Ein sehr guter,seriöser und objektiver Beitrag, der aussagt wie es wirklich ist.Troglauer hat geschrieben:Welche Probleme gibt es denn tatsächlich mit der Anleihe? Juristisch gibt es zumindest keine. Die Mittel waren (juristisch!) nicht zweckgebunden, da entsprechende Klauseln im Vertrag standen. Der Großteil der Anleihe (2/3) wurde zudem ohnehin für das NLZ eingesetzt.
Eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen SK und FG wurde umgehend zurückgewiesen.
Rücklagen zur Rückzahlung der Anleihe müssen erst ab 2016 gebildet werden. Die Zinsen wurden immer pünktlich ausgezahlt.
Es bleiben also nur noch Fragen moralischer Art übrig. Weil bei der Auflage der Anleihe gesagt wurde, dass man die Mittel ausschließlich für das NLZ verwenden wolle.
Das ist aufgrund finanzieller Zwänge am Ende nicht
vollständig geschehen und wurde auch nicht korrekt kommuniziert. Das steht außerhalb jeder Diskussion.
Ob man deshalb aber so ein riesiges Fass aufmachen muss, steht auf einem ganz anderen Blatt. Dieses Fass wird doch nicht zuletzt deshalb in dieser Art und Weise geöffnet, weil manche Leute an dem alten Vorstand selbst heute partout kein gutes Haar lassen möchten. Das sieht man alleine daran, dass die erreichten Ziele und alles Positive rund um das NLZ komplett ausgeblendet werden.
Letztendlich macht man sich so aber nur selber schlecht. Zu viele glauben fälschlicher Weise, dass man mit solchen Vorwürfen und Diskussionen vor allem den alten Vorstand treffen würde. Tatsächlich trifft man damit aber fast ausschließlich den eigenen Verein. Das schlechte Licht fällt am Ende auf den ganzen FCK und nicht nur auf irgendwelche Vorstände. Dadurch wird man für potentielle Sponsoren und Unterstützer ganz bestimmt nicht attraktiver. Was hier zum größten Teil betrieben wird, hat mit konstruktiver Aufklärung nicht das Geringste zu tun, sondern ist Selbstzerfleischung in Reinkultur.
Ich stimme dir in vielem zu. Selbstverständlich soll nicht über jeden Fehler der Mantel des Schweigens gebreitet werden und ebenso selbstverständlich sollen alle Zeichner der Anleihe wissen, dass in Zukunft seriöser gearbeitet wird.Fragile X Factor hat geschrieben:Die Verzichtsbereitschaft in allen Ehren, aber das kann und darf nicht das Ergebnis sein.
@ Troglauer
Es ist mitnichten so, das hier nur Fragestellungen moralischer Art übrig bleiben.
Wenn du sagst, dass unsere Diskussionen oft nicht konstruktiv sind bzw. das blinde Kritisieren der Vereinsführung unsere Aussendarstellung beschädigen, geschweige denn mögliche Sponsoren abschreckt, so ist das gewiss nicht ganz falsch.
Jetzt kommt das aber; dann kannst du aber nicht so lapidar über die von der Vereinsführung geschürte Unsicherheit hinweggehen. Denn das spricht garantiert mehr gegen ein Engagement beim FCK als unsere Diskussionen hier. Bei der Abwicklung einer für die Zukunft des FCK so wichtigen Angelegenheit wie die Betze-Anleihe fordern nicht nur Fans, Mitglieder und Zeichner eine von vorne bis hinten professionelle und einwandfreie Vorgehensweise.
Die war nicht gegeben, auch wenn ich uns selbst nicht aus der Verantwortung lasse. Wir machen eh jeden Scheiß mit. Die Ziele der Anleihe wurden nicht erreicht. Zudem werden die Rückstellungen mehr wehtun als wenn sie durch eine positive Bilanz gedeckt wären. Sprich, wir müssen wo auch immer Abstriche machen (NLZ-Baustopp, Kader, Einsparungen in der Infrastruktur des Vereins)um die Anleihe sauber über die Bühne zu bringen. Das ist nicht nur eine moralische Debatte.
