Würden wir hier über einen Treffer der Bayern reden, gäbe es gar keine Diskussion. Ich bin mal gespannt wann wir dafür den "berühmten Ausgleich" bekommen. Auf den Ausgleich für die Stieber Szene gegen Bielfeld warte ich immer noch. Haben wir also schon zwei "gut" lieber DFBIn jedem Fall war es eine knifflige Szene und die Wertung bleibt umstritten. Wie der kicker aus Schiedsrichter-Kreisen erfuhr, wurde Perls Entscheidung nicht als Fehler gewertet, aber auch die Anerkennung des Treffers wäre akzeptiert worden.
So trifft man das Gefühl Sonntag wohl am Besten. Ärger beim Abpfiff über den vergebenen Sieg und ein geklautes Tor, aber Zufriedenheit mit der Truppe."Das ist zu wenig", zischte Tayfun Korkut vor sich hin, als er am Sonntag den Presseraum verließ. Man merkte dem FCK-Trainer an, dass er sich mächtig über verpasste zwei Zähler ärgerte. "Ich bin nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Wir hätten mit einem Sieg den nächsten Schritt unten raus machen können", sagte Korkut auf der Pressekonferenz...
Mit der Leistung seiner Mannschaft zeigte sich Korkut hingegen einverstanden, wie auch Uwe Stöver. "Mit dem, was die Mannschaft derzeit aufs Feld bringt, kann ich mich total identifizieren. Die Richtung stimmt. Wir stehen gut, spielen leidenschaftlich, nur das Finale hat diesmal gefehlt", erklärte der Lauterer Sportdirektor.
Man braucht also keine Verschwörungstheorien zu bemühen.Kitzmann-Übersteiger hat geschrieben:So steht es im kicker. Und ich kann der Erklärung durchaus etwas abgewinnen. Eine klare Fehlentscheidung sieht anders aus und ich bin mir auch sicher, dass es für manch einen auf einmal nicht mehr so eindeutig wäre, wenn man die Trikotfarben tauschen würde.
Toll. Auf Deutsch übersetzt: Die wissen selber nicht so richtig.. aber Hauptsache erstmal das entscheidende Tor aberkennen. Früher gabs mal sowas wie "im Zweifel für den Angeklagten" aber das seh ich überhaupt nicht mehr. Wenn ein Schiedsrichter sich heutzutage nicht sicher ist, pfeift er vorsichtshalber mal ab, das geht gar nicht!Thomas hat geschrieben:Wie der kicker aus Schiedsrichter-Kreisen erfuhr, wurde Perls Entscheidung nicht als Fehler gewertet, aber auch die Anerkennung des Treffers wäre akzeptiert worden.
Auf mich? Warum ausgerechnet auf mich?kotteschul hat geschrieben:b) Der DFB " manipuliert" seine SchiedrichterGilde und erhoeht den Druck auf Sie, dass Sie sich kaum noch "Fehlentscheidung" zutrauen.
Auszug Regelwerk DFB, Kapitel AbseitsTyp2 hat geschrieben:Und warum hast Du sie nicht gelesen....InvalidenScout hat geschrieben:Also "eingreifen ins Spiel". Da hätte man besser nochmal die Regeln gelesen. "Eingreifen" kann man nur, wenn man den Ball berührt.
"Ins Spiel eingreifen“ heißt, dass der Spieler einen Ball berührt oder spielt, der zuletzt
von einem Mitspieler berührt oder gespielt wurde.
Tja, einfache Eselsbrücke: wenn Du "sie" durch "Du" ersetzen kannst und es ergibt noch Sinn, dann heißt es "Sie" und nicht "sie". Okay, vielleicht nicht für jedermann einfach, für mich schon.InvalidenScout hat geschrieben:Auf mich? Warum ausgerechnet auf mich?kotteschul hat geschrieben:b) Der DFB " manipuliert" seine SchiedrichterGilde und erhoeht den Druck auf Sie, dass Sie sich kaum noch "Fehlentscheidung" zutrauen.
