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Spielbericht: 1. FC Kaiserslautern – SC Freiburg 0:0 (Der Betze brennt)

Archiv für Threads zu nicht mehr aktuellen Spielen.

Wie bewertest Du das 0:0 gegen den SC Freiburg?

Punktgewinn
112
30%
Punktverlust
210
56%
Weiß nicht
53
14%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 375

geist
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Beitrag von geist »

indian_summer hat geschrieben:@ geist
- Auch in den achtzigern gab es gute zeiten.
Da ich in der ersten Ära Feldkamp von 1978 bis 1982 quasi meine "Betze-Prägung" erlebt habe und es in der spektakulären Saison 1986/87 zum ersten Mal geschafft habe, bei allen Heimspielen dabei zu sein kannst Du mir glauben, dass ich die Achtziger nicht vergessen habe.
Mit den "goldenen" 90ern wollte ich nur darauf anspielen, dass uns nur dort teilweise zugetraut wurde, einen Gegner spielerisch bezwingen zu können (ich denke dabei v. a. an die "Sforza-Jahre"). Deswegen aber auch meine Anmerkung, dass auch da der Kampf die Basis war.
indian_summer hat geschrieben:- Die meisterschaften wurden nicht zuletzt auf basis hoher laufbereitschaft aller mannschaftsteile gewonnen. Wenn du das mit kampf meinst, dann stimme ich zu.
Das ist schon ein Teil dessen, was ich mit Kampf meine. Da aber die Rede vom "alten Betze-Feeling" war, habe ich auf frühere Zeiten (60er, 70er, 80er) angespielt. Beim Kampf um die Meisterschaft ist immer Stimmung im Stadion, das ist nicht entscheidend. Die typische Betze-Atmosphäre ist lange davor entstanden.
indian_summer hat geschrieben:- Die aktuelle mannschaft kämpft ja, jedoch am falschen ende sozusagen.
Eine Mannschaft kann nur dann kämpfen, wenn der Trainer sich bei der Taktik nach den Fähigkeiten der Spieler richtet.
indian_summer hat geschrieben:- Es liegt nicht an der qualität der spieler, dass nach vorne nicht kreativ gespielt wird, sondern weil das seit jahren schon nicht systematisch geübt und dieses versäumnis sozusagen von mannschaft zu mannschaft beständig weitergegeben wird.
Und wie soll dann ein Trainer das jetzt in wenigen Tagen bzw. Wochen nachholen?

Üeigewinner hat geschrieben:@ geist

Du wirst wohl nicht sagen dass das gestern Kampf war?
Doch, genau das will ich. Wenn Du aber auf etwas hoffst, was mit dieser Mannschaft z. Z. nicht realisierbar ist, dann wirst Du immer enttäuscht werden. Und den Spielern den Kampf absprechen.

betzeopa hat geschrieben:Punktgewinn oder Punktverlust. Anspruch und Wirklichkeit. Wunsch oder Hoffnung.
Das entscheidet sich ganz klar an unseren Erwartungen. Leider schießt Tradition keine Tore und wir haben eben die Mannschaft die wir haben. Meine Erwartungen sind auf Grund der vergangenen Spiele gleich Null. Daher ist jeder Punkt ein Punktgewinn. Würde mir sicher auch gerne etwas anderes wünschen muss mich aber mit der Realität abfinden. Am Schluss wird man sehen ob das reicht.
Das trifft´s genau!
kaisersolli
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Beitrag von kaisersolli »

Hätten wir in Paderborn gewonnen,dann wär es ein Punktgewinn!Die Stimmung ist nur so gut wie die Spiele.So ist das überall!Wenn du Jahrelang
nur "Mist"zu sehen bekommst,dann verlierst du irgendwann die Lust!Sollen froh sein,dass Sie noch so viele Zuschauer haben,die am Verein hängen!!!
Ich habe gestern meine Stimmbänder geschont!
Ausserdem machen doch die meisten nur mit,wenn der "Vorturner"mit dem
Mikro was vorgibt!Wenn was aus der Kurve kommt,dann interessiert das niemand.Entweder darf jeder was anstimmen+es wird mitgemacht oder keiner.Vor 20Jahren hatten wir keinen "Vorsänger".Aber die Stimmung war besser!Wir sind die Lauterer,wir hassen Mainz,in unserem Land sind wir die
Nummer eins?Da kann ich nur lachen!!!Wir sind nur noch die Nummer drei.
Tut mir auch weh,aber so ist's nun mal. :o
SausrumDeiwel
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Beitrag von SausrumDeiwel »

Hätte zu mir einer vor dem Spiel gesagt "Ihr spielt gut mit und hohlt gg freiburg ein 0:0", dann hätte ich sofort gesagt OK, damit bin ich zufrieden!!
Klar, nach dem Spielverlauf wäre viel mehr drin gewesen (gerade Zuhause), aber trotzdem sollte unser Blick nach vorne gehen, was wir unseren Spielern ja mit dem "Lautrer geben niemals auf..." auch gezeigt haben!! Wir müssen weiter kämpfen, sonst hätten wir auch schon früher aufgeben können :!:

Deshalb hoffe ich auf ein geiles (Heim)Spiel in Wiesbaden und 3 Punkte!!!

mfg Deiwel
Druff und dewerre :teufel2:
Basti91
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Beitrag von Basti91 »