Die Sache wird nicht dadurch besser indem man den Mantel des Schweigens ausbreitet.
Ich habe überhaupt kein Problem damit, positive Aspekte der vergangenen Vereinsführung auch so zu benennen, denn das ist der Boden auf dem die jetztige Führung um Gries aufbauen kann und muss.
Da sind Entwicklungsschritte getan, die eben von Gries und Klatt u.a. nicht mehr getan werden müssen (nur ein Beispiel: das Bezahlsystem wird sich absehbar nicht mehr auf Barzahlung umstellen und ich glaube die Ausschreibung der Food-Versorger würde auch bei der neuen Führung ein 'like' bekommen), bzw. Verhandlungspositionen erreicht, die nicht immer zu ungunsten des FCKs gewesen sind. Die sind natürlich nicht so populär oder man hätte es immer besser machen können.
Natürlich überwiegt im Moment die Enttäuschung und die wird über Personen und nicht über Sachverhalte artikuliert. Trotzdem ist es der FCK Stand heute, und ich bin auch ein wenig Stolz auf die Entwicklung bei uns Fans nichts ungefragt zu lassen.
Ein für den User Theo sehr guter Beitrag, der die Meinung des Users Theo widerspiegelt, und eine subjektive Beurteilung dessen ist, was Wahrheit sein könnte.Ein sehr guter,seriöser und objektiver Beitrag, der aussagt wie es wirklich ist.
So, so... hinter vorgehaltener Hand und so. Lass uns doch mal die Dinge beim Namen nennen:Mac41 hat geschrieben:Die Fragen, die dort gestellt werden sind meist schon ziemlich konkret und dienen eigentlich nur dazu, Vorfälle, die bereits bekannt sind, aber bisher nur hinter vorgehaltener Hand diskutiert werden durften, da man keinen Zugang zu konkreten Unterlagen hatte, und sofort eine Verleumdungsklage vom ehemaligen Vorstand drohte.
Moralisch bin ich bei dir. Bei der Platzierung der Anleihe hatten aber m.E. weder SK noch FG vor jemanden zu verarschen. Ihr Plan möglichst schnell wieder aufzusteigen ist aber in die Hose gegangen. Sie hatten keinen Plan B, für den Fall, dass es in 2-3 Jahren nicht funktioniert. Das man den Mitgliedern dann mit einem Kontoauszug das Vorhandsein liquider Mittel vorgaugelt, ohne weiter Rahmenbedingen, wie Fälligkeiten, Verpflichteungen aus LuL etc. zu nennen, war nicht korrekt. Man hat viele unwissende an der Nase herumgeführt - nicht justiziabel aber moralisch verwerflich. Das wir einen wirklich kompetenten Wirtschafts- / Fiananzfachmann im Aufsichtsrat brauchen, habe ich schon geschrieben. Und damit meine ich nicht den Vorstand eine Sparkasse oder irgend so nen Erbsenzähler aus dem Controlling. Wir brauchen jemanden, der am besten auch in der freien Wirtschaft schon Erfahrung als AR hat.wkv hat geschrieben:Und nein, Ke, das stimmt leider nicht...
Kosten in der Größenordnung eines Coaches für die JHV, fallen nicht in den Genehmigungsbereich des Aufsichtsrates.welche Kosten externe Berater bei der JHV 2014 verursachten
Warum will man das wissen? Wenn der Vorstand die Mittel treuwidrig einsetzt, wäre das ein Aufsichtsversagen des Aufsichtsrates. Hier geht es doch darum, das man FG vorwerfen will, dass er sich einen Coach zur Vorbereitung genommen hat. Ist das schlimm? Ich fände es unprofessionell wenn er das nicht macht. Jedes Unternehmen in underer Größenordnung mit eine entsprechenden JHV lässt sich extern beraten.