Nix, fötzeleck. Du kannst nicht lesen. Probier es nochmal in Ruhe.Typ2 hat geschrieben:Spielregeln 2016/17
| Regel 11 | Abseits
einen Gegner beeinflusst, indem er
•
diesen daran hindert, den Ball zu spielen oder spielen zu können, indem er
ihm eindeutig die Sicht versperrt,
•
den Gegner angreift, um den Ball spielen zu können.
Da muss er nicht den Ball spielen um aktiv ins Spiel einzugreifen...
Wenn sogar Weltschiedsrichter nicht richtig lesen können, dann wundert mich gar nix mehr.Typ2 hat geschrieben:Man, da hat mir der Weltschiedsrichter was falsches erzählt.....
Aber Osawe hat nichts davon gemacht.Typ2 hat geschrieben:Spielregeln 2016/17
| Regel 11 | Abseits
einen Gegner beeinflusst, indem er
•
diesen daran hindert, den Ball zu spielen oder spielen zu können, indem er
ihm eindeutig die Sicht versperrt,
•
den Gegner angreift, um den Ball spielen zu können.
Da muss er nicht den Ball spielen um aktiv ins Spiel einzugreifen...
Also ich muss Dir Recht geben, auch für mich war es klar Abseits. Osawe muss stehen bleiben und nicht hoch springen, dann ist es ok. Durch sein springen greift er ins Spiel ein und somit hatte Perl leider recht.Typ2 hat geschrieben:Vorsicht mit solchen Worten.... Da ich selbst 20 Jahre tätig war SR und das neue Regelheft 2016/17 kenne... Aber bleib bei Deiner Meinung und lass es gut sein....
Wo wir wieder beim Thema "Interpretationsspielraum der Schiedsrichter" wären.Typ2 hat geschrieben: Das ist Deine Meinung die ich auch verstehe und es gibt auch andere die es so sehen wie Perl. Aber trotzdem kann ein Spieler aktiv eingreifen ohne den Ball zu spielen.
Also "klar" find ich das nicht.Schuhseppel hat geschrieben:Also ich muss Dir Recht geben, auch für mich war es klar Abseits. Osawe muss stehen bleiben und nicht hoch springen, dann ist es ok. Durch sein springen greift er ins Spiel ein und somit hatte Perl leider recht.Typ2 hat geschrieben:Vorsicht mit solchen Worten.... Da ich selbst 20 Jahre tätig war SR und das neue Regelheft 2016/17 kenne... Aber bleib bei Deiner Meinung und lass es gut sein....
Und was davon hat Osawe in der Szene genau gemacht?Typ2 hat geschrieben:Spielregeln 2016/17
| Regel 11 | Abseits
einen Gegner beeinflusst, indem er
•
diesen daran hindert, den Ball zu spielen oder spielen zu können, indem er
ihm eindeutig die Sicht versperrt,
•
den Gegner angreift, um den Ball spielen zu können.
...
Typ2 hat geschrieben:Vorsicht mit solchen Worten.... Da ich selbst 20 Jahre tätig war SR und das neue Regelheft 2016/17 kenne... Aber bleib bei Deiner Meinung und lass es gut sein....
Der Wollte seinen Hintern so schnell wie möglich aus dem Abseits und außerhalb des Spielfelds bringen. Deshalb ist er am Ende sogar gesprungen. Der kann doch am allerwenigsten dafür, dass der Ball immer weiter in seine Richtung fliegtLonly Devil hat geschrieben:Und was [...] hat Osawe in der Szene genau gemacht?
... und warum zum Teufel hat denn keiner den Ball in der Luft angehalten, damit sich Osawe verdünnisieren kann?daachdieb hat geschrieben:Der Wollte seinen Hintern so schnell wie möglich aus dem Abseits und außerhalb des Spielfelds bringen. Deshalb ist er am Ende sogar gesprungen. Der kann doch am allerwenigsten dafür, dass der Ball immer weiter in seine Richtung fliegtLonly Devil hat geschrieben:Und was [...] hat Osawe in der Szene genau gemacht?
Kommt ganz auf den Standpunkt an.McMüll hat geschrieben:Verdammt. Das Tor von 60 war ja Abseits. Das hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm. Unglaublich.