Alles schön und gut - wir diskutieren darüber ob Punktgewinn oder Punktverlust. Spielen wir in Wiesbaden unentschieden diskutieren wir genauso darüber...
Im nächste Heimspiel, gegen Offenbach, gibt es dann allerdings nichts mehr zu diskutieren! Da MUSS gewonnen werden genauso wie in Osnabrück. Beides sind Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Wir haben 4 Punkte Rückstand - wenns Scheiße läuft morgen sogar 7! :( Ich sag nur eins: Spätestens am 01. April (der Tag nach dem Osnabrück-Spiel) wissen wir wo wir stehen und ob wir dann wohl absteigen oder vllt wohl nicht absteigen!
indian_summer
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Beitrag von indian_summer »

EDIT, das mit dem zitieren hat nicht so geklappt, wie ich es wollte - ich lerne noch.
indian_summer hat geschrieben:- Es liegt nicht an der qualität der spieler, dass nach vorne nicht kreativ gespielt wird, sondern weil das seit jahren schon nicht systematisch geübt und dieses versäumnis sozusagen von mannschaft zu mannschaft beständig weitergegeben wird.
Geist antwortet: "Und wie soll dann ein Trainer das jetzt in wenigen Tagen bzw. Wochen nachholen?"

Das ist es ja genau, was ich sagen will - milan sasic hat keine zeit mehr, der mannschaft zielstrebiges mittelfeldspiel beizubringen. Und insofern gibt es nur zwei alternativen:

- ENTWEDER: Hinten sicher stehen und es nach vorne mit langen bällen probieren, bei denen man GLÜCK braucht, dass dabei torchancen abfallen. Und dazu noch das weitere GLÜCK, dass diese abgefallenen chancen dann auch in tore umgesetzt werden können. Dem ist aber nachweislich nicht so, und deshalb kann diese alternative realistisch betrachtet nur als GESCHEITER bezeichnet werden. Wie es die spiele unter sasic, von dem in fürth abgesehen, und wie die spiele unter rekdal eindrücklich zeigten und wie es die je dabei erspielte anzahl an punkten beweist. Es wäre doch gerade zu dumm, dieses spiel auch dann noch zu spielen, wenn mir inzwischen wegen dieser spielweise das wasser bis zum halse steht.

- ODER: Den ball so lange wie möglich in des gegners hälfte zu belassen, damit
a- kein aufbauspiel durch das mittelfeld, welches ja - s.so. - eh nicht klappt, notwendig ist, und weil
b-der weg zum tor des gegners ein kürzerer ist und dazu noch
c-der ball dem eigenen tor umso länger fernbleibt.

HIERFÜR braucht es keine übermannschaft, das ist kein schwer zu erlerndes spiel; jedes team kann dies spielen, wenn die wichtigste voraussetzung, nämlich eine hohe laufbereitschaft und eine gute raumaufteilung gegeben ist. DAVON können wir, so glaube ich, ausgehen.
betzeopa hat geschrieben:Punktgewinn oder Punktverlust. Anspruch und Wirklichkeit. Wunsch oder Hoffnung.
Das entscheidet sich ganz klar an unseren Erwartungen. Leider schießt Tradition keine Tore und wir haben eben die Mannschaft die wir haben. Meine Erwartungen sind auf Grund der vergangenen Spiele gleich Null. Daher ist jeder Punkt ein Punktgewinn. Würde mir sicher auch gerne etwas anderes wünschen muss mich aber mit der Realität abfinden. Am Schluss wird man sehen ob das reicht.
geist antwortet "Das trifft´s genau!"[/quote]

Meine erwartungen sind auch nicht sehr hoch, aber solange nicht alles probiert worden ist, um erfogreicher zu spielen, und das pressen, es wurde noch nicht probiert, mag ich mich nicht damit abfinden, nur darauf zu warten, ob es am schluss denn reichen wird, glücksabhängig sozusagen - das ist mir als lautern-fan zu wenig, denn wie heißt es zu recht:
Kämpfen lautern, kämpfen. Genau.

Das sollen sie - aber weiter vorne im feld.

Ich gehe jede wette ein, dass der sicherheitskick a la sasic maximal noch 14 punkte einbringen wird ... und dabei habe ich teilweise sehr wohlwollend getippt.

indian summer
Zuletzt geändert von indian_summer am 09.03.2008, 11:53, insgesamt 3-mal geändert.
Schwehminho
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Beitrag von Schwehminho »

Naja man kann es sehn wie man es will viel geholfen hat es uns auf keinen fall :(
Wenn morgen alles schief läuft haben wir 6!!! Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Hoffen wir mal das Aue gewinnt und die Mainzer 3 Punkte bei sich zu Hause lassen :|
ROT WEISS ROT EIN LEBEN LANG!!
Reza
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Beitrag von Reza »

Freiburger haben am Freitag genau so schwach gespielt wie vor 3 wochen gegen Paderborn und da haben sie 3 -1 verloren !!
und hier sind einige noch am überlegen ob unser 0-0 ein Punktgewinn war oder Punktverlust ?!!!!!!!!!
Der Aufstellung und Auswechslungstaktik von Sasic ist im Moment mehr als Fraglich .
Basti91
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Beitrag von Basti91 »

indian_summer hat geschrieben:EDIT, das mit dem zitieren hat nicht so geklappt, wie ich es wollte - ich lerne noch.
indian_summer hat geschrieben:- Es liegt nicht an der qualität der spieler, dass nach vorne nicht kreativ gespielt wird, sondern weil das seit jahren schon nicht systematisch geübt und dieses versäumnis sozusagen von mannschaft zu mannschaft beständig weitergegeben wird.
Geist antwortet: "Und wie soll dann ein Trainer das jetzt in wenigen Tagen bzw. Wochen nachholen?"