Zumal du die betreffenden Passagen noch nicht einmal korrekt zitierst.Du behauptest also, unser Vorstand hätte
- Verträge geschlossen ohne die bezahlte Gegenleistung zu erhalten
- Hätte selbst Provisionen bei Spielertransfers vereinnahmt, zum Schaden des Vereins
- Hätte ne Wohnung auf Kosten des Vereins gehabt, um Abends nochmal einen wegzustecken
- Hätte Mittel unterschlagen, was aber nicht aufgedeckt wurde, weil man andere mit belasstenden Informationen erpresst hätte?
Ich würde mal den Beichtstuhl klar machen.wkv hat geschrieben:Und ich kann dir juristisch folgen.Ke07111978 hat geschrieben: Moralisch bin ich bei dir.
Letztlich obliegt es dem jeweiligen "Richter", welches "Recht" er zur Anwendung bringt.
Und was hast du davon möglichst viel Dampf, Dampf bis ins Jahr 2008 und früher, aufsteigen zu lassen, der zu nix führt ausser dass der Verein in der Öffentlichkeit immensen Schaden nehmen wird ? Es wird keiner verurteilt werden, es wird keiner nachträglich haften da vieles einfach zu wachsweich und schwer nachweisbar sein wird, bzw verjährt. Wieso reicht da nicht eine Aufarbeitung nur der letzten paar Jahre ? Was gibt es dir wenn es dann irgendwann heisst : OK 2008 wurde auch für das und jedes zuviel Geld rausgeworfen..Schläfst du dann besser ? Mir ist das heute ehrlich gesagt scheiss egal, weil nimmer änderbar. Und da hab ich wenig davon wenn ich nun weiß dass 2008 vlt nicht alles super war. Es wird nur noch mehr spalten, noch mehr Grabenkämpfe provozieren, den Verein noch weiter durch die Presse treiben.wkv hat geschrieben: Und ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass man recht intensiv darum wirbt, dass man über allem den Deckel lassen soll, weil man befürchtet, dass der Dampf, der aufsteigt, einem nicht gefällt....war ja alles super.
Ich kann mit deinem Freund-Feind-Denken ehrlich gesagt nicht viel anfangen. Obwohl mir deine Beiträge zeigen, dass du einen klugen Kopf hast, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es dir zu sehr darauf ankommt, den Dampf zu suchen und sogar welchen zu produzieren, wo vorher gar keiner gewesen ist.wkv hat geschrieben: Ein für den User Theo sehr guter Beitrag, der die Meinung des Users Theo widerspiegelt, und eine subjektive Beurteilung dessen ist, was Wahrheit sein könnte.
So wird vielleicht ein Schuh draus.
Und ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass man recht intensiv darum wirbt, dass man über allem den Deckel lassen soll, weil man befürchtet, dass der Dampf, der aufsteigt, einem nicht gefällt....war ja alles super.
Das FG und SK nicht bewusst die Mitglieder täuschen wollten würde ich so nicht stehen lassen. Beide wussten sicherlich von Anfang an bei der Anleihe, dass sie Liquidität beschaffen mussten und dass sie diese nicht mehr über eine Bank bekommen hätten. Ich denke schon, dass Ihnen von Anfang an klar war, dass die Anleihegelder zweckentfremdet verwendet werden müssen. Und dass man mit dem Aufstieg kalkuliert, damit die Sache gut geht, ist amateurhaft und für eine Planung schlicht dumm. Da hätte Ihnen vielleicht besser ein Erbsenzähler aus dem Controlling beim Nachdenken helfen sollenKe07111978 hat geschrieben:Moralisch bin ich bei dir. Bei der Platzierung der Anleihe hatten aber m.E. weder SK noch FG vor jemanden zu verarschen. Ihr Plan möglichst schnell wieder aufzusteigen ist aber in die Hose gegangen. Sie hatten keinen Plan B, für den Fall, dass es in 2-3 Jahren nicht funktioniert. Das man den Mitgliedern dann mit einem Kontoauszug das Vorhandsein liquider Mittel vorgaugelt, ohne weiter Rahmenbedingen, wie Fälligkeiten, Verpflichteungen aus LuL etc. zu nennen, war nicht korrekt. Man hat viele unwissende an der Nase herumgeführt - nicht justiziabel aber moralisch verwerflich. Das wir einen wirklich kompetenten Wirtschafts- / Fiananzfachmann im Aufsichtsrat brauchen, habe ich schon geschrieben. Und damit meine ich nicht den Vorstand eine Sparkasse oder irgend so nen Erbsenzähler aus dem Controlling. Wir brauchen jemanden, der am besten auch in der freien Wirtschaft schon Erfahrung als AR hat.wkv hat geschrieben:Und nein, Ke, das stimmt leider nicht...
