daachdieb hat geschrieben:Rheinteufel2222 hat geschrieben:Man kann viel gegen Kuntz sagen, aber wenn es um ihn selbst geht, ist er ein grosser Kämpfer.
Kuntz übernimmt 2008 einen Verein, der in jeder Sofaritze kramt um noch ein Scheinchen zu finden um die Stadionmiete zahlen zu können.
Danke an Kuntz, damals "die letzte Patrone", dass er sich dieses Ding, den FCK 2008, ans Bein gebunden hat.
Danke auch dafür, dass er den Verein 8 Jahre in der Bundesliga (1 & 2) gehalten hat - ohne den Stadionnamen zu verkümmeln, ohne die Ausgliederung voranzutreiben, ohne die Mitgliederbeiträge und Dauerkartenpreise an die finanzielle Situation "anzupassen". Danke, dass auch die Letzten Steuerschulden bezahlt sind.
Danke für Muschmunken!
Danke für die offenen Worte mit denen er den Verein gegen Anfeindungen verteidigt hat.
Kuntz hat als Spieler und auch als Funktionär für den FCK gekämpft. Mal sehen, ob seine Nachfolger das auch wollen - und können.
Erfreulicherweise haben hier nicht alle die vernebelte Brille des Hasses auf.
Ich möchte alle mal die hören, die jetzt vollmundig behaupten das notwendige Wintertransfers (Saison 2015/2016) wegen der Finanzlage absolut nicht machbar waren, wenn wir im letzten Frühjahr sportlich nicht doch noch (spät) die Kurve bekommen hätten. Ein mehr als möglicher Abstieg hätte eine ganz andere Rechnungsbilanz nach sich gezogen und auch positiv gedacht wäre eine (erfolgreiche) Nachbesserung der Mannschaft mit besserer Tabellenposition (TV Gelder, Image, Sponsoring, Zuschauerzahl etc.) mehr als nur eine schnelle finanzielle Amortisierung gewesen.
Aber so ist das mit der Ware "Sport", sie ist nur bedingt vorhersehbar. Ein Denunzieren des damals handelnden Vorstands durch den Aufsichtsrat und sogar ein mehr als deutliches Eingreifen (Abel) in das Operative Geschäft als vermeintliches Kontrollorgan ist dahingegen ein absolutes NoGo.
Sicherlich hätte Kuntz einige Entscheidungen anders treffen können, im Fall schneller Vertrag mit Konrad Fünfstück und festhalten an Fritz Grünewalt, anders treffen müssen.
Dennoch hat er sicherlich in der damaligen Überzeugung für den FCK gehandelt, dies sollte man bei aller Hetze auch fair anerkennen.
Herr Grünewalt sollte, vor allem wegen seiner jüngsten Aktionen, davon sehr deutlich differenziert und losgelöst gesehen werden.