Das ist es ja genau, was ich sagen will - milan sasic hat keine zeit mehr, der mannschaft zielstrebiges mittelfeldspiel beizubringen. Und insofern gibt es nur zwei alternativen:

- ENTWEDER: Hinten sicher stehen und es nach vorne mit langen bällen probieren, bei denen man GLÜCK braucht, dass dabei torchancen abfallen. Und dazu noch das weitere GLÜCK, dass diese abgefallenen chancen denn auch in tore umgesetzt werden können. Dem ist aber nachweislich nicht so, und deshalb kann diese alternative realistisch betrachtet nur als GESCHEITER bezeichnet werden. Wie es die spiele unter sasic, von dem in fürth abgesehen, und wie die spiele unter rekdal eindrücklich zeigten und wie es die je dabei erspielte anzahl an punkten beweist. Es wäre doch gerade zu dumm, dieses spiel auch dann noch zu spielen, wenn mir r inzwischenn wegen dieser spielweise das wasser bis zum halse steht.

- ODER: Den ball so lange wie möglich in des gegeners hälfte zu belassen, damit
a- kein aufbauspiel durch das mittelfeld, welches ja - s.so. - eh nicht klappt, notwendig ist, und weil
b-der weg zum tor des gegeners ein kürzerer ist und dazu noch
c-der ball dem eigenen tor umso länger fernbleibt.

HIERFÜR braucht es keine übermannschaft, das ist kein schwer zu erlerndes spiel, jedes team kann dies spielen, wenn die wichtigste voraussetzung, nämlich eine hohe laufbereitschaft und eine gute raumaufteilung gegeben ist. DAVON können wir ausgehen.
betzeopa hat geschrieben:Punktgewinn oder Punktverlust. Anspruch und Wirklichkeit. Wunsch oder Hoffnung.
Das entscheidet sich ganz klar an unseren Erwartungen. Leider schießt Tradition keine Tore und wir haben eben die Mannschaft die wir haben. Meine Erwartungen sind auf Grund der vergangenen Spiele gleich Null. Daher ist jeder Punkt ein Punktgewinn. Würde mir sicher auch gerne etwas anderes wünschen muss mich aber mit der Realität abfinden. Am Schluss wird man sehen ob das reicht.
geist antwortet "Das trifft´s genau!"
Meine erwartungen sind auch nicht sehr hoch, aber solange nicht alles probiert worden ist, um erfogreicher zu spielen, und das pressen, es wurde noch nicht probiert, mag ich mich nicht damit abfinden, nur darauf zu warten, ob es am schluss denn reichen wird, glücksabhängig sozusagen - das ist mir als lautern-fan zu wenig, denn wie heißt es zu recht:
Kämpfen lautern, kämpfen. Genau.

Das sollen sie - aber weiter vorne im feld.

Ich gehe jede wette ein, dass der sicherheitskick a la sasic maximal noch 14 punkte einbringen wird ... und dabei habe ich teilweise sehr wohlwollend getippt.

indian summer
Wie z.b. einen p. in mainz und einen in wehen[/quote]

@ indian_summer
Sry, wollt dir diese Nachricht eigentlich per PM schicken aber irgentwie funzt des glaub ich nicht so richtig, deswegen mach ichs über diesen weg^^;-):

Hallo indian_summer,

mir ist aufgefallen das du in letzter Zeit sehr oft, und vor allem sehr lange und informative Beiträge schreibst die ich echt gut finde. Das ist sicher extrem zeitaufwändig und deshalb echt lobenswert. Du hast ehrlich meinen vollen Respekt! Du scheinst wirklich für den Verein zu leben und gibst wahrscheinlich sehr viel Freizeit für ihn her. Solche Fans gibt es nicht mehr viele!!!

Gruß, Basti91
indian_summer
Beiträge: 288
Registriert: 02.11.2007, 09:12

Beitrag von indian_summer »

@ basti91

Danke für die netten worte, das hört man immer gerne.

Zeitaufwendig? Es kommt darauf an, wie man das definiert.
Aber du liegst nicht ganz unrichtig, denn in den letzten tagen
bin ich nicht so der family-man, wie das die kinder gerne
hätten und gewohnt sind.

Doch die sportliche lage beim fck ist, wie ich es sehe,
nun an einem scheidepunkt angelangt, und so gebe ich
mich der irrigen hoffnung hin, mit ein paar flammenden
appellen etwas zur dringenden notwende beitragen zu können.

Es kann doch das bisherige noch nicht alles gewesen sein.
Die letzte patrone, für mich ist sie noch nicht geladen.

gruß aus dem nordosten der republik

indian summer
Zuletzt geändert von indian_summer am 09.03.2008, 11:54, insgesamt 1-mal geändert.
eskannnureinengeben
Beiträge: 30
Registriert: 24.01.2007, 00:25

Beitrag von eskannnureinengeben »

Schade, dass die Sendung “DSDST” (Deutschland sucht den Super Trainer, Jury: z.B. Loddar, Berti, Peter N.) noch nicht erfunden wurde; in diesem Forum gibt es jede Menge Kandidaten. Glaubt Ihr denn tatsächlich, der Sasic macht sich keine Gedanken und kann nicht rechnen? Nur im Gegensatz zu Euch ist er bereits Trainer, weiß was er an Spielermaterial zur Verfügung hat und wie er die Leute sinnvoll einsetzen kann. Für die von Euch vorgeschlagene offensive Vorgehensweise benötigt man die entsprechenden Spieler, die wir leider nicht haben. Im Moment ist das Ergebnis sicherlich als Gewinn einzustufen, zumal es an der kämpferischen Leistung nichts aussetzen gab. Weiterhin fand ich die Reaktion des Trainers nach dem Schlusspfiff in psychologischer Hinsicht sehr geschickt, der erkannt hat, dass er in erster Linie das Selbstvertrauen der Spieler stärken muss, Fußballspielen kann er ihnen nicht mehr beibringen.

