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Im Blickpunkt

Der DBB-Kadercheck: Gewinner, Wackler, Wechselkandidaten

03.01.2026, 11:30 Uhr - Autor: Eric Scherer

Wie haben sich die Neuen geschlagen? Wer hat sich bewährt, wer einen Sprung nach vorne gemacht, wer sollte sich neu orientieren? In unserem "Kadercheck" stellen wir manch Gutes fest, aber auch noch Optimierungspotenzial - mal sehen, was im Winter-Transferfenster möglich gemacht werden kann.

Titelfoto

Die Neuen

Maxwell Gyamfi: Aus der 3. Liga kommend, eroberte er direkt einen Startelfplatz als zentraler Abwehrmann. Behebt die Schnelligkeitsdefizite in der Defensive. Ist daher im Grunde unverzichtbar als Absicherung bei gegnerischen Kontern. Laut Statistik ist er mit 94,2 Prozent Passpräzision bester Passspieler der Liga. Aber: Immer wieder Fehler, die direkt zu Gegentoren führen. Unser Wunsch daher: Fehler minimieren! 14 Startelfeinsätze. DBB-Notenschnitt: 3,0

Jisoo Kim: Bis zu seiner Verletzung feste Größe in der Dreierkette. Entsprach nicht hundertprozentig dem Anforderungsprofil eines gestandenen Innenverteidigers mit linkem Fuß. Als erst 20-jähriges Talent hat er die Aufgabe aber gut gemeistert. Unser Wunsch: Komm bald zurück. Zehn Einsätze, achtmal Startelf. DBB-Notenschnitt: 2,9

Fabian Kunze: Kam, sah - und war direkt Stammkraft. Endlich die durchschlagende Lösung auf der seit Jahren problematischen Sechser-Position. Natürlich mehr zweikampfstarker Abräumer als taktgebende Passmaschine. Die eierlegende Wollmilchsau, die der moderne Sechser eigentlich sein soll, ist in der 2. Bundesliga nun mal nicht zu finanzieren. Unser Wunsch: Bitte nie mehr Innenverteidiger! 16 Startelfeinsätze. DBB-Notenschnitt: 3,0

Naatan Skyttä: Der Transfercoup der bisherigen Saison. Dribbelstark und torgefährlich. Ein "Filou" wie Marlon Ritter, mit dem er nach diversen Anpassungen mittlerweile gemeinsam in der Startelf steht. Hat mit seinen 23 Jahren noch ein gewaltiges Entwicklungspotenzial. Unser Wunsch: Die Phrase vom "Finnen-Messi" bitte nicht überstrapazieren. Nervt. 16 Einsätze, 14-mal Startelf, acht Treffer, zwei Vorlagen. DBB-Notenschnitt: 2,9

Semih Sahin: Eminent wichtig als immer anspielbarer Verbindungsspieler, obwohl kein großer Zweikämpfer und daher auch kein idealer Pressingspieler. Keiner im Team frisst mehr Kilometer als er. Unser Wunsch: Noch ein bisschen mehr Galligkeit, bitte. 17 Startelfeinsätze, zwei direkte Torvorlagen. DBB-Notenschnitt: 3,4

Paul Joly: Nach Simon Astas Verletzungsausfall kurzfristig von Sportdirektor Marcel Klos und Co. aus dem Ärmel gezogen - und direkt ein Volltreffer als Antreiber auf der rechten Seite. Nach DBB-Informationen wollte der FCK ihn schon im Juni holen, aber da wollte Joly noch nicht. Ließ gegen Rundenende körperlich nach, setzte gegen Magdeburg aber noch einmal ein echtes technisches Highlight, das nur am Pfosten endete. Aus Auxerre geliehen, aber mit Kaufoption. Unser Wunsch: Bitte fest verpflichten! 13 Startelfeinsätze, ein Treffer, vier Assists. DBB-Notenschnitt: 2,9

