Paul hat geschrieben:FCK-Ralle hat geschrieben:[...]Mir wird in der heutigen Zeit als Eltern zu viel gejammert. Jeder der ein Kind bekommt, weiß was dies mit sich bringt.
Bist du dir wirklich sicher, dass das jeder weiß?
FCK-Ralle hat geschrieben:Und wenn ich da von Überforderung höre, dann frage ich mich, wie haben das unsere Eltern und vor allem unsere Großeltern in der Kriegs- und Nachkriegsgeneration hinbekommen?
Mit eiserner Disziplin
Außerdem kann man die Zeiten nicht vergleichen. Und ich weiß auch nicht, ob ich lieber vor 70 Jahren Kind gewesen wäre - oder Eltern. Glaube nicht.
Früher hat zumindest niemand gefordert, dass alle Elternteile stets Karriere machen müssen. Familie war ein hohes Gut. Auch dei FCK-Familie.
Ich will das alles nicht romantisieren, aber es ist einfach nicht vergleichbar.
Da bin ich ja an den richtigen geraten.
Grüß dich Paul.
Nein, sicher bin ich mir natürlich nicht. Vielleicht hab ich es auch falsch formuliert. Es sollte jeder wissen. Klar gibt es Ausnahmen, aber ich behaupte einfach mal, dass ein Großteil, der es nicht weiß, es aus dem Grund nicht weiß, weil man sich nicht ausreichend damit beschäftigt hat.
Aber dass Kind(er) mit Einschränkungen verbunden sind, sollte jedem klar sein.
Kinder sind doch kein "Must-Have" weils in der Gesellschaft gut ankommt, Kinder sind auch mit Verantwortung verbunden.
Und ich bin der Meinung Disziplin braucht man heute noch wenn man ein Kind in die Welt setzt und dieses erzieht. Klar ist es nicht mehr mit früher zu vergleichen. Ich behaupte mal trotz allem ist die Nachkriegszeit härter war als heute, wenn man sich überlegt was es heute für Möglichkeiten gibt. Dafür gibt's andere Sachen, ich weiß, aber du stellst die Frage richtig, wann war es schöner Kind oder Eltern zu sein? Heute oder vor 70 Jahren?
Du sagst es richtig: Familie WAR ein hohes Gut. Das Gut wurde früher noch ganz anders beschützt und gewürdigt.
Und diese unsägliche Kacke (Sorry) von wegen dass, beide Elternteile trotz Kind Karriere machen "müssen", ist doch unserer kranken Gesellschaft von einem genau so kranken Staat eingeimpft, der somit nur von dem Problem ablenkt, dass es u.a. wegen vieler Abgaben etc. es heute bald nicht mehr möglich ist, dass ein Alleinverdiener eine Familie mit mehr als einem Kind ernähren kann! Die Rolle der Mutter (oder heutzutage auch des Vaters) der daheim blieb und die Kinder versorgte, wurde von der ganzen Gesellschaft nicht hoch genug gewürdigt, sondern viel zu lange als selbstverständlich angesehen.