@jan:jan hat geschrieben:Kann sein das es komplett an mir vorbei gegangen ist, aber war es schon länger bekannt das es zusätzliche Einnahmen neben der Anleihe gab ?
Na ja, das mit der "Schweinerei" - eine Nummer kleiner würde es auch gehen.Rheinteufel2222 hat geschrieben:Erstmal bin ich ziemlich beeindruckt, dass es Fans gibt, die dem FCK 100.000 Euro leihen!
Um so größere Schweinerei, dass mit dem Geld etwas anderes gemacht wird, als man ihnen versprochen hat und wofür sie es gegeben haben.
Juristisch sicherlich zulässig, das liebe Kleingedruckte eben. Daher dürfte Klatt mit den geringen Erfolgsaussichten der Klage schon Recht behalten. Aber dadurch wird die Schweinerei nicht kleiner (auch wenn es natürlich nicht Klatt war, dem man es vorwerfen kann. Der hat jetzt halt nur mal wieder die Aufgabe, das bestmögliche drauszumachen).
Tja das ist in der Tat ein Problem das uns seit dem Abstieg verfolgt.schwabendevil hat geschrieben:Das ist nur ein Problem. In dieser Saison ist unser Hauptproblem, dass wir aus einem doch recht ordentlichen Kader viel zu wenig machen.
Kein Thema! Mac41 hat das passende Stichwort zu dieser Sache ergänzt, das mir gestern entfallen war: "Private Placement".jan hat geschrieben:@ Thomas
Danke für die Erläuterung!
Jemand, der dem FCK 100.000€ hopchverzinst überläßt, ist zuallererst mal ein Risikokapitalgeber, ein Investor.Rheinteufel2222 hat geschrieben:Erstmal bin ich ziemlich beeindruckt, dass es Fans gibt, die dem FCK 100.000 Euro leihen!
Auch für das "Private Placement" müßte es eigentlich ein "Kleingedrucktes" geben, auch falls das individuell sein sollte - aber das hat der "Kleinanleger" halt nicht gesehen. Auch hier bleibt nur das Verfolgen de Prozesses.Mac41 hat geschrieben:Allerdings wurde es nicht im Rahmen des offiziellen Anleiheprospekt ausgegeben, insofern dürfte die Argumentation mit dem Kleingedruckten etwas schwieriger. Ich bin mal auf die Verhandlung gespannt.
Genau. So muß dasjan hat geschrieben: Bei Korkut muss nach der Saison auch genau hingegeben werden! Schafft er es nicht den nächsten Schritt zu gehen muss man eine Trennung in Erwägung ziehen!
Ich glaube wir können uns ziemlich sicher sein das HR Klatt nicht mal schnell durch die Bücher pflügt und alle Details und einzelverträge dann im Detail kennt.schwabendevil hat geschrieben:Komisch. Irgendwie intransparent, oder? Warum erwähnt Klatt das Geld nicht? Ist ja nicht gerade wenig.
Kann ich auch nicht verstehen. Der Schaden würde ich als Leihe auch als nicht vorhanden ansehen, man würde ja die Zinsen für 17/18 2019 sparen. Das dürfen bei der Summe ca. 15.000 Euro sein, ein nettes Tainingslager.Ke07111978 hat geschrieben: Warum hat man dem Typen nicht einfach seine EUR 100.000 zurückgezahlt. Das ist nichts anderes als eine vorzeitige Kreditrückzahlung. Der Schaden für den Verein überschaubar, eigentlich nicht vorhanden.
Das halte ich auch für ausgeschlossen, immerhin gab es in den letzten Tagen einen recht warmen "Regen", der Abgang von Ring und die Nachforderungen für Ariel und Shechter sollten 7stellige Einnahmen bringen.Der Verein kann die 100.000 nicht zurückzahlen. Das halte ich für ausgeschlossen. Dann würde Klatt ja hinsichtlich der neuen Linie lügen.
Auch das seh ich ähnlich, der Imageschaden ist schon da, eine außergerichtliche Einigung mit Rückzahlung hätte da wohl nur vorteile.Der Verein ist sich sehr sicher in seiner Rechtsposition und sieht kaum einen Imageschaden aus der Diskussion. Das halte ich für unwahrscheinlich - der Imageschaden, sprich der "Dreck" der am Verein hängen bleibt ist enorm.