Ivan Prtajin: Behauptete sich in den großen Fußstapfen Ragnar Aches sehr gut. Verfügt nicht über dessen monströses Kopfballspiel, eiskalter Vollstrecker ist er aber allemal und in der Spitze auch beweglich. Verletzte sich Anfang Dezember beim Pokal-Debakel in Berlin und ist vielleicht auch zum Rückrundenstart noch nicht wieder fit. Unser Wunsch: Dass es vielleicht doch ein wenig früher klappt. Elf Startelfeinsätze, acht Treffer, ein Assist. DBB-Notenschnitt: 2,9

Simon Asta: Verletzte sich bereits im dritten Saisonspiel, daher nicht zu bewerten. Mit ihm fehlt eine Alternative zu Joly auf der rechten Außenbahn. Unser Wunsch: Sei zum Rückrundenstart wieder fit. Drei Startelfeinsätze. DBB-Notenschnitt: 3,3

Mahir Emreli: Musste zu Rundenbeginn zunächst mal Prtajin als Zielstürmer vertreten - war nicht so sein Ding. Danach kurz verletzt und erstmal außen vor, nachdem sich die Mannschaft ohne ihn gefunden hatte. Nach einigem Gegrummel bekam er am 12. Spieltag gegen Hertha wieder eine Chance als Einwechselspieler. Legte los, als stünde er unter Starkstrom, verletzte sich aber direkt wieder. Mehr Pech geht kaum. Unser Wunsch: Für die Zukunft das Glück des Tüchtigen. Vier Einsätze, dreimal Startelf. DBB-Notenschnitt: 4,1

Die Aufsteiger



Mika Haas: Vom Saisonstart weg zog Torsten Lieberknecht den 20-jährigen allen anderen Kandidaten für die linke Außenbahn vor. Eine Rückkehr des von vielen Fans gewünschten Tymo Puchacz war kein wirkliches Thema. Warum, wurde mit jedem Spiel deutlicher: Kein anderer erfüllt die Anforderungen des Trainers an einen "Wingback" besser als Haas, vor allem in puncto Laufintensität. Obendrein schaffte der Linksfuß den Sprung in die U20-Nationalmannschaft. In den finalen Hinrundenspielen schwächelte der Akku jedoch. Unser Wunsch: Akku wieder aufladen - und mit Volldampf in die Rückrunde. 16 Einsätze, 15-mal Startelf, zwei Treffer, ein Assist. DBB-Notenschnitt: 3,0

Leon Robinson: Nach Kims Verletzung am 9. Spieltag bot sich dem Defensiv-Allrounder die Gelegenheit, sich mal dauerhaft als linker Innenverteidiger zu zeigen. Und er machte seine Sache gut, obwohl er als Rechtsfuß nach Lieberknecht-Maßstäben für die Rolle gar nicht mal prädestiniert ist. Stark als Balleroberer und Vorwärts-Verteidiger. Mal sehen, wie es mit ihm weitergeht, wenn Kim wieder fit ist. Unser Wunsch: Finde eine feste Position im FCK-Spiel. 15 Einsätze, achtmal Startelf, zwei Assists. DBB-Notenschnitt: 3,0

Dion Hofmeister: Profi-Debüt mit 16 - Wahnsinn. Mit rosaroter Wolkenmalerei à la "Aus dem wird mal ein ganz Großer" wollen wir uns dennoch zurückhalten. Der Weg ist noch weit und mit vielen Unwägbarkeiten gepflastert. Auf jeden Fall ist sein längerfristiges Bekenntnis - in Form eines verlängerten Vertrags - ein starkes Signal, dass der FCK bei der Talententwicklung künftig nachhaltiger agieren will. Gut so. Unser Wunsch: Bleib bei Dir! Zwei Einsätze von insgesamt elf Minuten Dauer, die die DBB-Community mit einer eher symbolischen Durchschnittsnote von 2,6 bewertete. Eigentlich sollte es bei so wenigen Minuten gar keine Note geben, das müssen wir bei diesem interaktiven Feature mal ändern.

