstieg.
2017: Bombiger 2.Platz als Aufsteiger. Hammer!
Ich will in nicht schlechtreden, dafür kann ich seine Arbeit zu wenig beurteilen (kannst Du es?), aber "das maximale erreicht" scheint mir zumindest übertrieben.
Okay, dein Post habe ich dann etwas falsch verstanden. Allerdings teile ich nicht die Meinung, dass wir auch junge Trainer ausbilden sollten. Was würden wir uns davon versprechen? Gerade der Trainer sollte Identifikation mit dem Verein zeigen und es nicht als Sprungbrett für höhere Aufgaben sehen. Beim Trainer entscheide ich mich im Zweifel für einen erfahrenen Trainer statt einem jungen. Bei Spielern ist es andersherum, da hat im Zweifel der jüngerere Vorrang.
Man braucht Leute, die gemeinsam mit dem Verein wachsen wollen und die ihr Fortkommen an das Fortkommen des Klubs, für den sie arbeiten, voll und ganz knüpfen. Bei Tuchel war es klar, dass man nicht gemeinsam alt wird (auch wenn 6 Jahre lange sind). Aber er hievte Mainz auf ein komplett anderes Niveau, was unter Andersen niemals möglich wäre. Auch bezweifel ich, dass ein alter Haudegen Aue hätte retten können.
Meier und Moser werden den FCK auch niemals auf ein höheres Niveau hieven, weil sie ihren Status Quo lediglich verwalten wollen.
Gerade der Jugendbereich muss eine Plattform für Leute sein, die Dynamik, Innovation und neue Identifikation in den Gesamtverein transportieren können, ohne das Gesamte im Zweifel zu gefährden. Das verstehen andere Vereine. Der FCK scheinbar nicht. Man sollte mehr auf Potential setzen, die sich im Laufe ihrer Trainerkarriere entfalten können. Diese Durchlässigkeit vermisst man beim FCK komplett. Alles sehr festgefahren. Deshalb würde ich es mir als Jugendtrainer bislang mehrmals überlegen, ob der FCK der richtige Schritt wäre.