Anzeige gegen Jäggi und Göbel
René C. Jäggi, der ehemalige Präsident des 1.FC Kaiserslautern, und sein Nachfolger Erwin Göbel werden der Untreue zu Lasten des Vereins bezichtigt. Es geht um eine horrende Steuernachzahlung aus dem Jahre 2003.
Mit gewaltigen Schritten wird der 1.FC Kaiserslautern in diesen Tagen von seiner Vergangenheit eingeholt. Auf Initiative mehrerer langjähriger Mitglieder des pfälzischen Traditionsvereins wurde am vergangenen Freitag bei der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern Strafanzeige gegen René C. Jäggi und Erwin Göbel gestellt, wie Oberstaatsanwalt Helmut Bleh gegenüber 11FREUNDE bestätigte.
Es bestehe der begründete Verdacht, so die Anzeigeschrift, dass der damalige Vorstandsvorsitzende Jäggi und das damalige Vorstandsmitglied Göbel, heutiger Vorstandsvorsitzender des Bundesligisten, sich der Untreue zu Lasten des 1.FC Kaiserslautern schuldig gemacht hätten. Ohne erkennbare Not, so heißt es in dem Dokument, hätten sie eine wesentlich zu hohe Steuerforderung des Finanzamtes und einen 3-Punkte-Abzug durch die DFL akzeptiert und dadurch das Vermögen des Vereins geschädigt.
Göbel war zu einer Stellungnahme nicht bereit, Jäggi nicht erreichbar.
(...)
Quelle und kompletter Text:
http://www.11freunde.de/bundesligen/109325
News-Ergänzung, 20:17 Uhr:
Stellungnahme zur Strafanzeige
Zur Strafanzeige wegen Untreue gegen den aktuellen und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des 1. FC Kaiserslautern Erwin Göbel und René C. Jäggi nimmt der 1. FC Kaiserslautern wie folgt Stellung:
Die Betroffenen können sich die Vorwürfe nicht erklären. Die Strafanzeige ist für beide unverständlich. Erwin Göbel und René C. Jäggi werden über Verteidiger Akteneinsicht nehmen und sich erst dann zum Inhalt der derzeit unbekannten Strafanzeige äußern.
Quelle: Pressemeldung FCK
News-Ergänzung, 13.3.:
Eilantrag wegen Befangenheit
Das Justizministerium in Mainz erreichte in diesen Stunden ein Eiltanrag bezüglich der Strafanzeige gegen René C. Jäggi, Ex-Vorstandschef des FCK, und seinen Nachfolger Erwin Göbel. Die Anzeigensteller befürchten die Befangenheit des zuständigen Staatsanwalts.
Die Anzeigensteller, eine Gruppe langjähriger Mitglieder des 1. FC Kaiserslautern, halten es nicht für vertretbar, wenn die Sachbearbeitung bei der Staatsanwaltschaft Zweibrücken geführt wird, da kein objektives Ermittlungsergebnis zu erwarten sei.
Jäggi und Göbel werden der Untreue zu Lasten des Vereins bezichtigt. Es geht um eine horrende Steuernachzahlung aus dem Jahre 2003. Ohne erkennbare Not, so heißt es in der Anzeigeschrift, hätten sie eine zu hohe Steuerforderung des Finanzamtes leichtfertig akzeptiert und dadurch das Vermögen des Vereins geschädigt.
Der Eilantrag, der sowohl dem rheinland-pfälzischen Justizministerium in Mainz als auch der Generalstaatsanwaltschaft in Zweibrücken zuging, nimmt Bezug auf Äußerungen des im Strafverfahren 2003 verantwortlichen Oberstaatsanwalts Thomas Lißmann, der nun auch mit der aktuellen Strafanzeige betraut worden ist. (...)
Quelle und kompletter Text:
http://www.11freunde.de/bundesligen/109398