In diesem Sinne ...


Das Glück kommt zu dem, der warten kann.
salamander
Beiträge: 4464
Registriert: 16.02.2007, 22:21

Beitrag von salamander »

Die seltsam optimistische Grundstimmung in einigen Foren nach dem zweiten torlosen Unentschieden in Folge gegen (in dieser Form) absolut schlagbare Gegner ist wohl mehr dem Umstand geschuldet, dass sich viele Anhänger so sehr gewünscht hatten, dass der Fan-Club-Appell doch bitte, bitte irgendeine Wirkung zeigen möge. Schließlich hat man dann wenigstens das Gefühl, man könne etwas beitragen. Da sieht man dann auch schon mal eine erneuten 2-Punkte-Verlust als Punktgewinn.

Um hier allerdings ernsthaft irgendetwas optimistisch Stimmendes zu sehen, bedarf es schon etwas mehr als nur einer roten Brille. Spiele wie das gegen Freiburg haben wir auch schon unter Rekdal gezeigt, auch deutlich bessere. Das Team tritt definitiv auf der Stelle. Eine im Ligavergleich sichere Abwehr hatten wir schon seit dem ersten Spieltag und das Angriffsspiel fand am Freitag in gleicher Weise nicht statt wie in den 8 Monaten vorher. Hinten sicher und vorne null Torgefahr, das hat uns auf Platz 16 gebracht. Totale Stagnation halt, keinerlei Weiterentwicklung. Tendenziell verstärkt Sasic das Dilemma sogar noch, wenn er auf agressives Pressing gleich ganz verzichtet und ausschließlich mit langen Bällen auf den nicht vorhandenen Kopfballspezialisten spielen lässt. Und natürlich fehlt uns immer noch ein Kreativspieler (ach, Banovic!) und ein Stürmer, der den Namen verdient. Ich kann nicht einen einzigen Grund erkennen, warum wir mit diesen Spielern und dieser Taktik aus den letzten Spielen Seriensiege erzielen sollten, obwohl wir bisher unter gleichen Bedingungen ganze viermal gewonnen haben. Torlose Unentschieden gegen Paderborn und stark ersatzgeschwächte Freiburger geben wenig Fingerzeig für Besserung. Natürlich werden wir mit der Spielweise und Einstellung nie eingehen und bis Saisonende noch 8 oder 9 Punkte holen - aber das reicht halt nicht. Ein 0:0 gegen Freiburg am fünften Spieltag kann Hoffnung machen, unter den Vorzeichen des Gewinnenmüssens war das am Freitag eigentlich nur traurig, Kampf hin oder her.

Andererseits: Wenn man, wie der FCK, im Spiel ganze 3 Mal aufs Tor schießt, dann ist ein 0:0 vielleichht doch ein schöner Erfolg, den es zu feiern gilt.....je nachdem, wie man es betrachtet.

Auch wenn die Meinung nicht populär ist: Ich denke, dass wir so gut wie abgestiegen sind und uns jetzt strukturelle Gedanken dahingehend machen sollten, wie ein FCK in Liga drei (und dort werden wir eine Weile bleiben) finanziell positioniert und in der Führung aufgestellt ist.
scheiss fc köln

Beitrag von scheiss fc köln »

Guten Morgen zusammen !!!

Einigen wir uns doch einfach auf Folgendes : Wenn es um 3 Punkte geht, man aber nur einen Punkt bekommt, hat man immer 2 verloren. Also doppelter Punktverlust !!! Trotzdem bin ich eigentlich zufrieden. Also Punktgewinn. Mehr ist einfach nicht drin. Und verabschiedet euch bitte ALLE von den mindestens 6 SIEGEN die wir unbedingt noch brauchen um die " magischen " 40 Punkte einzufahren. Es glaubt doch nicht im Ernst jemand daran, das wir von den verbleibenden 11 Spielen mehr als die Hälfte gewinnen werden. Lasst uns hoffen, das die Teams die mit uns unten stehen sich noch dähmlicher anstellen als wir. Am Ende wird man sehen ob es gegen Freiburg genug oder zu wenig war.

Am besten finde ich aber :

Hätten wir richtig einen auf den Sack bekommen, hätte es die wenigsten verwundert. Jetzt ist ein Punkt nicht genug. Bei Freiburgern in Normalform wären es NULL gewesen. Und wenn es in der bisherigen Rückrunde normal gelaufen wäre, sähe es folgendermaßen aus :

gegen Gladbach, Fürth, 1860 und Freiburg jeweils ne Packung abgehohlt und damit Null Punkte, gegen Paderborn und Koblenz 4 bis 6 Punkte auf der Habebseite.

Merkt ihr, wir liegen im Soll !!! Mehr geht nicht !!!

Die Mannschaften, die am Ende über dem Strich stehen, bleiben drin. Und daran gibt es keine Zweifel !!! :D :D :D
AllgäuDevil

Beitrag von AllgäuDevil »

@reza
100% Zustimmung!

