Betze8.1west hat geschrieben:Auch wenn wir nicht mehr in den 80ern oder 90ern leben bedeutet das doch nicht das wir unseren Gegnern auf dem Betze mit Liebe und Harmonie begegnen müssen.
Ich versteh so ein gelaber von "Sportsfreunde" und "Fairnis" nicht, wir sind Fans UNSERES Clubs, nicht Spieler die das durchaus kollegial so halten sollten!
Wer Klatschpappen Gutmenschfansein mag, soll sich doch bitte solchen Vereinen anschliessen die das zelebrieren und nicht Fan von einem Verein wie unserem FCK sein.
Warum der Betze immer gefürchtet wurde, ist hier oft genug geschrieben worden, mit der Heimstärke gings doch vorallem Bergab als die Zuschauer immer weiter vom Spielfeld wegrückten, als immer mehr "gutsituierte" den Fußball als ihre Spielwiese entdeckten anstatt wie vorher im örtlichen Tennisclub ihr Unwesen trieben.
Die Nähe und der spürbare Hass machten doch unseren Gegner die Knie weich und nicht das bauchbepinseln einer Sektflasche im VIP - Bereich.
Man wie hasse ich das eierlose immer liebsein getue Mancher, die sich auch noch Fans vom FCK nennen. Werdet wach und jammert nicht wegen dieser assozialen Schwerverbrechen wie flitzen, Freibier oder Auspfeifen und anprangern ehemaliger Spieler die uns verarscht haben.
Wer dem DFB in den Allerwertesten kriechen will soll das gerne machen aber dann nennt euch nie wieder FCK-FAN !
Bei Deinem Gutmenschgelaber wird mir schlecht. Erst mal informieren, woher diese Ausdrucksweise kommt, bevor man sie selbst anwendet. Wenn Du Dich informiert hast und den Begriff trotzdem verwendest wird mir noch mehr schlecht...
Beim nächsten Absatz muss Dir völlig entgangen sein, dass gerade unter den Hools und Ultras durchaus auch viele "Gutsituierte" ihr Unwesen trieben und treiben, teils wohl aus der Langeweile heraus, die sie sonst vom Tennisclub kennen.
Die Nähe der Fans war durchaus ein Pluspunkt. Hass war aber sicher bei den Rentnern mit dem Regenschirm nie das entscheidende Gefühl sondern in dem Moment gelebte Aggression und volle Unterstützung des eigenen Vereins. Nach den 90 Minuten war das wieder alles im Lot. Hass hat auf einem Fußballplatz nichts verloren. Wohin Hass führt bekommen wir gerade Tag für Tag in den Nachrichten geschildert. Hass ist was für Gehirnamputierte.
Leute, die Bierbecher (früher in den 80ern waren die wenigstens noch aus dünnem Plastik und konnten keinen verletzen) werfen sind ohne Diskussionsspielraum asozial, denn soziales Verhalten sieht anders aus oder willst du dem widersprechen. Schwerverbrecher sind sie sicher nicht und über den Strafenkatalog des DFB lässt bestimmt streiten. Aber man sollte sein eigenes Fehlverhalten auch nicht immer mit dem - übrigens völlig aus dem Konsens gerissenen - Fehlverhalten oder Versagen des DFB, der UEFA, FIFA oder IOC in allen Belangen der Korruption, Menschenverachtung oder Machtbesessenheit und Geldgier vertuschen.
Erst mal an die eigen Nase greifen und die Dinge auseinander halten!
Ich kann auf den Betze gehen, den Schiedsrichter und gegnerische Spieler mit nicht druckreifen Schimpfwörtern beleidigen (Schwuchtel und schwarze Sau gehören sicher nicht dazu, vgl. "assozial" und "gehirnamputiert"). Ich bin nur für meinen Verein und pfeife beim kleinsten Anlass den Gegner aus, aber ich kann das alles rauslassen, ohne mich gegen die Regeln im Stadion zu richten und ohne Bierbecher zu werfen oder zu flitzen, schon gar nicht, wenn ich weiß, was das an Geld kosten wird. Werft die Bierbecher, flitzt und stellt sonst was an, aber steht dann auch dafür gerade und bezahlt die Strafen. Das wäre ein Statement um, wie du sagst nicht "eierlos" zu sein. Benehmt euch daneben, solange ihr nur Euch schadet und dem FCK keine Kosten entstehen. Wenn Ihr Euch dann ungerecht behandelt fühlt, dann verklagt
Ihr den DFB, wenn Ihr die Strafen als Pauschalverurteilung oder zu hart empfindet. Aktuell muss der Verein sich wehren wegen Leuten, die Hass als Tugend des FCK interpretieren. Was meinst du würde Fritz Walter zu Deiner Einstellung sagen? Für ihn - und wenn nicht für ihn - gab es auch immer nur den FCK, aber immer in respektvollem Umgang mit dem Gegner.