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Stefan Lexa: „Jetzt zählt nur der Klassenerhalt.“ (www.trans

Verfasst: 27.03.2008, 16:36
von Block 9
Unter Kjetil-André Rekdal sollte der 1. FC Kaiserslautern wieder in die 1. Bundesliga zurückkehren. Das Projekt „Aufstieg“ startete der Norweger ohne rot-weiß-rote Unterstützung, Torhüter Jürgen Macho flüchtete nach wenigen Wochen in Richtung Athen. Stefan Lexa blieb in der Pfalz und hoffte auf seine Chance. Es kam für Lexa jedoch ganz anders – und auch für Rekdal. Im Februar war die Ära des früheren Herthaners beendet, der Traditionsklub steht mitten im Abstiegskampf. Unter dem neuen Coach Milan Sasic kehrte Lexa wieder ins Mannschaftstraining zurück und ist seitdem auch wieder ein Fixpunkt im Lauterer Mittelfeld.

Im großen Transfermarkt-Interview spricht der 31-jährige Österreicher über die Monate bei den Amateuren, seine bisherige Karriere, einen Wechsel in sein Heimatland und die Heim-Europameisterschaft im Juni.

Transfermarkt: Kaiserslautern steckt mitten im Abstiegskampf. Wie sieht die aktuelle Situation aus?

Stefan Lexa: Wir sind schon länger auf den Abstiegsrängen, aber mit einem Sieg am Montag gegen Osnabrück können wir über den Strich klettern. Ich hoffe natürlich, dass das klappt.


Transfermarkt: Ihr Verein ist mit ganz anderen Zielen in die Saison gestartet. Warum diese Entwicklung?

Stefan Lexa: Es ist schwierig, die wirklichen Gründe dafür zu finden. Natürlich haben die Vorstellungen anders ausgesehen, es kam dann zu einem Trainer- und Sportdirektorenwechsel. Es kommt immer wieder vor, dass Vereine mit ganz anderen Zielen in die Saison starten, aber erklären kann man das meist nur schwer.

Transfermarkt: Sie persönlich kehrten unter Milan Sasic ins Team zurück, sein Vorgänger Rekdal hat Sie auf die Tribüne verbannt. Wie haben Sie diese Situation erlebt?

Stefan Lexa: Es hat damals geheißen, dass ich aus sportlichen Gründen entfernt wurde. Mehr war da nicht. Das ist als Fußballer natürlich keine schöne Situation, jeder Fußballer will spielen. Psychisch ist es mir gut gegangen, ich bin kein psychisch labiler Mensch, ich wollte auch aus dieser Lage das Positive mitnehmen.

Transfermarkt: War ein Wechsel jemals ein Thema?

Stefan Lexa: Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das Ganze im Sommer unterschätzt habe. Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich richtig verbannt werde und keine Chance mehr bekomme. Im Winter war es dann so, dass ich mich kurz vor der Wechselfrist verletzt habe und lange pausieren musste. Außerdem hatte ich sechs Monate nicht gespielt gehabt. Dann ist es schwer, einen adäquaten Verein zu finden.

Transfermarkt: Nun stehen Sie wieder in der Startformation. Wie haben Ihre Kollegen dieses Comeback aufgenommen?

Stefan Lexa: Positiv. Bis auf die Neuen kenne ich ja die ganze Mannschaft, wir hatten ja auch immer wieder Kontakt. Daher gab es dabei überhaupt keine Probleme. Ich selbst habe mit dieser Entwicklung aber nicht gerechnet. Unter einem neuen Trainer hofft man immer auf eine faire Chance, aber ich habe nicht erwartet, dass ich gleich in der Startformation stehe. Ich habe meine Chance genützt.

Transfermarkt: Ihr Vertrag läuft im Sommer aus. Könnten Sie es sich vorstellen, mit Kaiserslautern in die 3. Liga zu gehen?

Das ganze Interview: http://www.transfermarkt.de/de/news/196 ... eigen.html

Stefan Lexa: „Jetzt zählt nur der Klassenerhalt.“ (www.transfermarkt.de)

Verfasst: 27.03.2008, 16:38
von Christian