Im Blickpunkt: 1. FC Kaiserslautern
Am Montagabend um 20.15 Uhr bestreitet der VfL sein zweites „DSF-Livespiel“. Somit wird ein Millionenpublikum Zeuge des hoch wichtigen Aufeinandertreffens zweier sich im Abstiegskampf befindlicher Mannschaften: der VfL Osnabrück trifft auf den 1. FC Kaiserslautern.
Bei den Osnabrückern war es eigentlich jedem Fußballexperten vor der Saison klar, dass es nur gegen den Abstieg gehen kann. Ganz anders sahen die Erwartungen beim 1. FC Kaiserslautern aus. Die Fans wollten möglichst sofort den Wiederaufstieg und auch die Verantwortlichen hatten sicher vor, ein Wörtchen in den oberen Tabellenregionen mitzureden. Doch wie so oft im Fußball kam alles ganz anders.
Der FCK erwischte einen
klassischen Fehlstart in die Saison. In den ersten acht Ligaspielen konnte die Mannschaft von
Kjetil Rekdal keinen einzigen Sieg einfahren. Die nach dem Abstieg völlig umgekrempelte Mannschaft wirkte nicht eingespielt und vor allem im Angriff völlig harmlos. Einen Hoffnungsschimmer gab es dann ausgerechnet im Hinspiel, nämlich gegen den VfL Osnabrück. Mit 3:0 schickte man den VfL, der einige Großchancen ungenutzt ließ, nach Hause und feierte den ersten Sieg der Saison. Pech hatten die Osnabrücker bei einem nicht gegebenen Elfmeter, der den Spielverlauf vielleicht hätte anders aussehen lassen. Durch eine aber vor allem in der zweiten Halbzeit viel zu harmlose Vorstellung des VfL ging der Lauterer Sieg durch die Tore von Runström und Opara sowie einem unglücklichen Eigentor von Joe Enochs aber in Ordnung.
Für den FCK brachte der Sieg gegen Osnabrück allerdings nicht den erhofften Befreiungsschlag. Die Mannschaft spielte weiterhin zu unkonstant und brachte somit sogar die eigenen Fans zeitweise gegen sich auf. Höhepunkten wie dem
4:3 auf St. Pauli (15. Spieltag) folgten meistens sogleich niederschmetternde Heimniederlagen wie zum Beispiel das
2:3 gegen Jena am darauf folgenden Spieltag. (...)
Quelle und kompletter Artikel:
http://www.vfl.de/s8097.html
Zweiter Teil des ON-Interviews
"Wer ist eigentlich der Reichenberger des Domhofs?"
Theater-Intendant trifft VfL-Trainer (2. Akt): Holger Schultze und "Pele" Wollitz über Kuchenblöcke, Handy-Weltmeister und Transfermärkte
Von Werner Hülsmann und Christian Detloff (30.3.2008)
Osnabrück (eb) - Die Spielkultur in Osnabrück ist gesichert! Jubel herrschte auf allen Ebenen, als vor Weihnachten nacheinander Claus-Dieter "Pele" Wollitz (42, Trainer des
Fußball-Zweitligisten VfL Osnabrück) und wenig später Holger Schultze (46, Intendant des Osnabrücker Theaters) ihre Verträge verlängerten. "Pele" verlängerte bis 2011, Schultze bis 2015.
In der Vorbereitungsphase sah Schultze das 3:0 des VfL gegen 1860 München - eine spektakuläre "Pele"-Inszenierung! Im Gegenzug besuchte "Pele" mit seiner Frau Marie-José den gefeierten Schultze-Regie-Knüller "Der Gott des Gemetzels".
ON: Im Theater sind die Logen eigentlich längst abgeschafft. In der osnatel-Arena wird dagegen der "Kuchenblock" immer größer. Die Nachfrage nach Logen steigt. Ist der Fußball die Oper von heute?
Schultze: Bei aller Liebe: Fußball ist für mich - und da bin ich völlig konservativ - ein Volkssport. Ich sehe es eher mit einem lachenden und weinenden Auge, weil wir im Theater versuchen, das Elitäre abzubauen. Theater hat immer den Ruf des Elitären. Doch es geht uns eher darum, dass wir - zum Beispiel über Schülergruppen - die Breite des Publikums erreichen.
