Enttäuschung der Hinrunde: Kaiserslautern
Verfasst: 08.01.2008, 04:58
Enttäuschung der Hinrunde: Kaiserslautern
München - Die Zweite Liga befindet sich in der Winterpause. Zeit für einen Rückblick.
Stellvertretend für das ganze Team: FCK-Keeper Tobias Sippel am Boden
Vorschau Stellvertretend für das ganze Team: FCK-Keeper Tobias Sippel am Boden
Sport1.de blickt auf die Höhepunkte der Hinrunde zurück.
Die Enttäuschung der ersten 17 Spieltage ist der 1. FC Kaiserslautern.
Mit neuem Team und neuem Trainer gingen die Pfälzer optimistisch in die Saison.
Nach 17 Spieltagen ist am Betzenberg Ernüchterung eingekehrt: Nur 15 Punkte und Platz 16.
In Kaiserslautern spukt das Abstiegsgespenst.
Siegen verlernt?
Ganze neun Spiele dauerte es, bis die "Roten Teufel" überhaupt zum ersten Mal einen Dreier verbuchen konnten. Insgesamt geht Lautern mit nur drei Siegen in die Winterpause.
Vor allem in der Offensive hapert es beim Ex-Bundesligisten. Magere 17 Mal traf man in der Hinrunde ins gegnerische Gehäuse und blieb acht Mal ganz ohne Treffer - die zweitschlechteste Bilanz der Liga.
Sport1-Quiz
10 Fragen zur Zweiten Liga
Welches Team spielt in der Saison 07-08 im größten Stadion?
1. FC Kaiserslautern
TSV 1860 München
Mönchengladbach
weiter
Rekdal durfte einkaufen
Dabei sollte eigentlich alles besser werden.
Trainerneuling Kjetil Rekdal durfte die Mannschaft vor der Saison nach seinen Wünschen verändern. 15 Spieler wurden aussortiert, im Gegenzug kamen neun Neue.
Darunter unbekannte Gesichter wie Patrice Bernier, Esben Hansen, Björn Sandro Runström und Erik Jendrisek.
Neuzugänge enttäuschen
Lediglich letztgenannter konnte die Erwartungen erfüllen und war ein Lichtblick im oft durcheinander geworfenen FCK-Kader.
Die anderen Neuzugänge hielten nicht was sie versprachen. Hansen und Runström wurden zusammen mit Moussa Outtara vor dem letzten Hinrundenspiel in Köln sogar aus dem Kader gestrichen, ihre Zukunft ist ungewiss.
Ohne Struktur und Hierarchie
Der FCK wirkte über weite Strecken wie ein Team ohne Struktur und Hierarchie.
Zudem müssen sich die FCK-Verantwortlichen rückblickend vorwerfen lassen, Spielgestalter Tamas Hajnal für lächerliche 450 000 Euro nach Karlsruhe abgegeben zu haben.
Der Ungar verzaubert mittlerweile die Bundesliga - und in Kaiserslautern wird er schmerzlich vermisst.
Theater abseits des Rasens
Den Tiefpunkt fand die Talfahrt des FCK aber abseits des Rasens: Was im Theater um Klaus Toppmöller passierte, war zweifelsfrei bühnenreif.
Einem ewigen Hin und Her folgte am 6. November die Verpflichtung des einstigen Torjägers als Aufsichtsrat-Mitglied.
Sport1-Thema
Etats Zweite Liga
1. Borussia Mönchengladbach
2007/08: 40,0 Millionen
2006/07: 60,0
weiter
Michael Schjönberg trat als Sportdirektor zurück und schon eineinhalb Monate später gab Toppmöller seinen Posten wieder auf, aus "persönlichen Gründen", wie es offiziell hieß.
Lediglich Fans bundesligareif
Hoffnung auf Besserung gibt es kaum. Der FCK-Vorstand vertraut ausnahmsweise mal weiterhin auf den Trainer, vielleicht zahlt sich diese Konstanz aus.
Wirklich vertrauen können die "Roten Teufel" aber derzeit nur ihren Fans.