Gegen Freiburg hat man eindeutig 2 Pkt. zu wenig geholt,deshalb klares Votum für Punktverlust.Kann mich nicht erinnern,jemals solch einen schlechten SC Freiburg gesehen zu haben wie am Freitag.Und wie Reza richtig bemerkt hat, Paderborn hat gegen ebenfalls schwache Schwarzwälder gewonnen :shock: .
Was die Hoffnung betrifft drinzubleiben,natürlich hoffe ich auch auf den Klassenerhalt,glaube aber nicht mehr daran.Denn ich warte schon zu lange auf einen "Befreiungsschlag" wie Aue beim 6-0 gegen Paderborn oder auf ein eindeutiges "Lebenszeichen" in Form eines überragend herausgespielten Sieges.Natürlich hat man bisher fast ausnahmslos gegen Spitzenmannschaften in der Rückrunde gespielt, aber gerade gegen die "schlagbaren" Gegner tut man sich doch schwer ohne Ende,wie man ja gesehen hat.Und gegen die hat man zudem den Druck gewinnen zu müssen.
fcksuki
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Registriert: 08.08.2007, 20:41
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Kontaktdaten:

Beitrag von fcksuki »

Wollte mal fragen was war überhaupt mit jendrisek den hat man nicht bei den auswechselspieler und sonst nirgends gesehn was ist mit dem der hätte gegen paderborn und auch gegen freiburg bestimmt ein tor gemacht ,vor allem dem opara seine chance gegen paderborn .
indian_summer
Beiträge: 288
Registriert: 02.11.2007, 09:12

Beitrag von indian_summer »

Es tut gut, hier noch weitere stimmen, wie z.b. die von SALAMANDER, zu lesen, die sich dito für eine änderung der taktischen ausrichtung der mannschaft aussprechen.

Die allzu schnelle gegenrede einiger hier, offensives pressing sei ein zu anspruchsvolles system, sie stimmt einfach nicht.

Wenn 2 1/2 stürmer und 3 1/2 mittelfeldspieler aufgestellt werden, die spätestens in höhe der mittellinie, besser noch: 10 -15 m davor, damit beginnen, den ballführenden spieler SYSTEMATISCH und kontinuierlich anzugreifen, dann wird das zu abspielfehlern und ballverlusten führen.
Ändert der gegner daraufhin sein spiel, und probiert es mit langen bällen, dann sind die genauso wahrscheinlich beute unserer defens wie umgekehrt unsere langen bälle regelmäßig beim gegner landen. So, zählt spaßenshalber einmal mit, um die 80% dürften das sein. Und das nötige GLÜCK, das von den übrigen 20% welche erst zu torchancen UND dann zu toren führen, das ist uns nicht hold.

Damit ist nicht ein HURRA-stil gefordert, bei dem blind d'rauf los gepresst wird, sondern müssen sich die einzelnen mannschaftsteile jeweis klug im raum verschieben. Die BASIS ist eine hohe laufbereitschaft sowie ein auge dafür, wo der jeweils nächste ball hingespielt werden könnte, um genau diesen raum dann zu verstellen. Der pressende mann muss, für den fall, dass er überspielt wird, jeweils von einem spieler nach hinten abgesichert werden. Und lange diagonal-pässe, die die beste waffe gg das pressen darstellen, sie sollten möglichst im ansatz schon unterbunden werden.

Ich denke erst dann, wenn sich auch dieses mittel als untauglich oder unspielbar erwiesen haben wird, sollte man dem abstieg gefasst ins auge sehen. Und die personellen wie sportlichen weichen für einen neuanfang stellen. EDIT: Diese weichen sollten natürlich besser jetzt schon, also unabhängig von abstieg bzw. dessen vermeidung, gedanklich
in die richtige richtung umgelegt werden.

Etwa so könnte eine aufstellung, mit der das probiert werden kann, aussehen:

----------------------------------------sippel-------------------------------------
---------------------------beda------------------ouattara-----------------------
-----lamprecht----------------------------------------------------weigelt------
------------------------------------demai/bohl---------------------------------
-----reinert/müller/lexa--------------------------------------bello/simpson-
--------------------------------------mandjeck-------------------------------
--------------------runström-------------------------jendrisek------------


EDIT: Ich hatte zunächst 11 feldspieler auf dem platz, freudscher verschreiber wohl -
also nehme ich ziemer als vorderstern spieler raus

indian summer
Zuletzt geändert von indian_summer am 09.03.2008, 16:57, insgesamt 2-mal geändert.
geist
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Beitrag von geist »

salamander hat geschrieben:(...) Auch wenn die Meinung nicht populär ist: Ich denke, dass wir so gut wie abgestiegen sind und uns jetzt strukturelle Gedanken dahingehend machen sollten, wie ein FCK in Liga drei (und dort werden wir eine Weile bleiben) finanziell positioniert und in der Führung aufgestellt ist.
Natürlich hast Du damit vollkommen Recht. Trotzdem müssen die von Dir angesprochenen optimistischen Kommentare in den Foren kein Widerspruch dazu sein. Ich kann zwar nur für mich reden, glaube aber, dass viele es so sehen: Nachdem man die Realität, nämlich den wahrscheinlich kommenden Abstieg, akzeptiert hat, sieht man das Ganze lockerer. Und mit dieser Lockerheit kommt paradoxerweise wieder ein gewisser Optimismus auf.
Ich muss aber zugeben, vielleicht ist diese Betrachtungsweise auch ein gewisser Selbstschutz, um nicht komplett am Rad zu drehen.
salamander hat geschrieben:Torlose Unentschieden gegen Paderborn und stark ersatzgeschwächte Freiburger geben wenig Fingerzeig für Besserung. Natürlich werden wir mit der Spielweise und Einstellung nie eingehen (...)
Wäre die Mannschaft in diesen Spielen eingegangen, was ich ihr bei riskanterer Spielweise durchaus "zugetraut" hätte, dann wäre das eh der endgültige Genickstoß gewesen. Dann doch lieber etwas Sicherheit gewinnen, sich Pünktchen hamstern mit der Hoffnung mal einen Glücks-Dreier zu landen und damit nicht komplett den Anschluss zu verlieren.

