Bevor ich zu diesem Thema etwas schreibe, will ich etwas über mich schreiben.
Männlich, 45 Jahre, FCK Fan seit meinem 6 Lebensjahr, damals erster Besuch auf dem Betze, Vereinsmitglied.
Ich habe also schon einiges was den FCK betrifft erlebt.
Meisterschaften, Pokalsiege, denkwürdige Spiele Bayern, Madrid, Barca, Abstiege und Aufstieg.
Den Verfall eines Vereins, aus welchen Gründen auch immer.
Aber diese Themen interessieren mich jetzt weniger.
Was mich interessiert, wie soll Fußball in Kaiserslautern in der Zukunft sein.
Die momentane Bestandsaufnahme sagt, die Mannschaft besitzt kämpferische Qualitäten, allerdings sind ihre spielerischen Mittel sehr begrenzt.
Der Verein verfügt weder über ein eigenes Stadion, noch über finanzielle Mittel eine gesund Truppe mit entsprechendem Trainer auf die Beine zu stellen.
Kurz gesagt, es fehlt das Geld/Kohle/Asche an allen Ecken und Enden.
Also muß ein Investor her, einer von der Sorte Hopp oder noch größer.
Ich weis, jetzt kommen wieder jede Menge Einsprüche, aber können wir auf Dauer ohne einen solchen Investor leben und vor allem überleben?
Sicherlich sind die Einsprüche gerechtfertigt, ja ich teile sie im Prinzip ja auch.
Kommerz, VIP Logen und der ganze Unfug, aber wohin führt der Wunsch nach Fußball wie es früher einmal war?
Am Beispiel Kaiserslautern und Borussia Mönchengladbach zeigt sich in meinen Augen, dass wir einen Investor und nicht nur Sponsoren brauchen um das Überleben in der 1. Liga zu schaffen.
Die Stadt ist zu klein, besitzt nicht die finanzkräftigen Industriepartner die unsere Situation stemmen können.
Ich persönlich sehe die ganze Sache so, mit jedem Spieltag, mit jeder Spielzeit in der wir nicht in der ersten Liga spielen werden wir zu einer immer kleineren und grauen Maus.
Wir haben nichts, außer der Tradition und der Liebe zu unserem FCK die wir in unserem Herzen tragen und die reicht leider nicht aus, um uns zur Erstklassigkeit zu führen, leider.
Also welche alternativen bleiben dem Verein für eine Zukunft 1.Liga.
P.S. Ich meine damit nicht Personen die ausgetauscht werden sollen oder müssen.
ich denke auch das so wie es früher was nie mehr sein wird. man muss sich von dem gedanken verabschieden auch wenn es schwer ist. man muss sich dem komerziellen fußball beugen um überhaupt noch eine chance zuhaben irgendwann mal wieder erstklassig zuspielen. ganz wichtig auf dem weg ist es das man endlich licht ins dunkle bringt ( jäggi göbel ), und dann die wichtigen posten im verein mit kompetenten leuten besetzt, denen der fck am herzen liegt und die wissen ( Briegel, Merk, Hotic, (Topmöller) , ....)
ich hoffe uns gelingt der klassenerhalt un somit ein weiterer neuanfang
Ich muss Dir auch in vielen Punkten recht geben! Die Zeiten wie wir sie alle mal kannten, sind wohl unwiederbringlich vorbei.
Es geht einfach nicht mehr ohne Logen, Bussinesseats und diesen ganzen Schwachsinn. Aber wieso auch? Wem schaden diese Champagnergustels denn überhaupt? Es ist doch nunmal so, dass diese Leute dem Verein das 100fache an Kohle bringen wie die Stehplätze. Die Logen finanzieren doch auch im Umkehrschluss unsere Stehplätze auf der West. Von daher ist doch alles in Ordnung. Ich wüsste nicht, dass man durch diese Personen in irgendeiner Form auf der West eingeschränkt wird!
Hinsichtlich der oder dem Inverstor(en) muss ich allerdings anmerken, dass wir sehr wohl ohne einen solchen überleben könnten, so zumindest meine Meinung. Wichtig ist alleine, dass sowohl in den Aufsichtsrat als auch in den Vorstand finanzieller und vor allem sportlicher Sachverstand einzieht! Wir müssen einfach der Wahrheit ins Auge sehen und endlich kapieren, dass wir nie mit Bayern auf Augenhöhe waren und mit Bremen, Schalke, Dortmund, Leverkusen Stuttgart etc. so schnell nicht mehr werden.