Könnte hier der Schlüssel drin liegen? Könnte es sein, das FG und SK bei einer Täuschung für die Rückzahlung haften müssen? Sie hätten dann nicht im Sinne des Vereins und auch nicht im Sinne des Anlegers gehandelt und wie wir nun wissen, gab es ja mehr als nur die 6 Mios aus der Anleihe. Ist dieser 100.000 Euro "Anleger" einer dieser Personen, die außerhalb der Anleihe investiert hat? Der Prozess könnte also auch entscheiden, wer für die außerhalb der Anleihe eingenommenen Gelder haftbar ist.Es gibt Interessen im Verein oder bei dem Fan denen es gerade darum geht einen öffentlichen Prozess zu haben. Denn die Argumentation der Anklage dürfte klar sein: FG und SK haben etwas anderes gesagt als im Prospekt steht bzw. in den individuellen Schuldscheinbedingungen. Sprich: Sie wurden getäuscht. Kommt man zu dem Schluß, dass war der Fall, dann geht es ja aber um die Frage: Wie hoch ist der Schaden bzw. gibt es überhaupt einen Schaden. Wär die Rückzahlung wahrscheinlicher wenn in den Fröhnerhof investiert worden wäre? Kommt man zu dem Schluß, das ist der Fall, dann muss der FCK dem Anleger sein EUR 100.000 zurückzahlen, hat aber auch EUR 100.000 weniger Schulden. Außerdem muss er dem Anleger seine Opportunitätskosten ersetzen, währende der Anleger dem FCK die gezahlten Zinsen zurückzahlen muss - in Summe wird sich das nicht viel geben.
Im ersten Anschein ja, allerdings sieht man an unseren Vermutungen, das wir dafür zu wenige Infos haben. Bei allen Vermutungen würde es mich nicht überraschen, wenn hinter dem "Darlehen" des 100.000 Euro Mannes (oder Frau)vieleicht sogar noch weitere Forderungen oder Versprechungen von SK und FG stecken, die der Verein so nicht einhalten will und im Sine des Vereins nicht kann. Bis zum Prozessbeginn sinds noch ca. 6 Wochen, viel Zeit für eine außergerichtliche Einigung. Darauf könnte es dann rauslaufen, wenn sich der Kläger mit nicht als Schädiger des Vereins hinstellen will.Hier wird schon wieder schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit gewaschen und keiner hat etwas davon. Zumindest in diesem Bereich sind wir nach wie vor absolut erstligareif......
Man kann da nur spekulieren. Zunächst wissen wir ja nicht, wann der Anleger das Geld zurückgefordert hat. Noch unter dem alten Vorstand oder erst unter dem Neuen?Ke07111978 hat geschrieben:Der Anleger der hier klagt, hat ja mit Sicherheit nicht morgens auf dem Weg zur Arbeit eine Klage beim Gericht eingereicht. Der hat das dem Verein mitgeteilt und es gab Gespräche. Warum hat man dem Typen nicht einfach seine EUR 100.000 zurückgezahlt. Das ist nichts anderes als eine vorzeitige Kreditrückzahlung.....
Also zunächst mal ist das ein Prozess Anleger-FCK. Der Richter kann nicht einfach in Abwesenheit von FG und SK die dafür haftbar machen. Würde der Anleger den Prozess gewinnen, so würde man ggf. von Vereins seiten SK und FG dafür haftbar machen, was zu 100% auf einen neuen Prozess SK/FG - FCK rauslaufen würde. Und das wäre dann ein echtes Imageproblem für uns...SEAN hat geschrieben:
Könnte hier der Schlüssel drin liegen? Könnte es sein, das FG und SK bei einer Täuschung für die Rückzahlung haften müssen? Sie hätten dann nicht im Sinne des Vereins und auch nicht im Sinne des Anlegers gehandelt und wie wir nun wissen, gab es ja mehr als nur die 6 Mios aus der Anleihe. Ist dieser 100.000 Euro "Anleger" einer dieser Personen, die außerhalb der Anleihe investiert hat? Der Prozess könnte also auch entscheiden, wer für die außerhalb der Anleihe eingenommenen Gelder haftbar ist.
Du ließt nicht oft in Foren oder?rolfkaiser2004 hat geschrieben:Es ist schon recht lustig, was zu dem Thema (zumindest seit Bekanntgabe des Verhand-lungstermins) in diesem Forum von meist völlig ahnungslosen - und augenscheinlich wohl rechtlich auch nicht allzu bewanderten - Personen für tolle Beiträge eingestellt werden.
Die wohltuende Ausnahme ist hier (wie fast immer bei wirtschaftlichen oder rechtlichen Forums-Themen) Ke07111978, der mir dann aber jedesmal leid tut, wenn ich anschließend sehe, was manche aus seinen mit Sachverstand formulierten Gedanken und Betrachtungs-ansätzen - trotz der eigentlich guten und verständlichen Darstellung - daraus herauslesen.