Alles andere wäre vielleicht wünschenswert, ist aber mit dem Team nicht mehr kurzfristig realisierbar, das sagst Du doch im Grunde selbst.

indian_summer hat geschrieben:(...) Damit ist nicht ein HURRA-stil gefordert, bei dem blind d'rauf los gepresst wird, sondern müssen sich die einzelnen mannschaftsteile jeweis klug im raum verschieben. Die BASIS ist eine hohe laufbereitschaft sowie ein auge dafür, wo der jeweils nächste ball hingespielt werden könnte, um genau diesen raum dann zu verstellen. Der pressende mann muss, für den fall, dass er überspielt wird, jeweils von einem spieler nach hinten abgesichert werden. Und lange diagonal-pässe, die die beste waffe gg das pressen darstellen, sie sollten möglichst im ansatz schon unterbunden werden.
Ich muss sagen, so wie Du Deine Forderung jetzt beschreibst, klingt sie schon plausibel. Denn der riskante Hurra-Stil ist es, den ich unserem Team nicht zutraue. Vielleicht kommt ja dieses dosierte Pressen noch, ein bischen Flexibilität traue ich Sasic durchaus zu.
kadlec
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Beitrag von kadlec »

indian_summer hat geschrieben:
Damit ist nicht ein HURRA-stil gefordert, bei dem blind d'rauf los gepresst wird, sondern müssen sich die einzelnen mannschaftsteile jeweis klug im raum verschieben. Die BASIS ist eine hohe laufbereitschaft sowie ein auge dafür, wo der jeweils nächste ball hingespielt werden könnte, um genau diesen raum dann zu verstellen. Der pressende mann muss, für den fall, dass er überspielt wird, jeweils von einem spieler nach hinten abgesichert werden. Und lange diagonal-pässe, die die beste waffe gg das pressen darstellen, sie sollten möglichst im ansatz schon unterbunden werden.

Ich denke erst dann, wenn sich auch dieses mittel als untauglich oder unspielbar erwiesen haben wird, sollte man dem abstieg gefasst ins auge sehen. Und die personellen wie sportlichen weichen für einen neuanfang stellen.
Dieses System hat Rekdal doch spielen lassen und es hat sich schlußendlich als untauglich erwiesen, wenn man 16 Punkte aus 19 Spielen als Maßstab heranziehen darf.
Wir sollten uns endlich von der idealistischen Denkweise lösen und dem nackten Realismus ins Auge sehen. Wenn wir die Klasse noch halten wollen, müssen wir das System spielen, welches die Mannschaft auch umsetzen kann. Und das wiederum kann nur bedeuten, so simpel wie möglich spielen. Viele unserer Spieler sind sowohl taktisch als auch technisch schlecht ausgebildet, machen im Spiel nach vorne einfach zu viele Fehler. Spielen wir offensiver, machen wir trotzdem nicht mehr Tore, weil wir keine Stürmer haben, sind dafür aber hinten offen wie ein Scheunentor und werden die Spiele verlieren.
Nur mit Kämpfen, Rennen, Beißen, Spucken und Kratzen und der bedingungslosen Unterstützung der Fans können wir den Abstieg noch vermeiden. Hört bloß mit Taktik und Systemfußball auf, der hat uns erst in die Situation gebracht. Hätten wir von Anfang an das gespielt, was die Mannschaft kann, wären wir jetzt besser dran. Wir können keinen vernünftigen Fußball spielen, wir sind einfach zu schlecht dazu. Unser auf allen Gebieten völlig inkompetentes Führungspersonal hat in den letzten Jahren einen Kader zusammengestellt, der selbst in der 2. Liga kaum noch wettbewerbstauglich ist. Das ist die traurige Realität. Nur wenn wir mit ganz primitiven Mitteln das Optimum rausholen können, schaffen wir noch den Klassenerhalt. Und das macht Sasic gerade. Laßt ihn einfach in Ruhe arbeiten, wir haben ohnehin keine andere Wahl mehr.
Anhänger
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Registriert: 27.09.2006, 14:02

Beitrag von Anhänger »