Die Konstanten

Julian Krahl: Nach wie vor stark auf der Linie, im Strafraum und im Passspiel weniger souverän. Aber: Er ist erst 25, Keeper in diesem Alter brauchen noch zwei, drei Jahre bis zur endgültigen Reife. Seine fußballerischen Schwächen scheinen sich bereits ein wenig gebessert zu haben. Unser Wunsch: Entwickle dich einfach weiter. 16 Startelfeinsätze. DBB-Notenschnitt: 2,7

Simon Simoni: Vertrat Krahl gut beim 1:1 Düsseldorf, durfte ansonsten zweimal im Pokal ran. An dem 1:6-Debakel bei Hertha BSC trägt er eine Mitschuld. Ist bis Saisonende aus Frankfurt geliehen. Unser Wunsch: Machst einen guten Job als zweiter Mann, weiter so. Seinen Startelfeinsatz in der Liga bewertete die DBB-Community mit 2,4, im Pokal vergeben wir keine Noten.

Luca Sirch: Spielt bei Lieberknecht nicht mehr im Abwehrzentrum, sondern meist als rechter Innenverteidiger. Baut als solcher mit über die rechte Seite auf. Nach wie vor Leistungsträger, allerdings nicht mehr so torgefährlich wie vergangene Saison, als ihn Markus Anfang während des Spiels öfter mal nach vorne zog. Klasse Freistoßtor in Düsseldorf. Vertrag läuft im Sommer aus, die Verhandlungen führten noch zu keinem Ergebnis. Unser Wunsch wird wohl ein frommer bleiben: Bitte bleib. 17 Startelfeinsätze, ein Treffer, drei Vorlagen. DBB-Notenschnitt: 2,8

Marlon Ritter: Kam nach kurzer Verletzungspause einige Wochen von der Bank, weil sich das Team ohne ihn gefunden hatte und Skyttä immer stärker aufspielte. Akzeptierte die Rolle aber klaglos, blieb auch als Reservist ein echter Kapitän. Besorgte in Karlsruhe den Siegtreffer in typischer "Filou"-Manier und war in den finalen fünf Hinrundenkicks wieder voll mit dabei. Trieb vor allem gegen Magdeburg bis zum Schluss unermüdlich an. Unser Wunsch: Vielleicht nochmal zwei, drei Pfund abspecken, aber vor allem so genial bleiben wie gewohnt. 16 Einsätze, elfmal Startelf, vier Treffer, davon zwei Elfmeter, ein Assist. DBB-Notenschnitt: 3,1

Daniel Hanslik: Fiel nach dem 2. Spieltag über sechs Wochen aus, kam danach zurück und war mit zwei Vorlagen im Derby direkt wieder der alte. Ob zentrale, ob "weiche" Spitze, ob Flügelstürmer oder im Mittelfeld: Hanslik agiert auf keiner Position überragend, aber stets zuverlässig, taktisch klug und ist sich für keinen Weg zu schade. Unser Wunsch: Bleib, wie du bist. Zwölf Einsätze, achtmal Startelf, zwei Treffer, vier Assists. DBB-Notenschnitt: 3,4

Die Absteiger

Kenny Redondo: Ja, schon klar. Ihn unter dieser Überschrift aufzuführen, ist kein schöner Zug. Aber seit seiner Fußverletzung direkt nach dem 1. Spieltag ist er außen vor, und mit nunmehr 31 Jahren auf dem Buckel muss man nach einer solchen Pause erst einmal zurückkommen. Mit seinen Qualitäten insbesondere im Pressing könnte er nach wie vor gut ins Lieberknecht-Spiel passen. Wir drücken beide Daumen. Unser Wunsch: Komm zurück und bleib gesund! Seinen einzigen Startelfeinsatz als linker "Wingback" beim Saisonauftakt bewertete die DBB-Community mit 4,3.

