Nach frühem Rückstand: FCK gewinnt 4:1 in Frankfurt
Der 1. FC Kaiserslautern gewinnt am 32. Spieltag sein Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt. Nachdem die Gäste in Führung gehen, treffen Ring und Colak (2) für die Roten Teufel.
In der ersten Hälfte beginnen die Hausherren aktiver und gehen nach fünf Minuten in Führung. Einen Eckball kann Müller noch wegfausten, der zweite Ball findet FSV-Stürmer Dedic, der von Jenssen nicht entscheidend gestört wird und zum 0:1 einköpfen kann. Der FCK hat Mühe, gegen die tiefstehende Frankfurter Abwehr zum Abschluss zu kommen. Schließlich ist es in der 24. Minute Ring, der quasi mit dem ersten richtigen Torschuss den Ausgleich für den FCK erzielt. Auf Zuspiel von Jenssen zieht der Finne aus gut 20 Metern ab und lässt FSV-Keeper Weis keine Chance.
Nach dem Seitenwechsel kommen die Hessen gleich in den Anfangssekunden zu einer dicken Möglichkeit: Dedic verzieht jedoch. In der Folge übernimmt der FCK immer mehr die Spielkontrolle und geht schließlich nach einem überragenden Diagonalpass Karls in Führung. Dieser findet nämlich den durchstartenden Colak, der zum verdienten 2:1 trifft (79.). Der Hoffenheimer Leihstürmer ist auch sieben Minuten später zur Stelle und erhöhrt nach Zuspiel von Halfar auf 3:1 (86.). Den Endstand besorgt Sascha Mockenhaupt mit Schlusspfiff.
Der FCK steht nach diesem Spieltag auf Rang zehn und hat 42 Punkte auf dem Konto.
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Quelle: Der Betze brennt
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Matchwinner Colak findet die richtige Antwort
Der 1. FC Kaiserslautern besiegt den FSV Frankfurt 4:1 und beschert sich und den Fans ein schönes Wochenende. Die große Erleichterung war noch lange nach Abpfiff zu spüren, als Spieler und Fans gemeinsam den Auswärtserfolg feierten.
„Das darf man dann auch mal rauslassen“, sagte Patrick Ziegler grinsend. Der Innenverteidiger hielt allerdings fest: „Die erste Halbzeit waren wir nicht gut. Wir haben zu viele Ballverluste gehabt und Konter gefressen.“
„Wir waren viel zu passiv, immer zweiter Sieger in allen Belangen“, sagte auch Konrad Fünfstück. „In der zweiten Hälfte haben wir das besser umgesetzt, was wir uns eigentlich vorgenommen haben.“ Der Mannschaft habe er zur Pause erklärt, mit einem Unentschieden nicht zufrieden zu sein. „Ich wollte hier gewinnen“, betonte der 35-Jährige, der auch durch seine offensiven Auswechslungen die Richtung vorgab: Mit Görtler, Przybylko und Colak brachte er drei Stürmer.
Ausgerechnet Colak avancierte dann zum Matchwinner –und kam eigentlich nur ins Spiel, weil sich Przybylko wenige Minuten nach seiner Hereinnahme verletzt hatte. „Das ist die Dramaturgie des Fußballs“, sagte Fünfstück. Colak selbst zeigte sich nach seinen Treffern hochzufrieden. „Ich bin froh, dass ich heute so eine Antwort geben konnte, da ich ja letzte Woche nicht im Kader war“, sagte der Hoffenheimer Leihstürmer. „Für mich zählt es, jede Sekunde zu nutzen. Ich bin glücklich, dass es so gelaufen ist.“
Entscheidenden Anteil am 2:1 hatte allerdings auch Vorlagengeber Markus Karl, der Colak mit einem sehenswerten Pass in Szene setzte. „Wir wussten, dass Frankfurt hochsteht“, sagte Fünfstück, der genau diese Pässe im ersten Durchgang vermisst hatte. Umso erfreuter war er, als die Spieler seine Vorgaben in der zweiten Hälfte umsetzten.
Der Blick richtet sich nun nach vorne. Auf dem Programm stehe nach „zwei intensiven Spielen diese Woche“, wie Fünfstück sagte, Regeneration. Am Sonntag (15.30 Uhr) wollen die Roten Teufel dann im letzten Heimspiel eine ähnliche Leistung wie in Frankfurt abrufen.
Quelle: Der Betze brennt