Du brauchst doch jemanden mit unternehmerischen Ansatz. Ein Planung, die auf einem Verbleib in der zweiten Liga beruht, wäre zu diesem Zeitpunkt vielleicht in Excel möglich gewesen - in der Realität hätte sie dem Verein sofort jede Substanz geraubt. Oder hätten wir nach dem Abstieg direkt ganz konservativ mit nem Budget von EUR 7 Mio. planen sollen?FCK-Tisch100 hat geschrieben:Und dass man mit dem Aufstieg kalkuliert, damit die Sache gut geht, ist amateurhaft und für eine Planung schlicht dumm. Da hätte Ihnen vielleicht besser ein Erbsenzähler aus dem Controlling beim Nachdenken helfen sollen![]()
Übrigens hätte ich nichts gegen einen Controller im Aufsichtsrat, denn Leute die, wie du sagst, schon "Erfahrung als AR in der freien Wirtschaft haben" sind doch dadurch nicht per se fachlich als AR Mitglieder geeignet um wirtschaftliche Zusammenhänge beurteilen zu können.
Es soll ja durchaus Controller geben, die sich nicht mit der Erbsenzählerei beschäftigen - hier schreibt Dir gerade einer
Ob man Risiko geht oder konservativ plant ist sicher eine diskutable Abwägung. Was aber nicht geht, ist das Risiko zu wählen und dafür das den Mitgliedern und Fans aus der Tasche gezogene Geld einzusetzen, denen man dabei ganz andere Geschichten erzählt und die Wahrheit bestenfalls verklausuliert im Kleingedruckten versteckt hat. Klar, das hätte auch gut gehen können, wie im Kasino, wenn ich dein Geld, das du mir geliehen hast komplett auf rot setze. Die Chance ist 50:50. Bei Kuntz kam halt leider schwarz. Und jetzt? Schulter zucken und weitermachen?Ke07111978 hat geschrieben:Oder hätten wir nach dem Abstieg direkt ganz konservativ mit nem Budget von EUR 7 Mio. planen sollen?
Wenn Klatt das den Mitgliedern empfiehlt - gerne. Auf Zuruf aus der Masse? Eher nicht. Da spielen zu viele gekränkte Seelchen mit, deren Beweggründe irgendwo zwischen diffus und wenig ehrenwert anzusiedeln sind. Außerdem kostet sowas auch Geld. Nicht deins und nicht meins aber das vom FCK. Und das ist eher knapp, wie man vernehmen kann.Rheinteufel2222 hat geschrieben:Ein externer Revisor, der sich die Zahlungsausgänge aus der Zeit des scheidenden Vorstands in Ruhe anschaut und überprüft, wofür genau die geleistet worden sind und ob das alles in Ordnung war.
Das ist der Brüller des Tages. Wenn ich einen Neuanfang ausrufe, dann brauche ich mich von nichts und niemandem distanzieren. Der Neuanfang heißt doch genau das. Ein Bruch und keine Kontinuität.Rheinteufel2222 hat geschrieben:Von der Zeit ab 1998 sollte sich dieser neue FCK meiner Meinung nach ohnehin ausdrücklich distanzieren.
Nein, das tu ich nicht.Troglauer hat geschrieben: .Du findest, dass ich die "Wahrheit" verdrehe?