Jan Elvedi: Weil Gyamfi und Kim einschlugen und Robinson einen Leistungssprung machte, war er plötzlich nur noch Innenverteidiger Nummer 5. Doch seine Chance kam. Und wenn ein Trainer nach zwei Ausfällen in seiner Dreier-Abwehr immer noch einen Elvedi im Ärmel hat, sollte er sich glücklich schätzen können. Luxusproblem. Eigentlich. Leider aber sah der Routinier bei seinen Rückkehr-Einsätzen nicht gut aus. Nach Wettkampfpausen direkt wieder voll zur Stelle sein, ist eben nicht jedermanns Ding. Unser Wunsch für ihn gilt für alle Kandidaten, die nun folgen: Wenn du keine Perspektive mehr für dich siehst, denk über einen Wechsel nach. Wenngleich für Elvedi noch gilt, dass auch andere nach einem halben Jahr Krise schon stärker zurückgekommen sind. Zwölf Einsätze, viermal Startelf. DBB-Notenschnitt: 3,5

Florian Kleinhansl: Es deutete sich schon unmittelbar nach Lieberknechts Amtsübernahme im Finale der vergangenen Spielzeit an. Kleinhansl entspricht nicht ganz dem Anforderungsprofil des Trainers an einen "Wingback". In der Saison-Vorbereitung wurde der Linksfuß als linker Innenverteidiger getestet. Dass er auf dieser Position ernsthafter Startelf-Kandidat sein würde, war aber nicht wirklich zu erwarten. Als Haas-Backup okay, größere Perspektiven dürfte er keine mehr haben. Sieben Einsätze, einmal Startelf. DBB-Notenschnitt: 3,4

Erik Wekesser: Auch er kommt als "Wingback" bei Lieberknecht nicht mehr in Frage. Wenn der Trainer ihn mal brachte, dann im zentralen Mittelfeld oder als Stürmer, der Position, auf der er einst in seine Profi-Karriere startete. Doch auch da ist er angesichts der Konkurrenz perspektivlos. Vier Einsätze. DBB-Notenschnitt: 3,7

Richmond Tachie: Kam nach einem ordentlichen Halbjahr als Leihspieler in Braunschweig mit gestärktem Selbstbewusstsein zurück. Wollte erneut seine Chance suchen und wurde vom Trainer bestärkt. Ein verwandelter Elfer in Elversberg, danach ein Startelfeinsatz gegen Darmstadt. Nach sieben Spieltagen aber nahmen seine Einsatzzeiten rapide ab. Damit kann auch er sich auf Dauer kaum zufrieden geben. Der FCK hat ihm laut "Rheinpfalz" einen Wechsel nahegelegt, aber Tachie soll noch zögern. Elf Einsätze, einmal Startelf, ein Treffer. DBB-Notenschnitt: 3,9

Tobias Raschl: Auch im dritten Jahr beim FCK mehr auf der Bank oder der Tribüne zu finden als auf dem Rasen. So gesehen ist er eigentlich mehr ein "Konstanter" als ein "Absteiger". Die einzigen Trainer, die einigermaßen regelmäßig auf ihn setzten, waren zunächst Dirk Schuster und dann noch Friedhelm Funkel während seiner knapp zwei Monate am Betze. Schade, wenn eine Profi-Laufbahn so vor sich hindümpelt, denn Raschl ist ein guter Fußballer. Sechs Einsätze, ein Treffer. DBB-Notenschnitt: 3,5

Afeez Aremu: Siehe Raschl, nur noch schlimmer. Seit nunmehr drei Jahren Roter Teufel, hat nie dauerhaft in die Mannschaft gefunden. Da kann auch bei ihm selbst kaum noch Glaube vorhanden sein, dass sich daran mal was ändert. Acht Einsätze, einmal Startelf. DBB-Notenschnitt: 3,4

Dickson Abiama: Galt eigentlich schon im Sommer als Wechselkandidat, beharrte aber ebenfalls darauf, seine Chance suchen zu wollen. Beim 3:1-Sieg gegen Darmstadt gehörte er als Linksaußen zu den Schwungrädern, die von der Bank kamen und das Spiel drehten. Danach war er noch ein paar Mal als Notlösung auf der rechten Außenbahn gefragt - na ja. Große Perspektiven beim FCK tun sich da nach wie vor nicht auf, aber Drittligisten wie Rot-Weiss Essen zeigen wohl Interesse. Zehn Einsätze, einmal Startelf. DBB-Notenschnitt: 3,9