Wir müssen uns die nächsten Jahre nunmal an Vereinen wie Freiburg, Bochum, Cottbus, Rostock, Bielefeld u.s.w. orientieren. Dort wird durch die Bank (wieder) ordentliche, bodenständige Arbeit geleistet. Dies alles auch ohne einen großen Investor.
Auch die Frankfurter Eintracht hat erst einmal für Ruhe und Ordnung im eigenen Stall sorgen und in der 2. Liga klein anfangen müssen. Dazu noch Sachverstand a la Funkel und (vor allem) Bruchhagen. Schaut doch jetzt mal, wo die wieder stehen! Das hätte doch vor einigen Jahren niemand für möglich gehalten. OK, Frankfurt ist nicht annährend mit Kaiserslautern vergleichbar, aber es zeigt trotzdem, dass vieles möglich ist, wenn man endlich wieder kompetent und seriös auftritt, gerade im Bezug auf potenzielle Geldgeber.
Um wieder dahin zu kommen, brauchen wir sicherlich keinen Investor, sondern einfach nur Zeit und Kompetenz!
betze-weck hat geschrieben:Es geht einfach nicht mehr ohne Logen, Bussinesseats und diesen ganzen Schwachsinn. Aber wieso auch? Wem schaden diese Champagnergustels denn überhaupt? Es ist doch nunmal so, dass diese Leute dem Verein das 100fache an Kohle bringen wie die Stehplätze. Die Logen finanzieren doch auch im Umkehrschluss unsere Stehplätze auf der West. Von daher ist doch alles in Ordnung. Ich wüsste nicht, dass man durch diese Personen in irgendeiner Form auf der West eingeschränkt wird!
Hoeneß lässt grüßen!
Das ist leider das Problem...der moderne Fußball ist ohne diesen ganzen Scheiß nicht mehr lebensfähig,weil alles mittlerweile so aufgebläht ist,dass die normalen Sponsoren- und Zuschauereinnahmen einen Verein nicht mehr am Leben erhalten können.
Da muss man einfach zustimmen, dass es ohne Logen,... nicht mehr geht, aber einen Investor, naja, damit wär ich jetzt nicht gleich zufrieden, weil eigentlich sind war ja stolz auf unseren Traditionsverein, und so würde ich ihn auch am liebsten wieder oben erleben.
Was über schalke, bremen, stuttgart und co. geschrieben wurde, stimmt absolut, wir brauchen kompetente Leute, um wieder den Anschluss ans Mittelfeld der 1. liga zu schaffen. Wenns nach dieser Saison und dem Klassenerhalt! beginnt mit dem neuanfang, könnten wir in 5 Jahren so da stehen wie Frankfurt im Moment. So wie es von betze-weck geschrieben wurde.
Suboptimal hat geschrieben:Ich bin auf jeden Fall gespannt wo Hoffenheim oder Chelsea in 20 oder 30 Jahren stehen
Hoffenheim wird wohl 70% der Nationalmannschaft stellen
Mal den Teufel nicht an die Wand !!!
Die Problematik mit den "Retortevereinen" kommt im Fussballbereich zum Glück noch nicht so sehr zum tragen... zumindest hier in Deutschland noch nicht.
Im Basketball oder Eishockey ist das schon seit den Neunzigern Tagesgeschäft... im Ausland noch mehr.
Man wird langfristig sicherlich nicht umhin kommen sich über andere Unternehmensmodelle wie den guten Alten "e.V." Gedanken zu machen.
Ob uns das gefällt oder nicht. Wenn der FCK wieder dauerhaft Erfolg in der 1.Liga haben will, wird es mit den traditionellen Vereinshierachien aber insbesondere, einzig finanziert durch Sponsoring, TV Geldern und Ticketverkauf finanziell auf Dauer nicht hinhauen.
"Früher war alles besser, auch die Zukunft" Karl Valentin
betze-weck hat geschrieben:Auch diese Person hat nicht immer unrecht... Wir müssen es halt so hinnehmen wie es ist. Lieber Logen als sich komplett verkaufen!
Das war jetzt nicht negativ gemeint...hab damals schon gesagt,dass Hoeneß in der Hinsicht Recht hat!
Also sehe ich das richtig Sponsoren und Gönner ja, aber keinen Investor?
Okay, dann frage ich Euch allen ernstes woher soll die Kohle kommen, damit wir wieder au die Beine kommen?
Glaubt ihr wirklich wir schaffen das mit 5 oder 10 Mios?
Ich teile den Optimismus nicht.