kadlec hat geschrieben: Dieses System hat Rekdal doch spielen lassen und es hat sich schlußendlich als untauglich erwiesen, wenn man 16 Punkte aus 19 Spielen als Maßstab heranziehen darf.
Wir sollten uns endlich von der idealistischen Denkweise lösen und dem nackten Realismus ins Auge sehen. Wenn wir die Klasse noch halten wollen, müssen wir das System spielen, welches die Mannschaft auch umsetzen kann. Und das wiederum kann nur bedeuten, so simpel wie möglich spielen. Viele unserer Spieler sind sowohl taktisch als auch technisch schlecht ausgebildet, machen im Spiel nach vorne einfach zu viele Fehler. Spielen wir offensiver, machen wir trotzdem nicht mehr Tore, weil wir keine Stürmer haben, sind dafür aber hinten offen wie ein Scheunentor und werden die Spiele verlieren.
Nur mit Kämpfen, Rennen, Beißen, Spucken und Kratzen und der bedingungslosen Unterstützung der Fans können wir den Abstieg noch vermeiden. Hört bloß mit Taktik und Systemfußball auf, der hat uns erst in die Situation gebracht. Hätten wir von Anfang an das gespielt, was die Mannschaft kann, wären wir jetzt besser dran. Wir können keinen vernünftigen Fußball spielen, wir sind einfach zu schlecht dazu. Unser auf allen Gebieten völlig inkompetentes Führungspersonal hat in den letzten Jahren einen Kader zusammengestellt, der selbst in der 2. Liga kaum noch wettbewerbstauglich ist. Das ist die traurige Realität. Nur wenn wir mit ganz primitiven Mitteln das Optimum rausholen können, schaffen wir noch den Klassenerhalt. Und das macht Sasic gerade. Laßt ihn einfach in Ruhe arbeiten, wir haben ohnehin keine andere Wahl mehr.
Jein!
Mit einer guten Abwehr gewinnt man Meisterschaften, der FCK aber nicht
den Abstiegskampf.
Es ist uns allen bekannt, daß unser Sturm den Namen nicht verdient.
Aber, um Tore schießen zu wollen, muß man mit mehr als einer Spitze
spielen, nicht Stürmer gegen Stürmer tauschen, und früher wechseln.
Mit einer Angsthasenaufstellung - wie Sasic sie in Koblenz praktiziert hatte
- wird es überhaupt nichts. Lieber mit Hurra als mit Zaudern in den
Untergang!
tim_price

Beitrag von tim_price »

indian summer,

ich denke du hast viele bücher von christoph biermann und kollegen gelésen. schön
Sicher hat der fck in den letzten 10-15 jahren einiges versäumt - nicht zuletzt beschönigt durch einige überraschungserfolge -, aber zur zeit helfen uns keine taktischen modifizierungen mehr. um ein team hinzukriegen, in dem jeder seine aufgabe erfüllt braucht man jahre (beispiele mainz, freiburg, bielefeld mit abstrichen) und auch einen trainer der dies umsetzen kann bzw. will. viele englische teams spielen konzept, ergebnis oder systemfussball und zuindest ergebnisfussball (wenn auch auf schwachem niveau) scheint unserem neuen trainer ein begriff zu sein.
hätten wir von anfang an diese 0-0 spiele gehabt wärs sicherlich in ordnung gewesen und wir ständen jetzt sicher da, aber bei 11 verbleibenden spielen geht das nicht mehr. da muss man in paderborn (das sich davor ne 6-0 klatsche abgeholt hat) oder gegen verunsicherte freiburger einfach mehr bringen (zb mehr stürmer), besser doppeln, besseres pressing spielen etc. und dies sollte eigentlich jedes zweitliga tea m situativ draufhaben, dh die fähigkeit sich nach spielstand und spielkonstellation taktisch umzustellen.
aus meiner sicht bedarf es für modernen systemfussball neben einer perfekten jugendarbeit auch einem trainer der langfristig arbeiten kann und das war ja bei uns schon lange nicht mehr gegeben.
früher machten wir durch das enge stadion einiges wett, zudem hatten wir traditionell gute stürmer (angefangen bei kohr bis hin zu klose /altintop) und von stürmern - die einfach mal ein spiel alleine entscheiden - ist weit und breit nix zu sehen. keiner fürchtet sich vor unseren 5-tore-pro-saison-stürmern.

zu der fan aktion noch ein wort: die hätte 2 jahre früher kommen müssen als engelhardt von "fck-fans" niedergemacht wurde. von da an war es völlig legiti spieler niederzuachen. nun ist so eine aktion nur noch alibimässig nach de motto "ich hau dir auf die fresse und kauf dir dann nen pflaster". früher waren die spiele auch schlecht, aber da wurde in der regel in der halbzeit oder nach dem spiel gepfiffen, heute wird ständig gepfiffen. aus meiner sicht haben die fans die mannschaft ein stück weit mit zerstört und was in der westkurve passiert ist unterirdisch. dieser egozentriker mit dem megaphon trägt seinen teil dazu bei, auweia, wo ist die fankultur geblieben?
mit tollen choreos gewinnt man auch kein spiel.
Ihr wollt göbel und konsorten vom berg haben? warum pfeift ihr dann das team aus statt gegen den vorstand zu protestieren oder zu schreien?
was sich bauckhage da zur zeit wieder leistet ist 1000mal schlimmer als jeder fehlpass von bello oder opara.
Zuletzt geändert von tim_price am 09.03.2008, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.
Teufelost
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Beitrag von Teufelost »

Der Punkt gegen Freiburg ist doch in Ordnung. Ärgerlich sind nur solche Pannen wie gegen Jena, Koblenz oder Paderborn. Allein in diesen Begegnungen haben wir 10 Punkte liegengelassen. Mit diesen Aussetzern brechen wir uns selbst das Genick. Die 10 Punkte mehr und wir wären warscheinlich irgendwo im Mittelfeld und solche Hecken wie Jena oder Paderborn schon lange weg vom Fenster.
indian_summer
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Beitrag von indian_summer »

@ KADLEC (dein name ist doch eigentlich programm)
Du hast geschrieben: (Sorry, ich glaube, mir muss das mal einer mit dem zitieren erklären...)

"Dieses System hat Rekdal doch spielen lassen und es hat sich schlußendlich als untauglich erwiesen, wenn man 16 Punkte aus 19 Spielen als Maßstab heranziehen darf."

Eben nicht! Es war ansatzweise immer wieder mal zu sehen. Direkt nach anpfiff für zwei, drei minuten. Und die sahen dann ganz gut aus! Danach hat die mannschaft unerklärlicherweise damit aufgehört, sich tiefer gestellt und angefangen, mit langen bällen zu operieren.

DIES ist kein pressing und auch kein irgendwie geartetes offensiv-spiel.