Faride Alidou: "Wenn jemand ohne Vorkenntnisse eine Woche lang unserem Training zuschauen würde und dann unsere drei besten Spieler bestimmen müsste - Faride Alidou wäre dabei." Den Satz sprach Torsten Lieberknecht kurz nach Saisonbeginn. In der ersten Hälfte der Hinrunde sah es auch tatsächlich so aus, als könnte der einst in Hamburg als Top-Talent gehandelte Stürmer diesen Lorbeeren endlich gerecht werden. Matchwinner gegen Darmstadt, vier Startelfeinsätze - doch dann war es vorbei mit dem Höhenflug. Dreimal stand er gar nicht mehr im Kader, auch ihn würden die FCK-Verantwortlichen nach zwölf Monaten gerne wieder loswerden. Elf Einsätze, viermal Startelf, ein Treffer, vier Assists. DBB-Notenschnitt: 3,6

Fazit: Wie viel Veränderung geht in der kurzen Winterpause?

Sage und schreibe neun Namen umfasst unsere "Absteiger"-Liste. Von Redondo und Elvedi mal abgesehen, wäre allen ein Wechsel zu empfehlen. Könnte ein solcher für die Mehrheit der Genannten realisiert werden, entstünde reichlich Platz im Kader. Für vielleicht zwei, drei Verstärkungen, aber auch die Fortsetzung des von Torsten Lieberknecht gestarteten "Jugend forsch"-Projekts. Sprich: Noch mehr Einsatzzeiten für Nachwuchskräfte wie Hofmeister, aber auch Owen Gibs, Erik Müller und weitere.

Aber wie wahrscheinlich ist es, dass ein Aus- und Umbau dieses Ausmaßes in einer Transferphase bewerkstelligt werden kann, noch dazu im Winter, wo in der Regel weniger geht? Und das nicht nur im Ver-, sondern auch im Einkauf? Zumal in 14 Tagen schon wieder die Rückrunde startet (die Transferperiode läuft hingegen noch bis zum 2. Februar, dann sind aber schon drei Spieltage vorbei). Sechs, sieben Abgänge wird es kaum geben, aber vielleicht drei bis vier. Und den einen oder anderen Neuzugang, denn wie formulierte es Geschäftsführer Thomas Hengen: "Es hat noch nie keine Bewegung gegeben in einer Transferperiode."

Ja, ein Zielstürmer, der Prtajin ersetzen kann, wäre wünschenswert. Genauso wie der souveräne Abwehrcrack, der die Fehlerquote hinten minimiert und vorzugsweise noch Linksfuß sein sollte. Leichter zu haben ist gegebenenfalls ein Stürmer, der übers Tempo kommt und nachhaltiger überzeugt als Tachie, Alidou oder Abiama. Über eine weitere "Wingback"-Alternative gemäß des Lieberknecht'schen Anforderungsprofils wird ebenfalls nachgedacht.

Wobei wir zu unseren "Absteigern" ausdrücklich feststellen wollen: Das gern genommene Narrativ, die Genannten seien nicht "zweitligatauglich", teilen wir so nicht. Elvedi, Kleinhansl, Tachie und Wekesser haben Zweitligatauglichkeit durchaus schon nachgewiesen, Raschl, Aremu und Alidou sollten sie eigentlich nachweisen können. Ihr Problem ist vielmehr, dass sich die zu langen Verweildauern auf Bank und Tribüne negativ ausgewirkt haben, aufs Leistungsniveau und aufs Selbstvertrauen. Drum sollten sie daran was ändern. Bei einigen der Genannten läuft zudem im Sommer der Vertrag aus.

Aber so weit denken wir jetzt noch nicht und hoffen auf punktuelle Personalverbesserungen in der Winterpause, die sich mit unseren "Gewinnern", "Aufsteigern" und den "Konstanten" zu einer erfolgreichen Mannschaft für die Rückrunde formen.

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