Mal ne Frage an die Experten: Wenn unter der neuen Rechtsform ausschließlich ehrenamtliche Vorstände berufen werden, welche Position werden dann Thomas Gries und Michael Klatt zukünftig bekleiden?Thomas hat geschrieben:Der Verein (Rechtsform: e.V.) soll in dem vorgeschlagenen neuen Modell einen fünfköpfigen Aufsichtsrat behalten, der wiederum zwei bis drei ehrenamtliche Vorstände bestellt.
Ich bin kein Experte für Vereins/Betriebsrecht und Formen, aber ich habe es so verstanden, dass die beiden dann in die Geschäftsführung des Bundesliga Teams berufen werden.Ozelot hat geschrieben:Mal ne Frage an die Experten: Wenn unter der neuen Rechtsform ausschließlich ehrenamtliche Vorstände berufen werden, welche Position werden dann Thomas Gries und Michael Klatt zukünftig bekleiden?Thomas hat geschrieben:Der Verein (Rechtsform: e.V.) soll in dem vorgeschlagenen neuen Modell einen fünfköpfigen Aufsichtsrat behalten, der wiederum zwei bis drei ehrenamtliche Vorstände bestellt.
insgesamt sechsköpfigen Beirat der neuen, ausgegliederten GmbH & Co. KGaA entsenden, welcher dann die Geschäftsführung der neuen Gesellschaft – also: des Bundesliga-Teams – bestimmt.
Hallo, überall wo man nicht alleine entscheiden kann, sind Konflikte vorprogrammiert, willkommen im Leben!Seb hat geschrieben: Konflikte sind vorprogrammiert.
Schien mir auch am Logischsten. Ausdrücklich erwähnt ist es im Text allerdings nicht.MahonY* hat geschrieben:Ich bin kein Experte für Vereins/Betriebsrecht und Formen, aber ich habe es so verstanden, dass die beiden dann in die Geschäftsführung des Bundesliga Teams berufen werden.
Lies nochmal sorgfältig. Der Beirat soll sechsköpfig werden. Dieser bestimmt dann die Geschäftsführung. Über die eigentliche Anzahl der Geschäftsführer ist nichts gesagt.Seb hat geschrieben:Es soll 6 Geschäftsführer für die neue Gesellschaft geben: 3 davon vom Verein bestimmt und somit 3 von außerhalb. Die 3 von außerhalb würden dann wohl mögliche Investoren vertreten. Konflikte sind vorprogrammiert.
Richtig, das würde auch mehr Sinn machen. Also eine Art sechsköpfiger Aufsichtsrat (=Beirat) und darunter die Geschäftsführer.Ozelot hat geschrieben:Lies nochmal sorgfältig. Der Beirat soll sechsköpfig werden. Dieser bestimmt dann die Geschäftsführung. Über die eigentliche Anzahl der Geschäftsführer ist nichts gesagt.Seb hat geschrieben:Es soll 6 Geschäftsführer für die neue Gesellschaft geben: 3 davon vom Verein bestimmt und somit 3 von außerhalb. Die 3 von außerhalb würden dann wohl mögliche Investoren vertreten. Konflikte sind vorprogrammiert.
So ungefähr ist es richtig dargestellt. Wohlgemerkt handelt es sich dabei nur um den ersten Vorschlag, der nun eben im Arbeitskreis diskutiert wird. Somit gibt es zu den jeweiligen Personen hinter den Ämtern noch gar keine Zuordnung. Naheliegend wäre natürlich (wie hier bereits angesprochen), dass Thomas Gries und Michael Klatt die Geschäftsführer der neuen GmbH & Co. KGaA werden. Ähnlich naheliegend wäre es aber (so jedenfalls meine persönliche Einschätzung!), dass die Führungsetage dann komplett neu besetzt wird, das ist ja bei vielen Vereinen nach einer Ausgliederung mit Anteilsverkauf so. Da hängt halt auch wieder viel von der Person des (Groß-)Investors ab.DevilDriver hat geschrieben:Ich verstehe es so:
1.FCK e.V.
-> 5 Personen im Aufsichtsrat (wie bisher)
-> 2-3 ehrenamtliche Vorstände (neu zu besetzen)
1. FCK GmbH & Co. KGaA
-> 6 Personen-Beirat (3 vom 1.FCK e.V. + 3 Externe)
-> Geschäftsführung der Gesellschaft (hier wären dann wohl Gries/Klatt + evtl. Sportvorstand einzugliedern).
Sehr guter Post, volle Zustimmung !Schlabbefligger hat geschrieben:Dass sich Gries um eine gewisse Vertraulichkeit in den Verhandlungen bemüht, ist mehr als verständlich. Bevor es zur endgültigen Abstimmung kommt, muss der Entwurf sowieso den Mitliedern vorgelegt werden. Jetzt schon bei der Planung und Ausarbeitung von Entwürfen völlige Transparenz zu fordern, ist sicher nicht sehr zielführend. Ein großes Gremium kann nur dann erfolgreich arbeiten, wenn möglichst alle auf einander vertrauen mit dem einzigen Ziel den FCK weiterzubringen. Jede persönliche Empfindungen muss sich diesem Ziel unterordnen. Auch die in das Gremium berufenen Fans und Mitglieder brauchen einen Schutz, um bei Vorschlägen kreativer Ideen, die gut aber realitätsfern kaum umzusetzen sind, nicht öffentlich vorgeführt werden.
Wir brauchen auch keine öffentliche Wichtigtuerei und Selbstdarstellung einzelner Personen, die uns noch mehr in die Lächerlichkeit zieht.
Ich vertraue vor allem Michael Klatt, der mit seinem wirtschaftlichen Sachverstand die gesamte finanzielle Situation präzise und verständlich darstellt. Ob er und Gries, wie heute in der Rheinpfalz behauptet an der peinlichen Situation mit Justpay verantwortlich gemacht werden können, bleibt dahingestellt. Das muss an anderer Stelle noch geklärt werden.
Die 50+1-Regel schreibt ja vor, dass die Stimmenmehrheit beim Verein liegen muss. Ich vermute daher, dass die Anzahl der Beiratsmitglieder keine Rolle spielt, sondern es mehr darum geht, wer Letztentscheider ist.Ostteufel hat geschrieben:6- Personenbeirat ( 3 vom 1.FCK e.V. + 3 externe) :
Wäre das überhaupt zu vereinbaren mit der 50+1 Regel?
-Ich bin bei dem müssen anderer Meinung.DevilDriver hat geschrieben:
- Ich denke, dass bald alle Profivereine ihre Profiabteilungen ausgliedern müssen, da die Geschäftstätigkeit der "Vereine" wohl kaum mit dem Vereinsrecht zu vereinbaren ist. Stichwort: Gemeinnützigkeit.
- Es ist doch logisch, dass in einer neuen Gesellschaft mit externen Geldgebern/strategischen Partnern genau diese auch ein Mitspracherecht wollen. Wenn ich mehrere Millionen Euro irgendwo investieren würde, wollte ich auch mitreden was mit dem Geld passiert.
Das muss doch nicht zwangsläufig zu Konflikten führen. Konflikte kann es auch in den derzeitigen Strukturen geben. Genug beispiele lassen sich in der jüngenen Vergangenheit genug finden.
- Ich bin gespannt wie sich diese Geschichte entwickelt. Eine starke Einbeziehung der Fans (auch finanziell) halte ich für sehr sinnvoll.