Mit 26.592 Zuschauern im Schnitt liegt Kaiserslautern in Schlagdistanz zur Bundesliga - Rang vier in der Zuschauertabelle der Zweiten Liga.
Julian Ignatowitsch
München - Die Zweite Liga befindet sich in der Winterpause. Zeit für einen Rückblick.
Stellvertretend für das ganze Team: FCK-Keeper Tobias Sippel am Boden
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Sport1.de blickt auf die Höhepunkte der Hinrunde zurück.
Die Enttäuschung der ersten 17 Spieltage ist der 1. FC Kaiserslautern.
Mit neuem Team und neuem Trainer gingen die Pfälzer optimistisch in die Saison.
Nach 17 Spieltagen ist am Betzenberg Ernüchterung eingekehrt: Nur 15 Punkte und Platz 16.
In Kaiserslautern spukt das Abstiegsgespenst.
Siegen verlernt?
Ganze neun Spiele dauerte es, bis die "Roten Teufel" überhaupt zum ersten Mal einen Dreier verbuchen konnten. Insgesamt geht Lautern mit nur drei Siegen in die Winterpause.
Vor allem in der Offensive hapert es beim Ex-Bundesligisten. Magere 17 Mal traf man in der Hinrunde ins gegnerische Gehäuse und blieb acht Mal ganz ohne Treffer - die zweitschlechteste Bilanz der Liga.
Sport1-Quiz
10 Fragen zur Zweiten Liga
Welches Team spielt in der Saison 07-08 im größten Stadion?
1. FC Kaiserslautern
TSV 1860 München
Mönchengladbach
weiter
Rekdal durfte einkaufen
Dabei sollte eigentlich alles besser werden.
Trainerneuling Kjetil Rekdal durfte die Mannschaft vor der Saison nach seinen Wünschen verändern. 15 Spieler wurden aussortiert, im Gegenzug kamen neun Neue.
Darunter unbekannte Gesichter wie Patrice Bernier, Esben Hansen, Björn Sandro Runström und Erik Jendrisek.
Neuzugänge enttäuschen
Lediglich letztgenannter konnte die Erwartungen erfüllen und war ein Lichtblick im oft durcheinander geworfenen FCK-Kader.
Die anderen Neuzugänge hielten nicht was sie versprachen. Hansen und Runström wurden zusammen mit Moussa Outtara vor dem letzten Hinrundenspiel in Köln sogar aus dem Kader gestrichen, ihre Zukunft ist ungewiss.
Ohne Struktur und Hierarchie
Der FCK wirkte über weite Strecken wie ein Team ohne Struktur und Hierarchie.
Zudem müssen sich die FCK-Verantwortlichen rückblickend vorwerfen lassen, Spielgestalter Tamas Hajnal für lächerliche 450 000 Euro nach Karlsruhe abgegeben zu haben.
Der Ungar verzaubert mittlerweile die Bundesliga - und in Kaiserslautern wird er schmerzlich vermisst.
Theater abseits des Rasens
Den Tiefpunkt fand die Talfahrt des FCK aber abseits des Rasens: Was im Theater um Klaus Toppmöller passierte, war zweifelsfrei bühnenreif.
Einem ewigen Hin und Her folgte am 6. November die Verpflichtung des einstigen Torjägers als Aufsichtsrat-Mitglied.
Sport1-Thema
Etats Zweite Liga
1. Borussia Mönchengladbach
2007/08: 40,0 Millionen
2006/07: 60,0
weiter
Michael Schjönberg trat als Sportdirektor zurück und schon eineinhalb Monate später gab Toppmöller seinen Posten wieder auf, aus "persönlichen Gründen", wie es offiziell hieß.
Lediglich Fans bundesligareif
Hoffnung auf Besserung gibt es kaum. Der FCK-Vorstand vertraut ausnahmsweise mal weiterhin auf den Trainer, vielleicht zahlt sich diese Konstanz aus.
Wirklich vertrauen können die "Roten Teufel" aber derzeit nur ihren Fans.
Mit 26.592 Zuschauern im Schnitt liegt Kaiserslautern in Schlagdistanz zur Bundesliga - Rang vier in der Zuschauertabelle der Zweiten Liga.
Julian Ignatowitsch