Wollitz: Die Logen sind wichtig, um den Fußball zu finanzieren. Über Logen kommt sehr viel Geld in den Verein. Und wir sind schon an der untersten Stelle der Etattabelle. Ich bin ja auch ein Fan von Bratwurst, ein Fan von Emotionen, Kutten, den Gesängen, dem Hüpfen - all das macht den Fußball aus. (...)
Audio-Fassung des 2. Teils:
http://www.on-live.de/data/ON_Interview ... ollitz.mp3
Quelle und komplettes Interview:
http://www.on-live.de/nachrichten_1933_DEU_HTML.php
Vor dem Heimspiel am Montag gegen die "Roten Teufel"
"... dann hat Lautern keine Chance"
VfL selbstbewusst ins Schlüsselspiel gegen "Rote Teufel" - Surmann, Aziz und Manno im Teamtraining
Osnabrück (det) - Hat sich Zweitligist VfL Osnabrück seinen ersten Heimsieg in der Rückrunde für das bislang brisanteste Duell aufbewahrt? "Es ist zwar kein Endspiel, aber schon ein mitentscheidendes Duell. Und ich bin überzeugt: Wenn wir unser Ding von der ersten Minute an konzentriert durchziehen, hat Lautern gegen uns keine Chance", ist sich Mathias Surmann vor dem Montagsspiel ab 20.15 Uhr (osnatel-Arena und "live" im DSF) gegen den 1. FC Kaiserslautern sicher.
Mit einer Niederlage im Duell der Nachbarn im Tabellenkeller würden die Osnabrücker (momentan drei Punkte vor K'lautern) erstmals in der Saison auf einen Abstiegsrang zurückfallen. Auf der anderen Seite winkt den Lila-Weißen morgen die Riesenchance, die unter dem größeren Erfolgsdruck stehenden, auswärts zuletzt erfolgreichen Kaiserslauterner auf sechs Punkte zu distanzieren. "Aber auch dann wären wir nach wie vor mitten im Abstiegskampf", wird laut Surmann morgen so oder so für beide Mannschaften keine Vorentscheidung fallen.
Dennoch ist die Mannschaft hochmotiviert, nach vier sieglosen Heimspielen und zuletzt zwei Niederlagen in Folge für frischen Rückenwind zu sorgen. Der Routinier warnt: "Wichtig ist aber auch, dass wir nicht übermotiviert sind.
(...)
Pokalsieg mit Lautern "ein toller Moment"
Osnabrück (det) - "Auch wenn ich im Vorfeld unseres Heimspiels am Montag gegen Lautern nicht eine Sekunde daran verschwendet habe: Den Pokal erstmals in den Händen zu halten und den Endspielsieg mit den Lauterner Mannschaftskameraden zu feiern - das waren schon tolle Momente", erinnert sich Claus-Dieter Wollitz (Foto, M.). Der Trainer des VfL Osnabrück hatte am 25. Mai 1996 im Trikot des 1. FC Kaiserslautern seinen größten Erfolg als Spieler gefeiert. Im DFB-Pokal-Endspiel im Berliner Olympiastadion besiegten die "Roten Teufel" (u. a. mit Miro Kadlec und Andreas Brehme) den Karlsruher SC (u. a. mit Thomas Häßler, Jens Nowotny, Dirk Schuster, Thorsten Fink, Manni Bender, Michael Tarnat und Sean Dundee) durch einen Treffer von Martin Wagner mit 1:0. "Ganz ehrlich: das Spiel war so wie das Wetter - einfach mies", gesteht Wollitz, der in der Schlussphase für Pavel Kuka (4. v. r.) eingewechselt worden war. Die Freude beim Rückblick hält sich bei "Pele" nicht nur in Grenzen, weil Lautern eine Woche vor dem Pokalsieg aus der Bundesliga abgestiegen war. "Nach Lautern muss man passen, das war bei mir nicht der Fall. Der Verein hat damals schon mehr in der Vergangenheit als in der Gegenwart gedacht. Es hatte nicht gepasst", so Wollitz, der zudem 1995 den damaligen Zweitligisten VfL Wolfsburg als Kapitän sensationell ins DFB-Pokalendspiel gegen Borussia Mönchengladbach (0:3) geführt hatte.
Quelle und kompletter Artikel:
http://www.on-live.de/nachrichten_1941_DEU_HTML.php