Kuntz will Feuerwerker stoppen
Verfasst: 24.03.2009, 12:26
FCK-Chef möchte gegen zündelnde Fans vorgehen - Lob für Torwart Sippel nach Comeback
KAISERSLAUTERN (zkk). Das 1:0 gewonnene Zweitliga-Gastspiel bei Rot-Weiß Ahlen hat für den 1. FC Kaiserslautern ein teures Nachspiel. Der DFB verhängt für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern durch FCK-Fans eine Geldstrafe.
FCK-Vorstandsvorsitzender Stefan Kuntz sieht Handlungsbedarf."Wir haben einen Gesprächskreis, der sich treffen wird. Darin sind Ordner, Fanvertreter, unser Fanbeauftragter Stefan Roßkopf und der Verein vertreten", kündigte Kuntz gestern an. In diesem kleinen Kreis wolle er nochmals deutlich machen, welche Nachteile dem Verein erwachsen, weil einige Wenige ihre persönlichen Interessen - Spaß am Feuerwerk, Freude an "Bengalos" - über das Klubinteresse stellten. Kuntz: "Gar kein Verständnis aber habe ich, wenn, wie in Ahlen, Feuerwerkskörper auf den Platz geworfen werden. Da spielt es natürlich keine Rolle, ob der gefährdete Spieler wie am Sonntag unser Torwart oder der des Gegners ist. Wir werden solche Vorfälle strafrechtlich verfolgen lassen."
Stefan Kuntz sagte, er setze "auf die Selbsterziehung" innerhalb der Fan-Szene. "Ich weiß, dass es heißt, richtige Fans verraten keinen anderen Fan", sagt der FCK-Chef. Er gibt aber zu bedenken, dass weitere Ausschreitungen dazu führen könnten, dass der DFB gar keine auswärtigen Fans mehr in die jeweiligen Stadien lässt. Sein Appell gilt der Vernunft. Die Fans sollten sich im Interesse des FCK, aber auch in ihrem eigenen, von einigen wenigen Rädelsführern nicht den Spaß am Fußball, die Freude an den Reisen zu Auswärtsspielen, nehmen und trüben lassen. Kuntz: "Uns tut jeder Euro weh, den wir dafür an Strafe zahlen müssen." Nach dem Arbeitssieg im Wersestadion waren die Spieler, die seit dem 22. September vergangenen Jahres vergeblich auf einen "Dreier" in der Fremde gehofft hatten, nicht euphorisiert, aber erleichtert.
"Einfach überragend" fühlte sich Ricky Pinheiro, der gerade 20 Jahre alt gewordene Schütze des Traumtores. "Ich werde jetzt weiter hart arbeiten, alles im Training geben, um gegen Oberhausen auch daheim wieder dabei zu sein. Dann will ich zeigen, was ich kann", sagt Pinheiro. Zurück auf der Spielwiese war erstmals in der Liga seit seinem Unterarmbruch Tobias Sippel. Der Torhüter spielte konzentriert und überzeugte auch seinen Trainer. "Das war beeindruckend", lobte Milan Sasic Ruhe und Präsenz des 21-Jährigen. "Ich hatte in den Tagen vorher doch leichte Probleme. Immer beim Wetterumschwung ist da noch sein Jucken im Arm", sagte der Torwart, der seinen Platz natürlich behaupten möchte, aber mit Freund und Rivale Luis Robles fühlt: "Ich bin jetzt wie er ins Tor gekommen - durch das Pech des anderen." Kommentar
Quelle: Rheinpfalz
http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/c ... id=4790607
KAISERSLAUTERN (zkk). Das 1:0 gewonnene Zweitliga-Gastspiel bei Rot-Weiß Ahlen hat für den 1. FC Kaiserslautern ein teures Nachspiel. Der DFB verhängt für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern durch FCK-Fans eine Geldstrafe.
FCK-Vorstandsvorsitzender Stefan Kuntz sieht Handlungsbedarf."Wir haben einen Gesprächskreis, der sich treffen wird. Darin sind Ordner, Fanvertreter, unser Fanbeauftragter Stefan Roßkopf und der Verein vertreten", kündigte Kuntz gestern an. In diesem kleinen Kreis wolle er nochmals deutlich machen, welche Nachteile dem Verein erwachsen, weil einige Wenige ihre persönlichen Interessen - Spaß am Feuerwerk, Freude an "Bengalos" - über das Klubinteresse stellten. Kuntz: "Gar kein Verständnis aber habe ich, wenn, wie in Ahlen, Feuerwerkskörper auf den Platz geworfen werden. Da spielt es natürlich keine Rolle, ob der gefährdete Spieler wie am Sonntag unser Torwart oder der des Gegners ist. Wir werden solche Vorfälle strafrechtlich verfolgen lassen."
Stefan Kuntz sagte, er setze "auf die Selbsterziehung" innerhalb der Fan-Szene. "Ich weiß, dass es heißt, richtige Fans verraten keinen anderen Fan", sagt der FCK-Chef. Er gibt aber zu bedenken, dass weitere Ausschreitungen dazu führen könnten, dass der DFB gar keine auswärtigen Fans mehr in die jeweiligen Stadien lässt. Sein Appell gilt der Vernunft. Die Fans sollten sich im Interesse des FCK, aber auch in ihrem eigenen, von einigen wenigen Rädelsführern nicht den Spaß am Fußball, die Freude an den Reisen zu Auswärtsspielen, nehmen und trüben lassen. Kuntz: "Uns tut jeder Euro weh, den wir dafür an Strafe zahlen müssen." Nach dem Arbeitssieg im Wersestadion waren die Spieler, die seit dem 22. September vergangenen Jahres vergeblich auf einen "Dreier" in der Fremde gehofft hatten, nicht euphorisiert, aber erleichtert.
"Einfach überragend" fühlte sich Ricky Pinheiro, der gerade 20 Jahre alt gewordene Schütze des Traumtores. "Ich werde jetzt weiter hart arbeiten, alles im Training geben, um gegen Oberhausen auch daheim wieder dabei zu sein. Dann will ich zeigen, was ich kann", sagt Pinheiro. Zurück auf der Spielwiese war erstmals in der Liga seit seinem Unterarmbruch Tobias Sippel. Der Torhüter spielte konzentriert und überzeugte auch seinen Trainer. "Das war beeindruckend", lobte Milan Sasic Ruhe und Präsenz des 21-Jährigen. "Ich hatte in den Tagen vorher doch leichte Probleme. Immer beim Wetterumschwung ist da noch sein Jucken im Arm", sagte der Torwart, der seinen Platz natürlich behaupten möchte, aber mit Freund und Rivale Luis Robles fühlt: "Ich bin jetzt wie er ins Tor gekommen - durch das Pech des anderen." Kommentar
Quelle: Rheinpfalz
http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/c ... id=4790607