Vielmehr wurde unter rekdal genauso mit langen bällen und dabei evtl. herausspringenden Glückschancen operiert, wie jetzt unter sasic auch.

Das spiel als solches hat sich nicht bemerkbar verändert. Jedenfalls bei denen, die ich gesehen habe, nicht.

Wenn genau diese spielweise aber zu der jetzigen situation geführt hat, dann wäre es doch geradezu töricht, daran festhalten zu wollen und dies mit dem argument zu unterfüttern, die mannschaft könne eben nicht anders.

DAS glaube ich erst, wenn sie es zwei, drei spiele lang probiert hat.
Wengistens zwei mal zwölf minuten pro halbzeit. Und sasic sagt von außen an, wann. Dies wäre dann eine letzte patrone, die den namen auch verdient hat.

indian_summer
Zuletzt geändert von indian_summer am 09.03.2008, 13:31, insgesamt 2-mal geändert.
indian_summer
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Beitrag von indian_summer »

@ tim price

Ich finde, du widersprichst dir in den ersten beiden absätzen deines posts (sorry fürs nicht zizieren) und sagst darin zweimal jeweils genau das gegenteil von dem gerade zuvor geschriebenen.

Und noch dazu schreibst du ja auch an einer stelle, dass die jetzige situation einer änderung bedarf und nennst dabei das pressen als beispiel. Ist doch genau meine meinung und insofern verstehe ich manches an mich gerichtete nicht.

Zu chr. biermann: Nein, nicht haufenweise - nur eines.

Was ich hier so gebetsmühlenartig fordere, ist KEIN systemfußball, sondern lediglich die regelmäßige anwendung EINES bestimmten taktischen mittels, nämlich das des offensiven pressens.

U.a mit dieser spielweise ist der fck mit einer zehn anderen manschaften nominell unterlegen besetzung 1998 deutscher meister geworden.

Wie ich schon schrieb: Das o. pressen ist KEIN schwer durschaubares und damit aufwendig nur zu erlerndes SYSTEM - nein, es ist relativ einfach - gerade auch in der jetzigen situation - zu praktizieren.
Die wichtigste voraussetzung ist: Laufbereitschaft - und das die vorhanden ist, davon gehe ich aus.

indian_summer
Zuletzt geändert von indian_summer am 09.03.2008, 13:34, insgesamt 2-mal geändert.
Sancho&Pancho
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Beitrag von Sancho&Pancho »

Teufelost hat geschrieben:Der Punkt gegen Freiburg ist doch in Ordnung. Ärgerlich sind nur solche Pannen wie gegen Jena, Koblenz oder Paderborn. Allein in diesen Begegnungen haben wir 10 Punkte liegengelassen. Mit diesen Aussetzern brechen wir uns selbst das Genick. Die 10 Punkte mehr und wir wären warscheinlich irgendwo im Mittelfeld und solche Hecken wie Jena oder Paderborn schon lange weg vom Fenster.
Genau so sehe ich das auch.

Wenn wir absteigen, dann sicher nicht wegen dem akzeptabeln 0-0 vom Freitag, wo die Mannschaft sich 90 Minuten durchgebissen hat.

Was der Punkt wert is, wissen wir gegen 15.50 Uhr
kadlec
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Beitrag von kadlec »

@ indian summer.

Meine Sichtweise ist etwas pessimistischer oder anders ausgedrückt realistischer als deine. Wobei ich dir Recht geben muß, wirklich über 90 Minuten gespielt haben wir das Pressing nie, obwohl Rekdal das wollte.

Jetzt kommt aber die entscheidende Frage: Warum?
Meine Antwort darauf: Weil die Mannschaft es nicht kann!
Nach einer guten Anfangsphase verlor die Mannschaft immer wieder schnell ihre Grundordnung, weil viele Spieler taktisch und fußballerisch damit überfordert waren. Nur besaß die Mannschaft von diesem Zeitpunkt an überhaupt kein System mehr und rannte oft ohne Konzept und Gegenwehr kopflos in ihr Verderben.
Meine These lautet daher: Besser ein ganz simples taktisches Konzept, das über 90 Minuten aufrechterhalten werden kann und Stütze und Orientierung bietet, als nach 20 Minuten gar keines mehr zu haben, was meistens im totalen Chaos endet. Siehe Jena, aber auch das Koblenzspiel, in dem Sasic unnötigerweise experimentierte und die Mannschaft verunsicherte.
Ich respektiere deine Sichtweise, mir fehlt nur der Glaube daran. :wink:
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Beitrag von Sancho&Pancho »

Immer diese Vergleiche mit der 98'ger-Mannschaft.

Das ist doch wie Tag und Nacht und gar nicht vergleichbar.

Wir haben aktuell die jüngste Mannschaft im Profifußball aufm Platz!
98 hatten wir fast ausschließlich gestandene Profifußballer in unseren Reihen.

Das kann man doch net vergleichen!

Aber genau das is das Problem - man erwartet die Cleverness und Routine auch von der jetzigen Mannschaft. Und deswegen sind viele auch vom Freitagspiel enttäuscht, weil man Freiburg nicht an die Wand gespielt hat, was? "Wir sind doch der FCK und der FCK hat zu Hause jede Mannschaft in die Enge zu treiben......."

Wacht endlich mal auf! Der FCK is nur noch ein Farbtupfer auf der fußballerischen Landkarte und nicht mehr. Von klein auf anfangen muss das Motto lauten und genau dort muss auch unser Anspruchsdenken wieder beginnen.

Vergangenheit zählt NULL!
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